Meisterprämie für frische Hauswirtschaftsmeister*innen in NRW

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Daniela Lukowiak und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Seit dem 01.07.2023 wird in Nordrhein Westfalen die Meisterprämie ausgezahlt. Sie erhalten Absolventinnen und Absolventen, die ihre Meisterprüfung in ausgewählten Berufen erfolgreich ablegen. Nur wenige Berufe sind von dieser Förderung ausgeschlossen. Dazu gehört ausgerechnet die Hauswirtschaft.

Ziel der Meisterprämie ist es, Fachkräfte dazu zu motivieren, sich weiterzubilden und den Meistertitel zu erwerben. Damit schaffen sie die Voraussetzung, selbst ausbilden zu dürfen. Der Meisterabschluss ist die Grundlage für die Ausbildung der nächsten Generation.

In den meisten Bundesländern wird die Meisterprämie auch in der Hauswirtschaft gezahlt. In Nordrhein Westfalen jedoch nicht.

Gleichzeitig steht die Hauswirtschaft vor einem massiven Fachkräfte und Nachwuchsproblem. Immer mehr Berufsschulen stellen den Bildungsgang ein, weil die Auszubildendenzahlen seit Jahren sinken. Damit bricht eine tragende Säule der beruflichen Bildung weg.

Hinzu kommt: Der Meistertitel ist in der Hauswirtschaft zwingende Voraussetzung, um selbst ausbilden zu dürfen. Doch genau hier verschärft sich die Situation weiter. Die Zahl der Meisterabschlüsse geht kontinuierlich zurück. Das bedeutet konkret: Es gibt immer weniger qualifizierte Fachkräfte, die Nachwuchs ausbilden können. Ohne Meister keine Ausbildung. Ohne Ausbildung keine Fachkräfte.

Es entsteht ein gefährlicher Kreislauf, der die Zukunft der Hauswirtschaft ernsthaft bedroht.

Dabei ist Hauswirtschaft weit mehr als ein vermeintlich traditioneller Frauenberuf. Sie ist systemrelevant in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen und sozialen Einrichtungen. Professionelle Hauswirtschaft garantiert Hygiene, Versorgung, Organisation und verlässliche Abläufe im Alltag. Ohne sie funktionieren zentrale Bereiche unserer Gesellschaft nicht. Sie ist ein tragender Pfeiler unserer sozialen Infrastruktur.

Hauswirtschaft fordert kein Privileg, sondern Gleichbehandlung. Es geht um Anerkennung, Gleichstellung und die Sicherung der Zukunft eines systemrelevanten Berufs. Echte Wertschätzung zeigt sich politisch, gesellschaftlich und strukturell und sie muss sich auch in gleichwertigen Förderstrukturen widerspiegeln.

Unser Ziel ist klar: Die Meisterprämie muss in Nordrhein Westfalen auch für die Hauswirtschaft eingeführt werden. Damit stärken wir die Weiterbildung zur Meisterin und zum Meister, sichern die Ausbildungsfähigkeit und gewährleisten dauerhaft die Zukunft dieses unverzichtbaren Berufs.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Daniela Lukowiak und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Seit dem 01.07.2023 wird in Nordrhein Westfalen die Meisterprämie ausgezahlt. Sie erhalten Absolventinnen und Absolventen, die ihre Meisterprüfung in ausgewählten Berufen erfolgreich ablegen. Nur wenige Berufe sind von dieser Förderung ausgeschlossen. Dazu gehört ausgerechnet die Hauswirtschaft.

Ziel der Meisterprämie ist es, Fachkräfte dazu zu motivieren, sich weiterzubilden und den Meistertitel zu erwerben. Damit schaffen sie die Voraussetzung, selbst ausbilden zu dürfen. Der Meisterabschluss ist die Grundlage für die Ausbildung der nächsten Generation.

In den meisten Bundesländern wird die Meisterprämie auch in der Hauswirtschaft gezahlt. In Nordrhein Westfalen jedoch nicht.

Gleichzeitig steht die Hauswirtschaft vor einem massiven Fachkräfte und Nachwuchsproblem. Immer mehr Berufsschulen stellen den Bildungsgang ein, weil die Auszubildendenzahlen seit Jahren sinken. Damit bricht eine tragende Säule der beruflichen Bildung weg.

Hinzu kommt: Der Meistertitel ist in der Hauswirtschaft zwingende Voraussetzung, um selbst ausbilden zu dürfen. Doch genau hier verschärft sich die Situation weiter. Die Zahl der Meisterabschlüsse geht kontinuierlich zurück. Das bedeutet konkret: Es gibt immer weniger qualifizierte Fachkräfte, die Nachwuchs ausbilden können. Ohne Meister keine Ausbildung. Ohne Ausbildung keine Fachkräfte.

Es entsteht ein gefährlicher Kreislauf, der die Zukunft der Hauswirtschaft ernsthaft bedroht.

Dabei ist Hauswirtschaft weit mehr als ein vermeintlich traditioneller Frauenberuf. Sie ist systemrelevant in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen und sozialen Einrichtungen. Professionelle Hauswirtschaft garantiert Hygiene, Versorgung, Organisation und verlässliche Abläufe im Alltag. Ohne sie funktionieren zentrale Bereiche unserer Gesellschaft nicht. Sie ist ein tragender Pfeiler unserer sozialen Infrastruktur.

Hauswirtschaft fordert kein Privileg, sondern Gleichbehandlung. Es geht um Anerkennung, Gleichstellung und die Sicherung der Zukunft eines systemrelevanten Berufs. Echte Wertschätzung zeigt sich politisch, gesellschaftlich und strukturell und sie muss sich auch in gleichwertigen Förderstrukturen widerspiegeln.

Unser Ziel ist klar: Die Meisterprämie muss in Nordrhein Westfalen auch für die Hauswirtschaft eingeführt werden. Damit stärken wir die Weiterbildung zur Meisterin und zum Meister, sichern die Ausbildungsfähigkeit und gewährleisten dauerhaft die Zukunft dieses unverzichtbaren Berufs.

170 Personen haben diese Woche unterzeichnet

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Petition am 12. Februar 2026 erstellt