Aggiornamento sulla petizioneMenschenwürde auch im Deutschland für Geringrentner/innen -statt Flaschensammeln&Almosen!

Tag der Einheit - bittere Altersarmut - gesamtdeutsche Zukunft für viele!

Streit ArturBerlin, Germania
1 ott 2020

Liebe Mitpetententinnen und Mitpetenten,

bald ist Tag der deutschen Einheit und 30 Jahre Beitritt der neuen Bundesländer.
Und lasst uns noch viele mehr werden!

Auch wenn Corona z.Zt. viele mehr beschäftigt als die Armut von Erwerbsminderungs- und Altersrentnern oder -Rentnerinnen, Armut in Deutschland betrifft viele und zunehmend mehr Menschen.

Dass Geld da war und da ist, um die Binnenachfrage aufrechtzuerhalten oder zu stärken, haben die Coronamilliarden gezeigt. Aber gerade Deutschland weigert sich jetzt mal wieder während der Coronazeit für die Ärmsten Geld in die Hand zu nehmen.

Und auf europäischer Ebene weigert sich Heil (SPD) das Recht auf Schutz vor Armut zu garantieren und festzuschreiben.

https://www.hartziv.org/news/20200930-heil-stellt-sich-gegen-sozialrechte.html

Ob nun Menschen einen ähnlichen beruflichen Werdegang wie ich  als Akademiker mit vielen geringbezahlten Jahren als Selbständiger haben oder aus anderen Gründen eine geringe Rente haben, die jetzige zur Rente aufstockende Grundsicherung nach SGB XII reicht hinten und vorne nicht, und schon gar nicht in einem reichen und teuren Land wie Deutschland zur gesellschaftlichen Teilhabe. Ein Land, in dem aber seit der Wiedervereinigung bewusst durch die Politik die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht.
Ich bin nur einer von vielen, einer von 1.080.000 in Grundsicherung nach SGB XII. Gestern habe ich einen ca. 10 Jahre älteren Mann getroffen, auch in Armut, aber zu stolz zum Sozialamt zu gehen. Die wirkliche Zahl der finanziell armen Rentner&Rentnerinnen ist weit höher als die Zahl des statistischen Bundesamtes besagt. Für manche kam oder kommt es zu einer geringen Rente alleine aufgrund des niedrigen Rentneniveaus, für manche aufgrund von Unterbrechungen im Berufslebenslauf, aufgrund von Zeiten als Minijobber, als Aufstocker bei viel zu geringer Bezahlung über lange Zeit, aufgrund der Erziehung von Kindern und der damit einherhgehenden meist "nur" Teilzeitbeschäftigung oder aufgrund von Pflegezeiten oder eigener Krankheit, etc..
Von alleine wird ein Leben als Rentner oder Rentnerin mit der Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe bei den jetzt Regierenden nicht kommen. Zu sehr sind die Damen und Herren damit beschäftigt, sich selbst zu feiern, sei es für 30 Jahre deutsche Einheit, sei es für das vermeintlich gute Management während der Coronazeit. Dabei haben sie viele schon längst aus den Augen verloren. Lasst uns viele werden und wenigstens ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe einfordern.
Bis demnächst
Artur Streit 
P.S: das Foto finde ich zwar nicht ganz glücklich, da ich kein Kettenraucher bin - nur mal so als Anmerkung, aber es kommt ja auf den Inhalt an!

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