Обновление к петицииALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenNach dem Arbeitsleben kommt die Armut
Marko KielingAL, Германия
15 дек. 2017 г.
63,5 Prozent aller Rentner in Bayern liegen mit ihrer Rente unterhalb der Armutsgrenze. Besonders hoch ist die Armutsgefährdungsquote bei Frauen ab einem Alter von 65 Jahren. Innerhalb Bayerns fallen die Renten je nach Region sehr unterschiedlich aus. Von Dietrich Mittler und Ulrike Schuster Christine Lechner aus Coburg hat ihr Leben lang gearbeitet. Mit 14 begann ihre Lehre in einem Frisiersalon, später arbeitete sie sich in einem Versandbetrieb hoch zur Teamleiterin. Jetzt ist Lechner (alle Namen geändert) 67 Jahre alt, geht wieder arbeiten, weil ihre Rente in Höhe von monatlich 1100 Euro nicht reicht. Jeden Sonntag packt sie von 21 Uhr bis sechs Uhr morgens beim früheren Arbeitgeber Pakete. Für 450 Euro im Monat mehr im Portemonnaie. In der Vorweihnachtszeit tritt sie zudem Samstags von 5.30 Uhr morgens bis mittags zwölf Uhr an. Aber dennoch gibt es Situationen, in denen sie "am liebsten im Boden versinken würde". Neulich musste sie ihrem Zahnarzt eingestehen: "Diese Rechnung in Höhe von 2500 Euro kann ich nicht zahlen - das geht nur in Raten." Christine Lechner ist nur eine unter den vielen Senioren in Bayern, die knapp über der Armutsschwelle leben - und diese lag 2016 in Bayern bei 1039 Euro im Monat für einen Einpersonenhaushalt. Dabei gehe es ihr noch besser als vielen anderen: "Ich bin wenigstens noch fit genug, wieder arbeiten zu gehen", sagt sie. Die jüngsten Berechnungen, die der Sozialverband VdK am Mittwoch vorstellte, geben Lechner recht: "Im Rentenbestand für Altersrentner liegen 63,5 Prozent aller bayerischen Rentnerinnen und Rentner unter einer Rente von 1000 Euro monatlich, also unterhalb der Armutsschwelle", sagte Ulrike Mascher, die den VdK sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene vorsteht. Besonders hoch sei in Bayern die Armutsgefährdungsquote von Frauen im Altern von 65 Jahren und älter. Diese lag 2016 bei 24,5 Prozent. Mittlerweile ist knapp jede vierte Frau dieser Altersgruppe somit armutsgefährdet - Tendenz steigend. Eine dieser Frauen ist Eleonore Listmann. Sie bekommt - ebenfalls nach einem ausgefüllten Berufsleben, unter anderem als Industriekauffrau - lediglich eine Brutto-Rente 1118,11 Euro im Monat. Mit 60 Jahren musste sie aufgrund einer lebensbedrohlichen Krankheit eine Erwerbsminderungsrente beantragen - das heißt: 10,8 Prozent weniger Rente bis zu ihrem Lebensende - und das angesichts "explodierender Lebenskosten", wie Mascher betont. Listmann zahlt allein für ihre Wohnung im Kreis Dachau 680 Euro Miete, Nebenkosten 160 Euro - hinzu kommen die Rechnungen für Strom, Rundfunk, Telefon, Versicherungen. Weiter lesen unter: Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/altersarmut-nach-dem-arbeitsleben-kommt-die-armut-1.3789907 14. Dezember 2017
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