署名活動についてのお知らせALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenDeutschland EU-weit Schlusslicht bei Niedrigverdienern

Marko KielingAL, ドイツ
2 мар. 2017 г.
Deutschland EU-weit Schlusslicht bei Niedrigverdienern
Zum 1. Juli sollen die Renten im Westen und Osten so stark steigen, wie seit 20 Jahren nicht. Doch insgesamt hinken Deutschlands Renten im EU-Vergleich hinterher.
Wie stehen also Deutschlands Rentner im internationalen Vergleich da? Ein aktueller OECD-Bericht, der untersucht, wie sich gesetzliche Rentenansprüche im Mai 2015 darstellten, fördert Erstaunliches zu Tage.
Unter dem EU-Durchschnitt
Ein männlicher deutscher Arbeitnehmer, der 2014 mit 20 Jahren in die gesetzliche Rentenversicherung eingetreten ist, immer Vollzeit arbeitet und in der gewerblichen Wirtschaft immer durchschnittlich verdient, darf nach 45 Jahren als gesetzliche Rente netto 50 Prozent seines Netto-Durchschnittsverdienstes erwarten. Das ist weit unter dem EU-Schnitt von 70,9 Prozent. In der EU bekommt nur ein Ire und ein Brite weniger. Auch OECD-weit lagen wir Deutschen damit unter dem Durchschnitt.
Deutsche Niedrigverdiener ganz abgeschlagen
Für einen Niedrigverdiener mit nur 50 Prozent des Durchschnittsverdienstes - das waren 2014 brutto knapp 23 000 Euro im Jahr - stellt sich die Lage noch dramatischer dar: Da bildet Deutschland in der EU das Schlusslicht. Während in der EU männliche Niedrigverdiener im Schnitt 80,7 Prozent ihres Netto-Durchschnittsverdienstes als Netto-Rente erwarten dürfen, waren es in
Zuständige OECD-Expertin warnt vor Altersarmut
"Niedrigverdiener in einigen Ländern sehr geringe Nettoersatzraten zu erwarten haben, selbst wenn sie ein Leben lang gearbeitet und Beiträge gezahlt haben. Für Niedrigverdiener bilden Japan und Deutschland das Schlusslicht. Wegen der strengen Bindung von Beiträgen und Leistungen im deutschen Rentensystem wird in Deutschland, nur durch die vergleichsweise niedrige Grundsicherung, nicht aber durch andere einkommensabhängige Elemente im Rentensystem umverteilt. .. Wenn zukünftige Beitragskarrieren jedoch mehr Lücken und Fehlzeiten aufweisen sollten, weil die Arbeitnehmer länger arbeitslos oder nicht sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen nachgegangen sind, könnte das Armutsrisiko deutlich steigen."
Dr. Monika Queisser, Abteilung Sozialpolitik der OECD Paris
Beispiel Österreich
Österreich liegt mit seinen Leistungen dagegen über dem EU-Durchschnitt. Hier können Durchschnittverdiener 91.6 Prozent ihres Netto als Netto-Rente erwarten, Niedrigverdiener 92,1 Prozent. Wie kommt das zustande?
Die Hans-Böckler-Stiftung und die Österreichische Kammer für Arbeiter und Angestellte führen an, dass in Österreich Beamte und Selbständige in die Gesetzlichen Rentenversicherung einbezogen sind. Zudem ist in Österreich der Beitragssatz in der Gesetzlichen Rentenversicherung höher. Während er in Deutschland 2014 für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei 9,5 Prozent lag, betrug er in Österreich für Arbeitnehmer 10,25 Prozent. Die Arbeitgeber müssen hier mehr zahlen, nämlich 12,55 Prozent.
Quelle:
Bayerischer Rundfunk
Stand: 23.03.2016
http://www.br.de/nachrichten/rente-europa-vergleich-100.html
Bis 2030 Absenkung des Rentenniveaus auf 43 % - seit 2004 in § 154 Abs. 3 SGB VI festgeschrieben.
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