Mehrwertsteuersenkung auf vegane Lebensmittelalternativen

Das Problem

Nein, diese Petition ist nicht nur Veganer*innen interessant, sondern für euch, für uns alle:

"In einigen Ländern zahlt man eine erhöhte Mehrwertsteuer auf Produkte, die negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Frankreich hat beispielsweise eine Steuer auf Zucker und Süßungsmittel in Softdrinks eingeführt. Dänemark erhebt eine Steuer auf Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren. In Deutschland ist es anders herum." https://www.petazwei.de/veganer-lifestyle/hafermilch-steuern/#:~:text=In%20Deutschland%20ist%20es%20andersherum,19%20statt%207%20Prozent%20besteuert.

Lebensmittel, die für den Grundbedarf als relevant gelten, werden mit sieben Prozent besteuert. Darunter zählen zum Beispiel Fisch, Milch, Fleisch. Vegane Milchalternativen wie Soja- oder Hafermilch und unzählige andere vegane Ersatzprodukte werden mit 19 Prozent versteuert. Als Grund wird angegeben, dass dies verarbeitete Lebensmittel wären. 

Schaut man jedoch genauer hin, hat zum Beispiel sogar hochverarbeitete Tiefkühlpizza, die sämtliche Allergene und Zusatzstoffe enthält, eine sieben prozentige Mehrwertsteuer, ebenso wie hocherhitzte Milch, die von mit unnatürlichem Kraftfutter gefütterten Kühen stammt. Hafermilch, die aus Hafer und Wasser besteht, wird mit 19 Prozent besteuert.

Die Begründung ist also absolut hinfällig, hat aber gravierende Auswirkungen:

  1. Der durch die hohe Mehrwertsteuer verursachte kostenintensivere Preis hält Menschen davon ab, auch mal zu der veganen Alternative zu greifen, die keine Massentierhaltungsindustrie unterstützt. Veganer*innen werden benachteiligt.
  2. Die Massentierhaltung und die Großindustrien zur Herstellung tierischer Produkte werden so durchgehend bevorteilt, gefördert und unterstützt. Diese Konzerne tragen durch ihren hohen CO2-Ausstoß einen großen Anteil zum Vorantreiben des Klimawandels bei, der unsere Erde, die vielfältige und wunderschöne Flora- & Fauna, unser aller Leben betrifft.
  3. Neben dem Impact auf den Klimawandel, verstößt die Haltung der Tiere in solchen Industrien gegen jegliche Tierschutzgesetze. Sie werden auf engstem Raum gehalten, Kühe dauerhaft schwanger gehalten, um Milch zu produzieren, Hühner wurden so überzüchtet, dass sie entweder möglichst viele Eier legen, oder so schnell Fett ansetzen, dass sie bald nicht mehr laufen können, alle bekommen aufgrund der dadurch zuhauf entstehenden Krankheiten Antibiotika unter das Futter gemischt.

Hier mal ein kurzer Einblick: https://www.youtube.com/watch?v=QOQcGqFkhaU

Lasst uns auf diese Situation aufmerksam machen, sodass politischer Druck entsteht und als ersten Schritt die Mehrwertsteuer auf vegane Alternativen ebenso auf sieben Prozent gesenkt wird.

Wir können Teil der Lösung, anstatt Teil des Problems sein. Schaut nicht weg. Lasst uns zusammen etwas bewegen. Wir alle haben die Verantwortung, das was in unserer Hand liegende zu tun, um unseren Planeten zu schützen.

 

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Maja RothePetitionsstarter*in

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Das Problem

Nein, diese Petition ist nicht nur Veganer*innen interessant, sondern für euch, für uns alle:

"In einigen Ländern zahlt man eine erhöhte Mehrwertsteuer auf Produkte, die negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Frankreich hat beispielsweise eine Steuer auf Zucker und Süßungsmittel in Softdrinks eingeführt. Dänemark erhebt eine Steuer auf Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren. In Deutschland ist es anders herum." https://www.petazwei.de/veganer-lifestyle/hafermilch-steuern/#:~:text=In%20Deutschland%20ist%20es%20andersherum,19%20statt%207%20Prozent%20besteuert.

Lebensmittel, die für den Grundbedarf als relevant gelten, werden mit sieben Prozent besteuert. Darunter zählen zum Beispiel Fisch, Milch, Fleisch. Vegane Milchalternativen wie Soja- oder Hafermilch und unzählige andere vegane Ersatzprodukte werden mit 19 Prozent versteuert. Als Grund wird angegeben, dass dies verarbeitete Lebensmittel wären. 

Schaut man jedoch genauer hin, hat zum Beispiel sogar hochverarbeitete Tiefkühlpizza, die sämtliche Allergene und Zusatzstoffe enthält, eine sieben prozentige Mehrwertsteuer, ebenso wie hocherhitzte Milch, die von mit unnatürlichem Kraftfutter gefütterten Kühen stammt. Hafermilch, die aus Hafer und Wasser besteht, wird mit 19 Prozent besteuert.

Die Begründung ist also absolut hinfällig, hat aber gravierende Auswirkungen:

  1. Der durch die hohe Mehrwertsteuer verursachte kostenintensivere Preis hält Menschen davon ab, auch mal zu der veganen Alternative zu greifen, die keine Massentierhaltungsindustrie unterstützt. Veganer*innen werden benachteiligt.
  2. Die Massentierhaltung und die Großindustrien zur Herstellung tierischer Produkte werden so durchgehend bevorteilt, gefördert und unterstützt. Diese Konzerne tragen durch ihren hohen CO2-Ausstoß einen großen Anteil zum Vorantreiben des Klimawandels bei, der unsere Erde, die vielfältige und wunderschöne Flora- & Fauna, unser aller Leben betrifft.
  3. Neben dem Impact auf den Klimawandel, verstößt die Haltung der Tiere in solchen Industrien gegen jegliche Tierschutzgesetze. Sie werden auf engstem Raum gehalten, Kühe dauerhaft schwanger gehalten, um Milch zu produzieren, Hühner wurden so überzüchtet, dass sie entweder möglichst viele Eier legen, oder so schnell Fett ansetzen, dass sie bald nicht mehr laufen können, alle bekommen aufgrund der dadurch zuhauf entstehenden Krankheiten Antibiotika unter das Futter gemischt.

Hier mal ein kurzer Einblick: https://www.youtube.com/watch?v=QOQcGqFkhaU

Lasst uns auf diese Situation aufmerksam machen, sodass politischer Druck entsteht und als ersten Schritt die Mehrwertsteuer auf vegane Alternativen ebenso auf sieben Prozent gesenkt wird.

Wir können Teil der Lösung, anstatt Teil des Problems sein. Schaut nicht weg. Lasst uns zusammen etwas bewegen. Wir alle haben die Verantwortung, das was in unserer Hand liegende zu tun, um unseren Planeten zu schützen.

 

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Maja RothePetitionsstarter*in

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Petition am 20. April 2022 erstellt