

Meine Stimme für den Sport!
Das Problem
45 statt 100 % des Fördertopfes
…was der Verwaltungsentwurf ab 2027 bedeutet
Am 20. Juli 2026 wurde der Kreissportbund Sonneberg e.V. darüber informiert, dass die Landkreisverwaltung beabsichtigt, die Mittel für der Jugendverbandsarbeit im Sport ab dem Jahr 2027 um MEHR ALS DIE HÄLFTE zu kürzen.
Es ist ungewöhnlich, wie der bisherige Planungs- und Entscheidungsprozess verlief, und besorgniserregend, mit welcher Dringlichkeit er vorangetrieben wurde und wird. Sollte es zur beabsichtigten Mittelkürzung kommen, ist die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit im Sport – und damit auch die Zukunft unserer Sportvereine gefährdet.
Mit ihrer Zustimmung unterstützen Sie die Position der Sportfamilie des Landkreises Sonneberg, die Jugendverbandsarbeit im Sport als eine seit 34 Jahren funktionierende Säule der Sportförderung zu 100 % fortzuführen.
Zur weiteren Begründung:
Die Kreissportjugend ist die Jugendorganisation aller Sportvereine!
Die Kreissportjugend Sonneberg ist kein eigenständiger Akteur neben den Vereinen. Sie ist die Jugendorganisation aller Sport-vereine im Landkreis und erfüllt seit vielen Jahren einen gesetzlichen Auftrag nach §§ 11 und 12 SGB VIII. Gleichzeitig ist sie Dienstleister, Unterstützer und Partner für unsere Vereine. Unsere Kreissportjugend bewegt im Rahmen der Jugendverbandsarbeit fast 3.500 Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Landkreis. Zusätzlich werden 6.100 Kinder und Jugendliche durch offene Angebote erreicht.
Viele Leistungen, die heute selbstverständlich geworden sind, werden durch die Kreissportjugend ermöglicht oder begleitet. Diese sind u.a.:
- Ferienfreizeiten und Ferienprogramme
- Sport- und Bewegungsaktionen
- Jugendbildungsmaßnahmen
- Ausbildung und Begleitung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern
- Beratung bei Fördermöglichkeiten und Projekten
- Unterstützung bei Kooperationen mit Schulen und Kindertagesstätten
- Gutscheinaktion für Grundschülerinnen und Grundschüler
- Beratung von Eltern beim Finden eines Sportvereins
- Bereitstellung von Spiel- und Sportgeräten
- Vernetzung und Begleitung der Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen
- Ehrungen verdienter Ehrenamtlicher
Diese Angebote entlasten die Vereine tagtäglich. Sie schaffen Möglichkeiten, die viele Vereine – insbesondere kleinere – aus eigener Kraft weder personell noch finanziell leisten könnten.
Ein Wegfall trifft nicht nur die Kreissportjugend !
Die geplanten Kürzungen würden weit mehr bedeuten als den Verlust einzelner Projekte. Sie würden die gesamte Struktur der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis nachhaltig schwächen.
Unmittelbare Folgen wären:
- weniger Kinder und Jugendliche finden den Weg in unsere Vereine
- sinkende Mitgliederzahlen im Nachwuchsbereich
- weniger gemeinsame Veranstaltungen und Projekte
- geringere Unterstützung bei der Gewinnung und Qualifizierung ehrenamtlicher Jugendleiter
- erschwerte Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten
- weniger Beratung bei Förderprogrammen und Projektanträgen
- weniger Möglichkeiten für Integration, Inklusion und Präventionsarbeit
- höhere organisatorische Belastungen für die Vereine
Kinder- und Jugendarbeit ist die Zukunft unserer Vereine
Jedes Kind, das heute den Weg in einen Sportverein findet, ist möglicherweise morgen Nachwuchssportlerin oder Nachwuchssportler, Übungsleiter, Trainerin, Schiedsrichter oder Vorstandsmitglied. Unsere Vereine leben vom Ehrenamt. Dieses Ehrenamt wächst nicht von allein. Es entsteht dort, wo Kinder und Jugendliche Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen und frühzeitig an das Vereinsleben herangeführt werden.
Wer heute die Kinder- und Jugendarbeit schwächt, gefährdet den Nachwuchs unserer Vereine von morgen. Die Folgen werden nicht sofort sichtbar sein. Doch in wenigen Jahren werden fehlende Mitglieder, fehlende Ehrenamtliche und schwindende Vereinsstrukturen deutlich machen, welche Entscheidungen heute getroffen wurden.
Kinder und Jugendliche brauchen starke Angebote
Gerade in einer Zeit, in der viele junge Menschen mit den Folgen der Corona-Pandemie, psychischen Belastungen, Bewegungsmangel und sozialer Isolation zu kämpfen haben, sind die Angebote der Kreissportjugend weit mehr als Orte des Trainings. Sie vermitteln Gemeinschaft, Fairness, Respekt, Teamgeist und Verantwortung. Sie fördern Integration, Inklusion und demokratische Werte. Sie schaffen Begegnungen und geben Kindern und Jugendlichen Halt und Perspektiven.
Ein Abbau dieser Strukturen wäre nicht nur ein Verlust für den Sport, sondern für den gesamten Landkreis.
Kurzfristig sparen – langfristig verlieren
Was heute als Einsparung erscheint, wird morgen deutlich höhere gesellschaftliche Kosten verursachen. Investitionen in die Kinder- und Jugendarbeit verhindern soziale Probleme, fördern Gesundheit, stärken Integration und entlasten langfristig andere Bereiche der Jugendhilfe.
Jeder Euro, der in die Kinder- und Jugendarbeit investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft unseres Landkreises.
Unsere Bitte an Sie:
Wir bitten Sie eindringlich, dieses Thema ernst zu nehmen und gemeinsam mit uns für den Erhalt der Kinder- und Jugendarbeit einzustehen.
- Diese Entscheidung betrifft nicht nur die Kreissportjugend.
- Sie betrifft jeden einzelnen Sportverein im Landkreis Sonneberg.
- Sie betrifft unsere Kinder und Jugendlichen.
- Sie betrifft den ehrenamtlichen Nachwuchs.
- Sie betrifft die Zukunft des organisierten Sports.
- Nur gemeinsam können wir deutlich machen, dass Kinder- und Jugendarbeit keine freiwillige Nebensache ist, sondern das Fundament einer lebenswerten Zukunft im Landkreis Sonneberg.
- Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen!
- Für unsere Kinder! Für unsere Jugendlichen!
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Das Problem
45 statt 100 % des Fördertopfes
…was der Verwaltungsentwurf ab 2027 bedeutet
Am 20. Juli 2026 wurde der Kreissportbund Sonneberg e.V. darüber informiert, dass die Landkreisverwaltung beabsichtigt, die Mittel für der Jugendverbandsarbeit im Sport ab dem Jahr 2027 um MEHR ALS DIE HÄLFTE zu kürzen.
Es ist ungewöhnlich, wie der bisherige Planungs- und Entscheidungsprozess verlief, und besorgniserregend, mit welcher Dringlichkeit er vorangetrieben wurde und wird. Sollte es zur beabsichtigten Mittelkürzung kommen, ist die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit im Sport – und damit auch die Zukunft unserer Sportvereine gefährdet.
Mit ihrer Zustimmung unterstützen Sie die Position der Sportfamilie des Landkreises Sonneberg, die Jugendverbandsarbeit im Sport als eine seit 34 Jahren funktionierende Säule der Sportförderung zu 100 % fortzuführen.
Zur weiteren Begründung:
Die Kreissportjugend ist die Jugendorganisation aller Sportvereine!
Die Kreissportjugend Sonneberg ist kein eigenständiger Akteur neben den Vereinen. Sie ist die Jugendorganisation aller Sport-vereine im Landkreis und erfüllt seit vielen Jahren einen gesetzlichen Auftrag nach §§ 11 und 12 SGB VIII. Gleichzeitig ist sie Dienstleister, Unterstützer und Partner für unsere Vereine. Unsere Kreissportjugend bewegt im Rahmen der Jugendverbandsarbeit fast 3.500 Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Landkreis. Zusätzlich werden 6.100 Kinder und Jugendliche durch offene Angebote erreicht.
Viele Leistungen, die heute selbstverständlich geworden sind, werden durch die Kreissportjugend ermöglicht oder begleitet. Diese sind u.a.:
- Ferienfreizeiten und Ferienprogramme
- Sport- und Bewegungsaktionen
- Jugendbildungsmaßnahmen
- Ausbildung und Begleitung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern
- Beratung bei Fördermöglichkeiten und Projekten
- Unterstützung bei Kooperationen mit Schulen und Kindertagesstätten
- Gutscheinaktion für Grundschülerinnen und Grundschüler
- Beratung von Eltern beim Finden eines Sportvereins
- Bereitstellung von Spiel- und Sportgeräten
- Vernetzung und Begleitung der Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen
- Ehrungen verdienter Ehrenamtlicher
Diese Angebote entlasten die Vereine tagtäglich. Sie schaffen Möglichkeiten, die viele Vereine – insbesondere kleinere – aus eigener Kraft weder personell noch finanziell leisten könnten.
Ein Wegfall trifft nicht nur die Kreissportjugend !
Die geplanten Kürzungen würden weit mehr bedeuten als den Verlust einzelner Projekte. Sie würden die gesamte Struktur der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis nachhaltig schwächen.
Unmittelbare Folgen wären:
- weniger Kinder und Jugendliche finden den Weg in unsere Vereine
- sinkende Mitgliederzahlen im Nachwuchsbereich
- weniger gemeinsame Veranstaltungen und Projekte
- geringere Unterstützung bei der Gewinnung und Qualifizierung ehrenamtlicher Jugendleiter
- erschwerte Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten
- weniger Beratung bei Förderprogrammen und Projektanträgen
- weniger Möglichkeiten für Integration, Inklusion und Präventionsarbeit
- höhere organisatorische Belastungen für die Vereine
Kinder- und Jugendarbeit ist die Zukunft unserer Vereine
Jedes Kind, das heute den Weg in einen Sportverein findet, ist möglicherweise morgen Nachwuchssportlerin oder Nachwuchssportler, Übungsleiter, Trainerin, Schiedsrichter oder Vorstandsmitglied. Unsere Vereine leben vom Ehrenamt. Dieses Ehrenamt wächst nicht von allein. Es entsteht dort, wo Kinder und Jugendliche Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen und frühzeitig an das Vereinsleben herangeführt werden.
Wer heute die Kinder- und Jugendarbeit schwächt, gefährdet den Nachwuchs unserer Vereine von morgen. Die Folgen werden nicht sofort sichtbar sein. Doch in wenigen Jahren werden fehlende Mitglieder, fehlende Ehrenamtliche und schwindende Vereinsstrukturen deutlich machen, welche Entscheidungen heute getroffen wurden.
Kinder und Jugendliche brauchen starke Angebote
Gerade in einer Zeit, in der viele junge Menschen mit den Folgen der Corona-Pandemie, psychischen Belastungen, Bewegungsmangel und sozialer Isolation zu kämpfen haben, sind die Angebote der Kreissportjugend weit mehr als Orte des Trainings. Sie vermitteln Gemeinschaft, Fairness, Respekt, Teamgeist und Verantwortung. Sie fördern Integration, Inklusion und demokratische Werte. Sie schaffen Begegnungen und geben Kindern und Jugendlichen Halt und Perspektiven.
Ein Abbau dieser Strukturen wäre nicht nur ein Verlust für den Sport, sondern für den gesamten Landkreis.
Kurzfristig sparen – langfristig verlieren
Was heute als Einsparung erscheint, wird morgen deutlich höhere gesellschaftliche Kosten verursachen. Investitionen in die Kinder- und Jugendarbeit verhindern soziale Probleme, fördern Gesundheit, stärken Integration und entlasten langfristig andere Bereiche der Jugendhilfe.
Jeder Euro, der in die Kinder- und Jugendarbeit investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft unseres Landkreises.
Unsere Bitte an Sie:
Wir bitten Sie eindringlich, dieses Thema ernst zu nehmen und gemeinsam mit uns für den Erhalt der Kinder- und Jugendarbeit einzustehen.
- Diese Entscheidung betrifft nicht nur die Kreissportjugend.
- Sie betrifft jeden einzelnen Sportverein im Landkreis Sonneberg.
- Sie betrifft unsere Kinder und Jugendlichen.
- Sie betrifft den ehrenamtlichen Nachwuchs.
- Sie betrifft die Zukunft des organisierten Sports.
- Nur gemeinsam können wir deutlich machen, dass Kinder- und Jugendarbeit keine freiwillige Nebensache ist, sondern das Fundament einer lebenswerten Zukunft im Landkreis Sonneberg.
- Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen!
- Für unsere Kinder! Für unsere Jugendlichen!
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Petition am 31. Juli 2026 erstellt