Petition updateMinister Habeck, Minister Albrecht, beweisen Sie sich JETZT! Stoppen Sie die Seehundjäger!Offener Brief an die Seehundstation Friedrichskoog

Bettina JungWenzendorf, Germany

Jun 22, 2017
Sehr geehrte Frau Rosenberger,
ich danke Ihnen für die Beantwortung meines offenen Briefes vom April.
Heute schreibe Sie erneut als Vorsitzende der Menschen- und Tierrechtspartei ETHIA und im Interesse der weit über 77.000 Unterstützer unserer Ihnen bekannten Petition change.org/seehunde an.
Anlass ist Ihr Posting vom 12.06. 2017 auf der Facebook-Seite der Seehundstation Friedrichskoog, in dem Sie den einjährigen "Snorre" über seinen ersten Geburtstag in Gefangenschaft berichten lassen.
https://www.facebook.com/seehundstation/posts/1488812027838458
Seine Mutter ist - Ihren eigenen Angaben nach - stolze 32 Jahre alt!
Sie selbst schreiben in Ihrem Posting stolz, dass Seehunde in der Freiheit selten älter als 15 Jahre werden.
Jetzt fragen wir Sie:
1) Wie passt das Züchten zu rein touristischen Zwecken im Stile eines Zoos in Ihre arterhaltenden Aufgabenbereiche, wo doch in Gefangenschaft geborene Seehunde nicht wieder ausgewildert werden dürfen/können?
2) Wie passt das Züchten mit einem Muttertier in diesem extrem hohen Alter zum Tierschutz generell?
Selbst bei "Nutz"-Tieren würde man von einer Reproduktion in diesem Alter dringend abraten, weil Trächtigkeit und Geburt für das Muttertier mit lebensbedrohlichen Strapazen verbunden sein können.
Gerade Tiere in Gefangenschaft sollten doch besonderer Fürsorge unterliegen?
3) Wie gewährleisten Sie den Ausschluss von Inzucht in Ihren Dauerhaltungsbecken?
4) Wird überhaupt eine Geburtenkontrolle vorgenommen?
5) Werden mit der Ihnen kürzlich bewilligten Förderung von 6,5 Millionen Euro durch das Land Schleswig-Holstein die Plätze für die "Dauerhaltungstiere" oder die Plätze für die Rehabilitations-Tiere ausgebaut?
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/_startseite/Artikel/160815_seehundstation.html
Wir sehen es als höchst bedenklich an, dass hier offensichtlich "zu Forschungszwecken" Schlupflöcher genutzt werden, die zumindest in diesem Falle hoch fragwürdig zu sehen sind.
Ich erbitte Ihre Stellungnahme zu den aufgeworfenen Fragen.
Mit freundlichen Grüßen
Bettina Jung
Bundesvorsitzende
Menschen- und Tierrechtspartei ETHIA
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