Actualización de la peticiónALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenArmutsforscher klagt an: GroKo-Sondierer lassen zentrale Frage unbeantwortet
Marko KielingAL, Alemania
9 ago 2018


Das ist die Lage in einem reichen Land, wo es den Menschen laut Aussage ihrer Regierungschefin so gut geht wie nie zuvor: 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wachsen in Familien auf, die nach EU-Kriterien einkommensarm bzw. armutsbedroht sind.

Auch 2,7 Millionen ältere Menschen über 64 Jahre haben weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Einkommens – monatlich 969 Euro für einen Alleinstehenden – zur Verfügung. Ebenfalls 2,7 Millionen Beschäftigte arbeiten nach Feierabend weiter und gehen einer Nebenbeschäftigung nach, um ihren zu niedrigen Lohn oder ihr zu niedriges Gehalt aufzubessern.

Gleichzeitig gibt es über 100 Milliardäre und 1 Million Millionäre, auf die ein Löwenanteil des Nettogesamtvermögens entfällt, während 40 Prozent der Bevölkerung gar kein Vermögen haben, also nicht über nennenswerte Rücklagen verfügen und gewissermaßen von der Hand in den Mund leben.
Was geplant ist und was fehlt

Wegen der genannten Zahlen ist die soziale Ungleichheit, anders gesagt: die sich vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich, das Hauptproblem der Bundesrepublik. CDU, CSU und SPD nennen es in ihrem 28-seitigen Sondierungspapier zwar nicht beim Namen, vermutlich deshalb, weil dies ihrer jahrzehntelangen Regierungspraxis kein gutes Zeugnis ausstellen würde. Sie sprechen in der Präambel aber von den „großen Fragen unserer Zeit“ und wollen, wie es dort weiter heißt, „den sozialen Zusammenhalt in unserem Land stärken und die entstandenen Spaltungen überwinden.“

20.01.2018

Quelle:focus

https://www.focus.de/politik/experten/butterwegge/gastbeitrag-von-christoph-butterwegge-ein-grosskoalitionaeres-armutszeugnis_id_8325046.html

 

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