Die Politik antwortet – und wir bleiben dran!

Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,
vielen Dank für eure bisherige Unterstützung! Schon jetzt können wir sagen: Das Thema Bildungszentrum Prora ist bei der Politik angekommen!
Bereits vor 10 Jahren waren wir mit einer Petition zumindest teilweise erfolgreich – damals, als es darum ging, Block V vor der vollständigen Privatisierung zu bewahren. Heute müssen wir die Dinge nicht mehr vollends neu erkämpfen, sondern die Politik eindringlich mahnen, dranzubleiben.
Erinnern wir uns: 2016/17 haben letztlich WIR den Kompromiss erkämpft, dass bis heute ein Hof neben der Jugendherberge in öffentlicher Hand verblieben ist. Die beklagenswerte Privatisierung des Blockes wurde schon damals mit der Verschleppung des geplanten Bildungszentrums begründet. Eigentlich nämlich reicht die Forderung nach einem Informationsort neben der Jugendherberge noch weitere 10 Jahre zurück – ins Jahr 2006!! Über diese Hintergründe konnte ich in der aktuellen Ausgabe des Vorpommern-Blitz berichten – dem einzigen der angeschriebenen Medien, das überhaupt auf unser Schreiben zur Petition reagiert hat: http://www.denk-mal-prora.de/2026-09-10_Vorpommernblitz.pdf
Am Dienstag, dem 25. August 2026, haben wir die Direktkandidaten für den Wahlkreis 34 (Rügen / Prora), die Fraktionen im Landtag sowie die kulturpolitischen Sprecher und den Parlamentarischen Staatssekretär Miraß angeschrieben und um Stellungnahme gebeten (Deadline 7. September 2026) .
Bereits am 25. August meldete sich der unabhängige Direktkandidat Thomas Gens engagiert zurück.
Am 27. und 28. August folgten Stellungnahmen aus Schwerin von CDU und Die Linke. Die Antwort der Fraktion Die Linke (drei Seiten) ist außerordentlich fundiert und detailliert ausgearbeitet.
Wir werden die Antworten und ggf. Nichtantworten nach dem 7. September 2026 im Original sichtbar machen.
Das wichtigste Fazit für uns alle:
Sowohl der Landesverband der CDU in MV sowie die Fraktion Die Linke als auch der unabhängige Direktkandidat Thomas Gens haben das Problem in Prora klar erkannt und stimmen den Forderungen unserer Petition im Grundsatz zu. Alle drei Akteure betonen, dass die zugesagte Bundesförderung gesichert werden muss, der historische Lernort Prora nicht aufgegeben werden darf und unsere Initiative nach 20 Jahren Vorarbeit bei den weiteren Planungen endlich einzubinden ist. Auch die notwendige Darstellung der DDR-Geschichte des Kolosses wird nicht mehr infrage gestellt.
Interessant - entstanden 2024 unter Berücksichtigung der Vorarbeiten im Rahmen der Initiative DenkMALProra, medial noch kaum in Erscheinung getreten: http://www.denk-mal-prora.de/2025-10-23_1-Neubewertung.pdf
Jetzt gilt es, weitere Stellungnahmen abzuwarten und die Politiker an ihren fundierten Worten zu messen. Vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz, gern weiter teilen.