Petition updateMinister Habeck, Minister Albrecht, beweisen Sie sich JETZT! Stoppen Sie die Seehundjäger!Aktive Regulierung des Seehundbestands durch Jäger gewünscht - keine Reha-Kapazitäten für alle!

Bettina JungWenzendorf, Germany
23 Mar 2017
Seit so langem schon (insgesamt etwa 15 Jahre lang) bemühen sich Organisationen, Fachleute und Naturschützer um die Tiere, deren Bestand sich aktuell weiter dezimiert - um über 10% ist er rückläufig!
In Holland gibt es keine Seehundjäger und jedes Tier wird in die dezentralen Auffangstationen verbracht und versorgt.
Hier können über 90% aller Tiere gesund in die Natur entlassen werden.
Auch Deutschland hat denselben Auftrag: den Schutz des Seehundes, der in Anhang 2 der FFN-Richtline als besonders schützenswert geführt wird!
In Schleswig-Holstein jedoch hält man fest
- am Jagdrecht
- nur 24 Std Erstversorgung (mit Glück, wenn das Tier nicht direkt dem Seehundjäger übergeben wurde, sondern einem Tierarzt oder einer Wildtierstation - üblicher Weise entscheidet der Jäger direkt am Strand über Leben und Tod!!), dann entscheidet wieder der Seehundjäger
- es wird keine weitere Rehabilitationsstätte neben Friedrichskoog geduldet.
Auch in diesem Bericht wird ganz deutlich:
Es gibt KEIN Interesse daran, große Mengen von Seehunden gesund zu pflegen. Es wird aber auch klar:
die Kapazitäten sind nicht gar nicht da!
Warum also, um alles in der Welt, hält man an diesem Seehundmanagement fest, das verteidigt wird, wie eine "Heilige Kuh"?
Das Maskottchen Seehund wird als Sympathieträger für den Tourismus und selbst von den Verantwortlichen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN zu Wahlkampfzwecken missbraucht.
FAKT IST:
Entgegen der Aussage von Johann Böhling (Oberste Jagdbehörde Schlesweig-Holstein), der behauptet, die Seehundjäger müssen sich einmal im Jahr fortbilden stehen Stellungnahmen der zuständigen Behörden, die von einer verpflichtenden Aus- und Fortbildung nichts wissen, sie sprechen lediglich von Angeboten.
Ferner ist auch die Aussage bzgl. der untersuchten Tiere zweifelhaft, denn eine Dokumentation der geschossenen Tiere ist von Außenstehenden weder einsehbar, noch ist gewährerleistet, dass tatsächlich jeder 5. Seehund untersucht wird, denn wer kann nachvollziehen ob alle geschossenen Seehunde gemeldet wurden?
Wir veröffentlichten gestern ein Panorama-Beitrag aus dem Jahre 2002 in welchem Seehunde in einen Müllcontainer zur Beseitigung von Seehundkadavern gefunden worden sind, die nach Beurteilung einer Spezialistin überlebensfähig waren.
ETHIA fordert umgehend zumindest eine öffentlich einsehbare komplette Dokumentationslinie ab Findung eines Seehundes bis zur Tötung oder Auswilderung.
Es gibt eine Richtlinie, die ermöglicht, bis zu 500 Seehunde jährlich erschießen zu lassen - im Auftrag des Ministeriums!
Tierärzte, die helfen, die sich widersetzen, werden vom Ministerium verklagt.
Es gibt eine große Lobby, der dieser Erhalt der Situation wichtig ist:
- die Jägerschaft
- die Fischerei
- der Friedrichskooger Tourismus
Und es gibt keine politische Kraft, die sich dem entgegen stellt!
Aber es gibt den Zusammenschluss leidenschaftlicher Menschen:
Wir sind über 76.000, die die Petition unterschrieben haben!
Wir haben gemeinsam mit etwa 200 Menschen Strafanzeige gestellt!
Schließt auch Ihr Euch an:
Auf www.ethia.de findet Ihr den Vordruck dafür
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