Mehr Vielfalt statt Klischees – Behinderung normal in den Medien zeigen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Dorothee Salge und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Menschen mit Behinderungen gehören zur Gesellschaft – aber nicht zu ihren Bildern.

 

Ob im Fernsehen, in Filmen, in Podcasts oder auf Social Media: Menschen mit Behinderungen sind dort entweder unsichtbar oder nur in bestimmten Rollen zu sehen – als bedauernswerte Opfer, stille Held*innen oder moralisch überhöhte Inspiration. Dabei leben allein in Deutschland über 10 Millionen Menschen mit Behinderungen – das ist jeder achte Mensch.


Diese Realität muss sich auch in den Medien widerspiegeln. Wir fordern eine realistischere, vielfältigere und inklusivere Darstellung von Menschen mit Behinderungen – ohne Stereotype, ohne Stigmatisierung und ohne Reduktion auf einzelne Einschränkungen.


Unsere Forderungen:

 

1. Menschen mit Behinderungen sichtbar machen

Als Schauspieler*innen, Moderator*innen, Expert*innen oder einfach als Teil des Alltags – nicht nur in speziellen Dokumentationen oder Charity-Spots.


2. Vielfalt von Behinderung realistisch abbilden

Rollstühle sind nicht die einzige Form von Behinderung. Medien sollen auch psychische, sensorische, kognitive und nicht-sichtbare Behinderungen (z. B. Autismus, Fatigue, Depression, Seh- oder Hörbeeinträchtigungen) darstellen – ohne zu überzeichnen oder zu dramatisieren.


3. Stereotype Darstellungen vermeiden

Weg mit der Opferrolle und dem Superhelden-Klischee. Menschen mit Behinderungen leben ein breites Spektrum von Erfahrungen – genau wie alle anderen.


4. Selbstvertretung stärken

„Nothing about us without us“: Menschen mit Behinderungen sollen aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – z. B. bei Drehbuch, Redaktion, Produktion, Moderation und Öffentlichkeitsarbeit.


5. Barrierefreie Kommunikation ermöglichen

Audiodeskription, Untertitel, Gebärdensprache und Leichte Sprache dürfen keine Ausnahme mehr sein – sondern müssen zum medienüblichen Standard werden.


Wer soll angesprochen werden?

 

Wir richten diese Petition an:

• Den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

• Die/den Beauftragte*n der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

• Die Rundfunkräte von ARD, ZDF, Deutschlandradio

• Medienhäuser, Produzent*innen, Förderinstitutionen (z. B. Aktion Mensch, Filmförderungen)

• Relevante Berufs- und Interessenverbände

 

Warum das wichtig ist

 

Medien schaffen Wirklichkeit. Wer nie gezeigt wird, wird nicht gesehen – und bleibt unsichtbar in Köpfen, auf Arbeitsmärkten, in Klassenzimmern und in Gesetzen.


Wir wollen, dass sich das ändert. Denn Inklusion beginnt mit Sichtbarkeit.


Unterschreib jetzt und teile die Petition!

________________________________________

📝 Petition in einfacher Sprache

 

Titel:

Menschen mit Behinderung in den Medien zeigen – ohne Klischees

 

Viele Menschen in Deutschland haben eine Behinderung.
Das heißt: Sie können manche Dinge nicht so gut wie andere.
Zum Beispiel: gehen, sehen, hören, sprechen, sich konzentrieren oder sich bewegen.
Einige Behinderungen sieht man.
Andere sieht man nicht.
Trotzdem sind alle diese Menschen ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.


Aber:
Im Fernsehen, in Filmen und auf Social Media sieht man Menschen mit Behinderung fast nie.
Und wenn doch, dann oft in besonderen Rollen:
als arme Opfer, mutige Kämpfer oder als besondere Vorbilder.
Das ist nicht richtig.
Menschen mit Behinderung sollen ganz normale Rollen haben.
Denn sie sind auch ganz normale Menschen.


Was wir fordern

 

1. Mehr Menschen mit Behinderung in den Medien zeigen

Zum Beispiel als Schauspieler, Moderatorin, Expertin oder einfach als normale Personen im Alltag.


2. Verschiedene Behinderungen zeigen

Nicht nur Rollstuhl oder Blindenstock!
Es gibt viele Arten von Behinderungen – auch solche, die man nicht sieht.
Zum Beispiel: Autismus, Depression, Fatigue oder Schwerhörigkeit.


3. Keine Klischees oder Mitleid

Menschen mit Behinderung sollen nicht nur traurig oder heldenhaft dargestellt werden.
Sie sollen so gezeigt werden wie sie wirklich sind – ganz unterschiedlich!


4. Menschen mit Behinderung dürfen mitentscheiden

Sie sollen nicht nur im Bild zu sehen sein, sondern auch beim Drehbuch, in der Redaktion oder hinter der Kamera mitarbeiten.


5. Barrierefreie Medien

Zum Beispiel mit Untertiteln, Gebärdensprache oder einfacher Sprache.
So können alle Menschen Medien nutzen.


An wen richtet sich diese Petition?

• Politiker im Bundestag
• Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung
• Fernsehsender wie ARD, ZDF oder Deutschlandradio
• Menschen, die Filme machen oder in Redaktionen arbeiten
• Organisationen wie Aktion Mensch oder der Deutsche Journalisten-Verband


Warum das wichtig ist

 

Medien zeigen uns, wie die Welt aussieht.
Wenn Menschen mit Behinderung nie gezeigt werden, denken viele: Es gibt sie gar nicht.
Oder: Sie sind ganz anders als wir.


Das stimmt nicht.
Menschen mit Behinderung gehören zu unserer Welt dazu.
Darum müssen sie auch in den Medien sichtbar sein – genau wie alle anderen.


Bitte unterschreib diese Petition.
Und sag es weiter!

3.205

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Dorothee Salge und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Menschen mit Behinderungen gehören zur Gesellschaft – aber nicht zu ihren Bildern.

 

Ob im Fernsehen, in Filmen, in Podcasts oder auf Social Media: Menschen mit Behinderungen sind dort entweder unsichtbar oder nur in bestimmten Rollen zu sehen – als bedauernswerte Opfer, stille Held*innen oder moralisch überhöhte Inspiration. Dabei leben allein in Deutschland über 10 Millionen Menschen mit Behinderungen – das ist jeder achte Mensch.


Diese Realität muss sich auch in den Medien widerspiegeln. Wir fordern eine realistischere, vielfältigere und inklusivere Darstellung von Menschen mit Behinderungen – ohne Stereotype, ohne Stigmatisierung und ohne Reduktion auf einzelne Einschränkungen.


Unsere Forderungen:

 

1. Menschen mit Behinderungen sichtbar machen

Als Schauspieler*innen, Moderator*innen, Expert*innen oder einfach als Teil des Alltags – nicht nur in speziellen Dokumentationen oder Charity-Spots.


2. Vielfalt von Behinderung realistisch abbilden

Rollstühle sind nicht die einzige Form von Behinderung. Medien sollen auch psychische, sensorische, kognitive und nicht-sichtbare Behinderungen (z. B. Autismus, Fatigue, Depression, Seh- oder Hörbeeinträchtigungen) darstellen – ohne zu überzeichnen oder zu dramatisieren.


3. Stereotype Darstellungen vermeiden

Weg mit der Opferrolle und dem Superhelden-Klischee. Menschen mit Behinderungen leben ein breites Spektrum von Erfahrungen – genau wie alle anderen.


4. Selbstvertretung stärken

„Nothing about us without us“: Menschen mit Behinderungen sollen aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen werden – z. B. bei Drehbuch, Redaktion, Produktion, Moderation und Öffentlichkeitsarbeit.


5. Barrierefreie Kommunikation ermöglichen

Audiodeskription, Untertitel, Gebärdensprache und Leichte Sprache dürfen keine Ausnahme mehr sein – sondern müssen zum medienüblichen Standard werden.


Wer soll angesprochen werden?

 

Wir richten diese Petition an:

• Den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

• Die/den Beauftragte*n der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

• Die Rundfunkräte von ARD, ZDF, Deutschlandradio

• Medienhäuser, Produzent*innen, Förderinstitutionen (z. B. Aktion Mensch, Filmförderungen)

• Relevante Berufs- und Interessenverbände

 

Warum das wichtig ist

 

Medien schaffen Wirklichkeit. Wer nie gezeigt wird, wird nicht gesehen – und bleibt unsichtbar in Köpfen, auf Arbeitsmärkten, in Klassenzimmern und in Gesetzen.


Wir wollen, dass sich das ändert. Denn Inklusion beginnt mit Sichtbarkeit.


Unterschreib jetzt und teile die Petition!

________________________________________

📝 Petition in einfacher Sprache

 

Titel:

Menschen mit Behinderung in den Medien zeigen – ohne Klischees

 

Viele Menschen in Deutschland haben eine Behinderung.
Das heißt: Sie können manche Dinge nicht so gut wie andere.
Zum Beispiel: gehen, sehen, hören, sprechen, sich konzentrieren oder sich bewegen.
Einige Behinderungen sieht man.
Andere sieht man nicht.
Trotzdem sind alle diese Menschen ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.


Aber:
Im Fernsehen, in Filmen und auf Social Media sieht man Menschen mit Behinderung fast nie.
Und wenn doch, dann oft in besonderen Rollen:
als arme Opfer, mutige Kämpfer oder als besondere Vorbilder.
Das ist nicht richtig.
Menschen mit Behinderung sollen ganz normale Rollen haben.
Denn sie sind auch ganz normale Menschen.


Was wir fordern

 

1. Mehr Menschen mit Behinderung in den Medien zeigen

Zum Beispiel als Schauspieler, Moderatorin, Expertin oder einfach als normale Personen im Alltag.


2. Verschiedene Behinderungen zeigen

Nicht nur Rollstuhl oder Blindenstock!
Es gibt viele Arten von Behinderungen – auch solche, die man nicht sieht.
Zum Beispiel: Autismus, Depression, Fatigue oder Schwerhörigkeit.


3. Keine Klischees oder Mitleid

Menschen mit Behinderung sollen nicht nur traurig oder heldenhaft dargestellt werden.
Sie sollen so gezeigt werden wie sie wirklich sind – ganz unterschiedlich!


4. Menschen mit Behinderung dürfen mitentscheiden

Sie sollen nicht nur im Bild zu sehen sein, sondern auch beim Drehbuch, in der Redaktion oder hinter der Kamera mitarbeiten.


5. Barrierefreie Medien

Zum Beispiel mit Untertiteln, Gebärdensprache oder einfacher Sprache.
So können alle Menschen Medien nutzen.


An wen richtet sich diese Petition?

• Politiker im Bundestag
• Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung
• Fernsehsender wie ARD, ZDF oder Deutschlandradio
• Menschen, die Filme machen oder in Redaktionen arbeiten
• Organisationen wie Aktion Mensch oder der Deutsche Journalisten-Verband


Warum das wichtig ist

 

Medien zeigen uns, wie die Welt aussieht.
Wenn Menschen mit Behinderung nie gezeigt werden, denken viele: Es gibt sie gar nicht.
Oder: Sie sind ganz anders als wir.


Das stimmt nicht.
Menschen mit Behinderung gehören zu unserer Welt dazu.
Darum müssen sie auch in den Medien sichtbar sein – genau wie alle anderen.


Bitte unterschreib diese Petition.
Und sag es weiter!

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