Petition updateALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenKreis Heinsberg: 40 Prozent der Beschäftigten drohen Mini-Renten
Marko KielingAL, Germany
8 Dec 2018

Heinsberg Dem Kreis Heinsberg droht Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen. Das befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).


Rund 36.000 Arbeitnehmer im Kreis Heinsberg würden – so, wie sie heute arbeiten – laut NGG nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 40 Prozent aller Beschäftigten im Kreis. Die Schwelle für „Alters-Hartz-IV“ liegt im Kreis Heinsberg bei aktuell 764 Euro im Monat. Dabei sind insbesondere die Kosten fürs Wohnen berücksichtigt. Dies geht aus einer Renten-Analyse des Pestel-Instituts hervor. Die Wissenschaftler aus Hannover haben dabei für die Gewerkschaft NGG amtliche Statistiken ausgewertet.


Demnach könnte die Zahl armutsgefährdeter Rentner im Kreis Heinsberg künftig deutlich steigen – nämlich dann, wenn die durchschnittliche Rente bis zum Jahr 2030 auf nur noch 43 Prozent des Einkommens abfallen sollte. Dann gäbe es mehr als 47.000 Menschen, die nach 45 Beitragsjahren bei einer Rente unterhalb der Grundsicherung landen, so das Pestel-Institut. Diana Hafke, Geschäftsführerin der NGG-Region Aachen, spricht von „alarmierenden Zahlen“. Wer ein Leben lang gearbeitet habe, müsse später auch von seiner Rente leben können. „Am Ende steht hier das Vertrauen in die staatliche Altersvorsorge und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt auf dem Spiel.“ Die Bundesregierung hat eine Sicherung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2025 vereinbart. Die Große Koalition müsse das Rentenniveau längerfristig stabilisieren und möglichst anheben.


4. Dezember 2018

Quelle:

https://rp-online.de/nrw/staedte/kreis-heinsberg/ngg-40-prozent-der-beschaeftigten-drohen-mini-renten_aid-34874243

 

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