Petition update

Mehr als 80.000 weggeworfene Plastikbecher nach jedem BVB-Heimspiel. Damit muss Schluss sein!

Nick Heubeck und die Deutsche Umwelthilfe e.V.

Feb 15, 2018 — Hallo zusammen,

nachdem der BVB versucht hat, mich mit einer billigen Ausrede zum angeblichen Sicherheitsrisiko von Mehrwegbechern abzuspeisen, habe ich mir die Deutsche Umwelthilfe mit an Bord geholt. Gemeinsam haben wir uns angeschaut, ob Mehrwegbecher wirklich das angesprochene Risiko darstellen. Dabei haben wir herausgefunden, dass im Signal-Iduna-Park über 10 Jahre völlig ohne Probleme bei der Sicherheit Mehrwegbecher verwendet wurden. Warum sich das urplötzlich geändert haben soll, zumal es inzwischen auch besonders leichte Mehrwegbecher mit abgerundeten Kanten gibt, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Zudem auch der FC Bayern München im Dezember 2017 angekündigt hat, auf Mehrwegbecher umzusteigen und so zeigt, dass Mehrweg auch in ganz großem Stil funktioniert.

Mehr als 80.000 weggeworfene Einweg-Plastikbecher nach jedem Heimspiel. Damit muss Schluss sein!

Jedes kleine und mittelständische Unternehmen muss strenge Umweltauflagen erfüllen, wieso sollte das bei Borussia Dortmund also anders sein? Die Klubs, die für Deutschlands beliebteste Sportart stehen, sind längst mehr als nur einfache Vereine. Mehr als 3 Milliarden Euro werden allein in der 1. Bundesliga umgesetzt. Der BVB sollte nicht nur sportlich, sondern auch ökologisch auf Profi-Niveau spielen und dazu gehört es, den Einwegbecher-Irrsinn sofort zu beenden. Wir wollen weiter Fußballspiele live miterleben und Spaß im Stadion haben – ohne die Umwelt dabei zu schädigen!

Schreibt eine Protestmail an den BVB und fordert gemeinsam mit uns den Umstieg auf Mehrweg-Becher.

Besonders dreist finden wir den Versuch der Verantwortlichen des BVB, die anfallenden Müllberge durch die Verwendung von sogenannten Bioplastikbechern schön zu reden. Die im Signal-Iduna-Park eingesetzten Einwegbecher aus dem Biokunststoff Polymilchsäure (PLA) haben mit Umweltschutz überhaupt nichts zu tun. PLA-Becher werden unter dem Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Düngemitteln aus landwirtschaftlich angebautem Mais hergestellt. Die Fermentation des Maises, Trocknungs- und Veredelungsprozesse verbrauchen viel Energie. Weil der Mais zur Herstellung von PLA-Produkten oft aus den USA stammt, legen solche Produkte eine halbe Weltreise hin. Dagegen ist die Fahrt von Mehrwegbechern in eine regionale Spülstraße nur ein winziger Bruchteil dieser Entfernung. Das gleiche gilt für den Einsatz von Wasser zum Spülen der Mehrwegbecher. In einer industriellen Spülmaschine werden gerade Mal 100 Milliliter Wasser zum Reinigen eines Mehrwegbechers benötigt. Für die Herstellung von nur einem Kilo Mais sind bis zu 900 Liter Wasser nötig. Bioplastikbecher sind somit einfach kompletter Unsinn und reines Greenwashing!

Lieber BVB, bitte steigt auf ein Mehrweg-Pfandsystem im Signal-Iduna-Park um. Schluss mit unnötigen Müllbergen und Ressourcen Verschwendung!

Wir zählen auf eure Unterstützung!
Nick Heubeck und die Deutsche Umwelthilfe


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