Petition updateALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagen70 Prozent der Frauen-Renten unter Hartz-IV-Niveau
Marko KielingAL, Germany
Mar 28, 2019

Ergreifendes TV-Drama heute Abend in der ARD. Christiane Hörbiger (76) spielt eine Frau, die aufgrund außergewöhnlicher Umstände in die Altersarmut abrutscht und als Obdachlose endet.
Aber wie groß ist die Gefahr der Altersarmut für Frauen wirklich? BILD nennt die Fakten:
► Frauen erhalten im Westen im Schnitt 566 Euro Altersrente, etwa halb so viel wie Männer (1020 Euro). Im Osten sind es 824 Euro, etwa 75Prozent der Männer-Rente (1111 Euro).


► Gut 70 Prozent der Rentnerinnen (6,9 Millionen) bekommen weniger als 800 Euro Altersrente und liegen damit unter der Hartz-IV-Zahlung für Singles.
► Rund 312 000 Seniorinnen bekommen Hartz IV im Alter, weil die eigene Rente nicht zum Leben reicht.
► 4,8 Millionen Frauen erhalten Witwenrenten. Für die meisten ist sie die Haupteinnahmequelle nach dem Tod des Partners. Höhe: 584 Euro (Ost: 628 Euro).

Quelle: Bild.de

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/altersarmut/70-prozent-der-frauenrenten-unter-hartz-iv-niveau-42975354.bild.html

„Altersarmut: 70 Prozent der Frauen-Renten unter Hartz-IV-Niveau“

Im Oktober 2015 gab es innerhalb einer Woche wichtige Neuigkeiten für die deutschen Rentner/-innen – wie sie wohl unterschiedlicher kaum ausfallen können. Ein deutsches Boulevardblatt titelte im Abstand von nur drei Tagen:
„Renten-Hammer – Größte Erhöhung seit mehr als 20 Jahren“
„Altersarmut: 70 Prozent der Frauen-Renten unter Hartz-IV-Niveau“
(Bild-Zeitung vom 8.10.2015 und vom 11.10.2015)
Während es also im Jahr 2016 deutliche Rentenerhöhungen in Ost und West geben wird, kommen nun auch immer mehr Informationen über das Ausmaß der Mini-Renten ans Tageslicht. Das Thema ist von großer Bedeutung, weil die deutsche Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten rasch altert und somit immer mehr Menschen betroffen sein werden.

Auch Normalverdiener betroffen

Die Rente ist ein Spiegelbild des Erwerbslebens. Wer im Erwerbsleben nur ein geringes Einkommen erzielt und entsprechend wenig in die Rentenversicherung einzahlen kann, sitzt später in der Armutsfalle. Aber auch wer sein gesamtes Berufsleben über Vollzeit beschäftigt war und relativ gut verdient hat ist im Alter nicht auf Rosen gebettet. Denn die sogenannte Standardrente fällt alles andere als üppig aus:
Standardrente: Die Standardrente (oft auch Eckrente) ist die gesetzliche Altersrente eines Beschäftigten, der 45 Jahre immer das Durchschnittsentgelt (dieses betrug 2015 34.999 Euro) erzielt und Rentenbeiträge entrichtet hat. Die Eckrente betrug 2015 in Westdeutschland 1.301 Euro brutto, und 1.163 Euro netto vor Steuern (Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Oktober 2015).

Wer im Niedriglohnsektor arbeitet, wer nicht immer vollzeitbeschäftigt ist oder nicht genügend Beitragsjahre zusammenbekommt, kann von der Standardrente nur träumen und hat es im Alter besonders schwer. Insbesondere Frauen in Westdeutschland sind von Altersarmut bedroht, denn sie haben die mit Abstand kürzesten Beitragszeiten zur Rentenversicherung und auf Grund von Teilzeitarbeit und geringen Löhnen auch die geringsten Beiträge eingezahlt.

https://www.verdi-bub.de/index.php?id=2279

Dr. Jürgen Glaubitz
Redaktioneller Stand: Dezember 2015

„70 Prozent der Frauen-Renten unter Hartz-IV-Niveau“, so titelte die BILD-Zeitung am 11. Oktober 2015, und im Artikel heißt es weiter: „Frauen erhalten im Westen im Schnitt 566 Euro Altersrente, etwa halb so viel wie Männer (1020 Euro). Im Osten sind es 824 Euro, etwa 75 Prozent der Männer-Rente (1111 Euro). Gut 70 Prozent der Rentnerinnen (6,9 Millionen) bekommen weniger als 800 Euro Altersrente und liegen damit unter der Hartz-IV-Zahlung für Singles.“

 Noch ist Altersarmut kein akutes Problem, denn aktuell beziehen nur zwei bis drei Prozent der Rentner die Sozialleistung „Grundsicherung im Alter“ (Rund 770 Euro, inklusive Miet- und Heizkostenzuschuss). Trotzdem fällt auf, dass Frauen deutlich weniger Altersrente erhalten als Männer. Der Grund dürfte sein, dass die Generation der heutigen Rentnerinnen nicht oder nicht durchgängig gearbeitet hat.

https://fondsfrauen.de/70-prozent-der-frauen-renten-unter-hartz-iv-niveau/

Fakt ist Frauen bekommen derzeit bei der gleichen Arbeit, nicht den gleichen Lohn.

Daher ist diese Petition sehr wichtig

 

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