Wir fordern mehr Umweltbildung an Schulen

Wir fordern mehr Umweltbildung an Schulen

Das Problem

Warum schicken wir unsere Kinder zur Schule? Zum Glück ist es hierzulande selbstverständlich, dass Kinder zur Schule gehen können. Doch was erwarten wir, dass sie dort - neben den Grundlagen wie Lesen, Schreiben und sozialen Fähigkeiten - lernen?

Diese Frage haben wir uns und zahlreichen befreundeten Eltern gestellt. Dabei wurde uns klar, dass wir uns vor allem wünschen, Kinder auf ihre Zukunft vorzubereiten. Wir wollen ihnen dabei helfen, eigenständige Entscheidungen zu treffen und neue Lösungen zu entwickeln.

Wir finden es ist besonders wichtig, einen Bezug zu unserem täglichen Leben herzustellen. Doch was sind die Belange unseres täglichen Lebens? Und noch viel wichtiger: was werden die Themen des täglichen Lebens der Kinder sein?

In unseren Augen spielt der Klimawandel bei dieser Frage eine entscheidende Rolle. Wir spüren ihn schon heute. Und egal, wie wir nun handeln, werden die Kinder von heute und morgen mit den Folgen der Erderwärmung leben müssen. Wir sind auf ihre Innovationskraft angewiesen, um neue Technologien und Lebensweisen zu entwickeln, die es uns erlauben, uns mit einer wachsenden, sich entwickelnden Weltbevölkerung diesen Herausforderungen zu stellen. Genauso sind die Kinder und Jugendlichen auf uns angewiesen. Wir müssen sie von klein auf für die Lage sensibilisieren und ihnen alle Mittel zur Hand reichen, die sie benötigen, um erfolgreich eine neue Zukunft gestalten zu können. 

Die "Fridays for Future"- Bewegung hat uns mehr als eindeutig gezeigt, dass die Jugend von heute den Ernst der Lage erkannt hat und uns auffordert zu handeln. Das Mindeste, das wir tun können, ist anzuerkennen, dass eine umfassende Umweltbildung zentraler Teil aller Lehrpläne sein muss. Denn nur so schaffen wir Bewusstsein und vermitteln Grundlagen für neue Lösungen.

Daher fordern wir, angefangen in Bayern*, die vertiefte Aufnahme von Umweltbildung in alle Lehrpläne. Von der Grundschule bis zum Abschluss aller Schulformen muss ein breites Spektrum an Themen lebensnah vermittelt werden.

Hierzu zählen wir:

  • Klimawandel: wissenschaftlich aktueller Stand zu Treibhauseffekt, Klimawandel und Klimafolgenforschung
  • Weitere Umweltschäden wie Umweltverschmutzung, Zerstörung von Ökosystemen und Biodiversitätsverlust
  • Bestehende politische Regelungen und technische Lösungen im Zusammenhang mit Umwelt- und Klimaschutz
  • Einfluss des Menschen auf Klimawandel und andere Umweltschäden, insbesondere Folgen unseres täglichen Lebens
  • Resultierende ökologische, soziale und ökonomische Präventions- und Folgekosten
  • Umfassende Vermittlung der globalen Lage, inklusive regionaler und sozialer Unterschiede in der Klimakrise

Herr Piazolo, gerne sieht Bayern sich als Spitzenreiter in Bildungsfragen und Vorreiter in Sachen Innovation und Technik. Wir fordern Sie auf, werden Sie diesen Ansprüchen gerecht und geben Sie einem DER Themen der Zeit den Raum, der ihm zusteht. Ein (Grundschul)-Lehrplan, der das Wort Klimawandel nicht enthält, ist weder zeitgemäß noch verantwortungsbewusst. 

Wir, Eva, Julia und Vanessa aus München finden, dass Klima- und Umweltschutz schon in unserer Schulbildung einen viel größeren Raum hätte einnehmen müssen. Wäre unserer Generation das Wissen, dass wir uns heute selbst angeeignet haben, schon vor 20 Jahren vermittelt worden, dann hätten wir unsere Lebensweise viel früher klimagerechter und umweltfreundlicher gestaltet.

Eva: Ich (29) bin ein Mensch der sich liebend gerne draußen in der Natur aufhält, sie beobachtet und die Wunder der Natur bestaunt. Es hat viel zu lange gedauert, bis mir bewusst geworden ist, dass mein eigenes Handeln (Ernährung, Konsum, alltägliche Gewohnheiten wie Heizen, Duschen, Kochen, usw.) enorme Auswirkungen auf diese wunderschöne Natur hat. 
Es ist mir sehr wichtig eine Balance zwischen meiner Gesundheit und der meiner Umwelt zu schaffen. Dabei habe ich gelernt, dass sich das eine wunderbar mit dem anderen verbinden lässt. Sobald man sich liebevoll und achtsam um sich selbst kümmert, führt das auch zu einem achtsameren Umgang mit der Natur und dem Schutz der Umwelt und somit zu mehr Gesundheit und Zufriedenheit.
Dieses Bewusstsein sollten wir schon ganz früh, Schritt für Schritt vermittelt bekommen. Deshalb stehe ich voll und ganz hinter diesem Anliegen, das Wissen schon in den Lehrplan zu verankern, um so aktiv einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz zu leisten.

Julia: Ich (29) arbeite im Marketing für ein mittelständisches Unternehmen am Starnberger See. Meine große persönliche Leidenschaft gilt dem Schreiben. Wir schreiben jeden Tag Geschichten und mit jeder Geschichte verändern wir die Welt da draußen. Aus persönlichem Interesse an Themen wie Klimaschutz und Umwelt, habe mich dazu entschlossen, die Zukunft nicht mehr nur passiv, sondern aktiv mitgestalten zu wollen. Denn das, was wir heute leisten oder eben nicht leisten, wird in den Geschichtsbüchern von morgen stehen. Ich bin stolz darauf, mit diesem Projekt die Chance zu bekommen, etwas Positives hineinzuschreiben.

Vanessa: Ich bin 28 und lebe in München. Nach meinem Bachelorstudium in Ressourcen- und Umweltmanagement sowie meinem Master in Umwelt- und Verfahrenstechnik, arbeite ich seit guten drei Jahren in der Softwareindustrie im Bereich Qualitätsmanagementsysteme. Privat versuche ich Schritt für Schritt immer nachhaltiger zu leben und mein Umfeld zu informieren und zu motivieren ebenfalls umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam mit meiner langjährigen Schulfreundin Julia und meiner Kletterfreundin Eva habe ich diese Petition ins Leben gerufen. Neben dem Klettern übe ich zahlreiche andere Outdoor-Sportarten wie Mountainbiken, Kitesurfen und Wandern aus und liebe es dabei gemeinsam mit meinem Freund zu fotografieren. Zu sehen, wie unsere Umwelt unter den Folgen unseren Handelns leidet und wir sie immer weiter zerstören hinterlässt bei mir oft ein Gefühl der Ohnmacht und des Unverständnisses. Es ist so eindeutig, dass wir handeln müssen, doch offenbar ist vielen Menschen noch nicht bewusst, welchen Einfluss jede*r von uns hat. Daher möchte ich, dass wir alle Menschen von klein auf sensibilisieren und so hoffentlich auch dazu anregen umsichtiger zu handeln und neue, kreative Lösungen zu gestalten. Von der Schule werden diese wichtigen Themen auch in die Familie getragen und erreichen so hoffentlich die gesamte Gesellschaft.

Wenn ihr hinter dieser Petition steht, dann teilt sie bitte mit so vielen Menschen wie möglich. Whatsapp, Mail, Instagram und co. machen es uns leicht in kurzer Zeit viele zu erreichen und jede Unterschrift zählt. Lasst uns gemeinsam (virtuell) laut sein und zeigen, wie viel uns daran gelegen ist Umweltbildung zu einem festen Bestandteil unserer Schulen zu machen.

*Warum Bayern? Schule ist in unserem Föderalstaat Ländersache und da wir in Bayern leben und zur Schule gegangen sind, beginnen wir dort, wo wir das Schulsystem am besten kennen. Wir hoffen natürlich auf eine bundesweite Ausweitung der Umweltbildung an Schulen. Können wir in Bayern, einem der bevölkerungsreichsten Bundesländer Deutschlands, eine Änderung bewirken, dann könnte das als Vorbild für andere Bundesländer dienen. 

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Vanessa OPetitionsstarter*in

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Das Problem

Warum schicken wir unsere Kinder zur Schule? Zum Glück ist es hierzulande selbstverständlich, dass Kinder zur Schule gehen können. Doch was erwarten wir, dass sie dort - neben den Grundlagen wie Lesen, Schreiben und sozialen Fähigkeiten - lernen?

Diese Frage haben wir uns und zahlreichen befreundeten Eltern gestellt. Dabei wurde uns klar, dass wir uns vor allem wünschen, Kinder auf ihre Zukunft vorzubereiten. Wir wollen ihnen dabei helfen, eigenständige Entscheidungen zu treffen und neue Lösungen zu entwickeln.

Wir finden es ist besonders wichtig, einen Bezug zu unserem täglichen Leben herzustellen. Doch was sind die Belange unseres täglichen Lebens? Und noch viel wichtiger: was werden die Themen des täglichen Lebens der Kinder sein?

In unseren Augen spielt der Klimawandel bei dieser Frage eine entscheidende Rolle. Wir spüren ihn schon heute. Und egal, wie wir nun handeln, werden die Kinder von heute und morgen mit den Folgen der Erderwärmung leben müssen. Wir sind auf ihre Innovationskraft angewiesen, um neue Technologien und Lebensweisen zu entwickeln, die es uns erlauben, uns mit einer wachsenden, sich entwickelnden Weltbevölkerung diesen Herausforderungen zu stellen. Genauso sind die Kinder und Jugendlichen auf uns angewiesen. Wir müssen sie von klein auf für die Lage sensibilisieren und ihnen alle Mittel zur Hand reichen, die sie benötigen, um erfolgreich eine neue Zukunft gestalten zu können. 

Die "Fridays for Future"- Bewegung hat uns mehr als eindeutig gezeigt, dass die Jugend von heute den Ernst der Lage erkannt hat und uns auffordert zu handeln. Das Mindeste, das wir tun können, ist anzuerkennen, dass eine umfassende Umweltbildung zentraler Teil aller Lehrpläne sein muss. Denn nur so schaffen wir Bewusstsein und vermitteln Grundlagen für neue Lösungen.

Daher fordern wir, angefangen in Bayern*, die vertiefte Aufnahme von Umweltbildung in alle Lehrpläne. Von der Grundschule bis zum Abschluss aller Schulformen muss ein breites Spektrum an Themen lebensnah vermittelt werden.

Hierzu zählen wir:

  • Klimawandel: wissenschaftlich aktueller Stand zu Treibhauseffekt, Klimawandel und Klimafolgenforschung
  • Weitere Umweltschäden wie Umweltverschmutzung, Zerstörung von Ökosystemen und Biodiversitätsverlust
  • Bestehende politische Regelungen und technische Lösungen im Zusammenhang mit Umwelt- und Klimaschutz
  • Einfluss des Menschen auf Klimawandel und andere Umweltschäden, insbesondere Folgen unseres täglichen Lebens
  • Resultierende ökologische, soziale und ökonomische Präventions- und Folgekosten
  • Umfassende Vermittlung der globalen Lage, inklusive regionaler und sozialer Unterschiede in der Klimakrise

Herr Piazolo, gerne sieht Bayern sich als Spitzenreiter in Bildungsfragen und Vorreiter in Sachen Innovation und Technik. Wir fordern Sie auf, werden Sie diesen Ansprüchen gerecht und geben Sie einem DER Themen der Zeit den Raum, der ihm zusteht. Ein (Grundschul)-Lehrplan, der das Wort Klimawandel nicht enthält, ist weder zeitgemäß noch verantwortungsbewusst. 

Wir, Eva, Julia und Vanessa aus München finden, dass Klima- und Umweltschutz schon in unserer Schulbildung einen viel größeren Raum hätte einnehmen müssen. Wäre unserer Generation das Wissen, dass wir uns heute selbst angeeignet haben, schon vor 20 Jahren vermittelt worden, dann hätten wir unsere Lebensweise viel früher klimagerechter und umweltfreundlicher gestaltet.

Eva: Ich (29) bin ein Mensch der sich liebend gerne draußen in der Natur aufhält, sie beobachtet und die Wunder der Natur bestaunt. Es hat viel zu lange gedauert, bis mir bewusst geworden ist, dass mein eigenes Handeln (Ernährung, Konsum, alltägliche Gewohnheiten wie Heizen, Duschen, Kochen, usw.) enorme Auswirkungen auf diese wunderschöne Natur hat. 
Es ist mir sehr wichtig eine Balance zwischen meiner Gesundheit und der meiner Umwelt zu schaffen. Dabei habe ich gelernt, dass sich das eine wunderbar mit dem anderen verbinden lässt. Sobald man sich liebevoll und achtsam um sich selbst kümmert, führt das auch zu einem achtsameren Umgang mit der Natur und dem Schutz der Umwelt und somit zu mehr Gesundheit und Zufriedenheit.
Dieses Bewusstsein sollten wir schon ganz früh, Schritt für Schritt vermittelt bekommen. Deshalb stehe ich voll und ganz hinter diesem Anliegen, das Wissen schon in den Lehrplan zu verankern, um so aktiv einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz zu leisten.

Julia: Ich (29) arbeite im Marketing für ein mittelständisches Unternehmen am Starnberger See. Meine große persönliche Leidenschaft gilt dem Schreiben. Wir schreiben jeden Tag Geschichten und mit jeder Geschichte verändern wir die Welt da draußen. Aus persönlichem Interesse an Themen wie Klimaschutz und Umwelt, habe mich dazu entschlossen, die Zukunft nicht mehr nur passiv, sondern aktiv mitgestalten zu wollen. Denn das, was wir heute leisten oder eben nicht leisten, wird in den Geschichtsbüchern von morgen stehen. Ich bin stolz darauf, mit diesem Projekt die Chance zu bekommen, etwas Positives hineinzuschreiben.

Vanessa: Ich bin 28 und lebe in München. Nach meinem Bachelorstudium in Ressourcen- und Umweltmanagement sowie meinem Master in Umwelt- und Verfahrenstechnik, arbeite ich seit guten drei Jahren in der Softwareindustrie im Bereich Qualitätsmanagementsysteme. Privat versuche ich Schritt für Schritt immer nachhaltiger zu leben und mein Umfeld zu informieren und zu motivieren ebenfalls umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam mit meiner langjährigen Schulfreundin Julia und meiner Kletterfreundin Eva habe ich diese Petition ins Leben gerufen. Neben dem Klettern übe ich zahlreiche andere Outdoor-Sportarten wie Mountainbiken, Kitesurfen und Wandern aus und liebe es dabei gemeinsam mit meinem Freund zu fotografieren. Zu sehen, wie unsere Umwelt unter den Folgen unseren Handelns leidet und wir sie immer weiter zerstören hinterlässt bei mir oft ein Gefühl der Ohnmacht und des Unverständnisses. Es ist so eindeutig, dass wir handeln müssen, doch offenbar ist vielen Menschen noch nicht bewusst, welchen Einfluss jede*r von uns hat. Daher möchte ich, dass wir alle Menschen von klein auf sensibilisieren und so hoffentlich auch dazu anregen umsichtiger zu handeln und neue, kreative Lösungen zu gestalten. Von der Schule werden diese wichtigen Themen auch in die Familie getragen und erreichen so hoffentlich die gesamte Gesellschaft.

Wenn ihr hinter dieser Petition steht, dann teilt sie bitte mit so vielen Menschen wie möglich. Whatsapp, Mail, Instagram und co. machen es uns leicht in kurzer Zeit viele zu erreichen und jede Unterschrift zählt. Lasst uns gemeinsam (virtuell) laut sein und zeigen, wie viel uns daran gelegen ist Umweltbildung zu einem festen Bestandteil unserer Schulen zu machen.

*Warum Bayern? Schule ist in unserem Föderalstaat Ländersache und da wir in Bayern leben und zur Schule gegangen sind, beginnen wir dort, wo wir das Schulsystem am besten kennen. Wir hoffen natürlich auf eine bundesweite Ausweitung der Umweltbildung an Schulen. Können wir in Bayern, einem der bevölkerungsreichsten Bundesländer Deutschlands, eine Änderung bewirken, dann könnte das als Vorbild für andere Bundesländer dienen. 

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Vanessa OPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Michael Piazolo
Michael Piazolo
Bayerischer Kultusminister
Anna Stolz
Anna Stolz
Bayerische Kultusstaatssekretärin

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