Petition updateEndgültiges Pferdekutschenverbot für Berlin!Die "Tour de Farce" geht in die nächste Runde #Pferdekutschenverbot
Julia MaierGermany
Oct 15, 2016
Meine lieben Unterstützer und Mitstreiter, nun sind tatsächlich schon 6 Monate in´s Land gegangen, seitdem ich unsere Petition im Ausschuss abgegeben habe. Gefühlt weit über 10.000 Telefonate, E-Mails, Interviews, Zeitungsartikel und Presseberichte später, hat es der Petitionsausschuss noch immer nicht geschafft, uns eine Antwort zu senden. Der unfassbare Skandal hinsichtlich der Leitlinien für Pferdefuhrwerke in Berlin (Ihr erinnert euch?) der von Frau Hämmerling; Bündnis 90/Die Grünen aufgedeckt wurde, ist unter den Teppich gekehrt worden. Ein weiterer, trauriger Beweis für den niedrigen Stellenwert, den der Tierschutz in Berlin hat. Während und nach unserem "Die-In"-Protest am Brandenburger Tor, wurde mir einmal wieder klar warum ich diese Petition nicht einfach beende. Mich nicht mit Augenwischerei zufrieden gebe. Mich nicht- wie es einst von einer Senatorin versucht wurde- mundtot machen lasse. Ich habe sie wieder gesehen. Wie so oft davor, bei meinen Berlin Besuchen. Die wunderschönen, empfindsamen Geschöpfe die stundenlang mitten im Smog stehen. Auf ihren grazilen Beinen, die eigentlich auf die Weide gehören. Und nicht auf eine harte, geteerte Straße. Teilweise stark abgemagert, mit hängenden Köpfen, scharfen Gebissen, zurückgezogenen Ohren um sich vor dem Lärm zu schützen. Während empathielose Touristen mit den Kutschern über die Fahrpreise diskutieren. Die Kutschpferde in Berlin sind keine Berliner mehr. Sie existieren nicht; der Senat hat die Pferde zur Exklusion degradiert. Die Stadt macht die Augen nicht auf - für die, die ihre Touristen halbblind durch den Gestank ziehen. Berlin billigt die Kutscher, die das Geschäftsmodell "Tierleid" aufrechterhalten. So sieht der Stellenwert der Kutschpferde in Berlin aus. Fall geschlossen. Klappe zu - Affe tot? Wir gehen erst mal in die Sommerpause. Der Amtsschimmel kann ein Schläfchen machen und wenn er wieder wiehert sehen wir weiter - so die Einstellung des Senates vor der Wahl. Im meiner "Tour de Farce"- denn nichts Anderes ist dieser traurige Kampf um ein Verbot, nehme ich den Amtsschimmel jetzt an die Kandare. Berlin hat uns lange genug vertröstet. "zu viel Zeit ist schon ´ne Weile her". In der aktuellen Zeitperiode konstituieren sich der Senat und die Bezirksämter neu. Diesen unglaublich wichtigen Augenblick MÜSSEN WIR NUTZEN! JETZT ist die Chance da, dass das Thema Pferdekutschenverbot in die Koalitionsverträge aufgenommen wird. Vor allem CDU und SPD weigern sich vehement gegen ein Verbot. Hiermit bitte ich euch, an die nachfolgenden Adressen zu schreiben (Der Wahlgewinner SPD will mit Grünen und Linken ein Regierungsbündnis aushandeln. Gespräche mit CDU und FDP waren ergebnislos verlaufen): buero@michael-mueller-spd.de klaus.lederer@die-linke-berlin.de ramona.pop@gruene-fraktion-berlin.de "Sehr geehrte Damen und Herren, ich fordere hiermit, dass das Thema "Pferdekutschenverbot für Berlin" fester Bestandteil der Koalitionsverträge wird! Ich gebe mich nicht; ebenso wie die anderen 77.000 Bürger der Petition auf Change.org "Endgültiges Pferdekutschenverbot für Berlin", mit einer fadenscheinigen Anpassung der bestehenden Leitlinien für Pferdefuhrwerksbetriebe zufrieden. Diese sind, wie jüngst durch das Grünflächenamt Berlin bestätigt, ohnehin bei Erfüllung rechtswidrig. Ich fordere von Ihnen das endgültige Verbot der Kutschen. Ziehen Sie sich bitte nicht aus der Verantwortung - und handeln Sie im Sinne der mittlerweile bundesweiten Forderung. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen, XXX " Ich danke euch von Herzen, wenn Ihr den Weg weiter mit mir geht..... Eure Julia
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