
Nach Protesten hatte die französische Regierung die Anhebung des Renteneintrittsalter vorerst ausgesetzt. Die Gewerkschaften wollen die gesamte Rentenreform kippen.
Gegnerinnen und Gegner der geplanten Reform des französischen Rentensystems haben in Paris und anderen Städten des Landes protestiert. Die Demonstrierenden fordern, dass die Regierung ihre Pläne zurückzieht. Nach Angaben der einflussreichen Gewerkschaft CGT beteiligten sich daran knapp 250.000 Menschen. Anfang Januar hatte die Regierung von Präsident Emmanuel Macron auf die anhaltenden Proteste reagiert und einen Teil der Rentenreform zurückgezogen. Die geplante Anhebung des Eintrittsalters für eine Rente mit vollen Bezügen von 62 auf 64 Jahre wird vorerst ausgesetzt. Den Gewerkschaften reicht dies nicht aus.
Quelle:
16. Januar 2020