Bettina JungWenzendorf, Germany
Jul 19, 2017
Auch, wenn uns Umweltminister Dr. Robert Habeck und die Seehundstation Friedrichkoog ständig glaubhaft machen wollen, dass die Kapazitäten einer einzig legitimierten Auffangstation für in Not geratene Seehunde, Kegelrobben und ihre Jungtiere ausreichen, kommt hier der enttarnende Beweis (anlässlich Spendengenerierung), dass dem nicht so ist. Angeblich ist die Station überfüllt, was wir durchaus nachvollziehen können. Auch wird deutlich, dass die Aufzucht eines Heulers bis zu 1300 Euro kosten kann. Wenn man dann weiß, dass die Seehundstation von einem Verein mit Beteiligung der Landesjägerschaft betrieben wird, und ausschließlich der Seehundjäger berechtigt ist, ein Tier in die Station zu überführen, erschließt sich, dass wir in solchen Berichten ausschließlich Kenntnis darüber erhalten, wie viele Tiere aufgenommen wurden - nicht, wie viele erschossen worden sind! Der Seehundjäger hat nach der gültigen Richtlinie die Macht, über Leben und Tod zu entscheiden, wenn er nur behauptet, das Fundtier sei zu verletzt oder schwach, um aufgepäppelte zu werden. Wir haben die Aussage des ehemaligen Tierarztes der Station, dass er sich nicht weiter an den Seehunden schuldig machen wollte - auch die Auslastung der Station entscheidet über vermehrte Erschießungen. Die Seehunde sind ein Tourismus-Magnet für Friedrichskoog und Wirtschaftsfaktor. In den Niederlanden gibt es KEINE Seehundjäger und mehrere strategisch günstig gelegene Auffangstationen, so dass jedes Tier die Chance auf eine Therapie erhält. Kein einziges wird voreilig erschossen! Wir fordern: - die Herausnahme des Seehundes aus dem Jagdrecht - die Bewilligung mehrerer Auffangstationen in fachkundiger Hand #ETHIA #RobertHabeck #SeehundstationFriedrichskoog #Seehunde #Naturschutz #Tierschutz #Umweltschutz
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