Mehr Therapieplätze und stationäre Angebote für junge Menschen mit psychischen Problemen

Mehr Therapieplätze und stationäre Angebote für junge Menschen mit psychischen Problemen

Das Problem

Als junger Mensch habe ich wie viele die Herausforderungen der Pandemie aus erster Hand miterlebt. Während der Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 hatte ich große Schwierigkeiten, mit dem digitalen Fernunterricht Schritt zu halten und Hilfe zu finden. Viele meiner Mitschülerinnen und Mitschüler hatten ähnliche Erfahrungen. Unsere Ängste vor der Zukunft wuchsen, da unsere schulischen Leistungen maßgeblich für unseren zukünftigen Erfolg sind.

Bis heute sind viele Schülerinnen und Schüler von den Lernlücken, die durch den plötzlichen Einsatz von Distanzunterricht entstanden sind, betroffen. Weiterhin haben sich bei vielen jungen Menschen in diesem Zusammenhang psychische Probleme wie Depressionen, existenzielle Ängste oder Verhaltensauffälligkeiten entwickelt. In Deutschland haben die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und strukturellen Probleme der letzten Jahre besonders junge Menschen mit psychischen Problemen belastet. Die plötzlichen Schulschließungen und den damit verbundenen Wegfall von Sozialkontakten, Schutzräumen und Lehrkräften während der COVID-19-Pandemie haben das Risiko einer Depressionserkrankung stark erhöht (vgl. Studie Ludwig-Walz, Helena, 2022).

Deshalb fordern wir mehr Therapieplätze für Psychotherapie sowie mehr stationäre Behandlungsmöglichkeiten für junge Menschen mit psychischen Problemen. Studien zeigen, dass eine Depression dann am wirksamsten behandelt werden kann, wenn sie früh erkannt wird und ernst genommen wird. Dafür fehlen aber gegenwärtig die Angebote - aus unverständlichen Gründen bleibt die Berechnung der Praxen mit Kassenzulassung auf dem Stand von 1999. Es ist Zeit, das zu ändern und die Politik zum Handeln aufzufordern! Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kinder und Jugendlichen unterstützen und ihnen die Hilfe bieten, die sie benötigen.

Bitte unterzeichnen und teilen Sie diese Petition jetzt!

30.032

Das Problem

Als junger Mensch habe ich wie viele die Herausforderungen der Pandemie aus erster Hand miterlebt. Während der Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 hatte ich große Schwierigkeiten, mit dem digitalen Fernunterricht Schritt zu halten und Hilfe zu finden. Viele meiner Mitschülerinnen und Mitschüler hatten ähnliche Erfahrungen. Unsere Ängste vor der Zukunft wuchsen, da unsere schulischen Leistungen maßgeblich für unseren zukünftigen Erfolg sind.

Bis heute sind viele Schülerinnen und Schüler von den Lernlücken, die durch den plötzlichen Einsatz von Distanzunterricht entstanden sind, betroffen. Weiterhin haben sich bei vielen jungen Menschen in diesem Zusammenhang psychische Probleme wie Depressionen, existenzielle Ängste oder Verhaltensauffälligkeiten entwickelt. In Deutschland haben die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und strukturellen Probleme der letzten Jahre besonders junge Menschen mit psychischen Problemen belastet. Die plötzlichen Schulschließungen und den damit verbundenen Wegfall von Sozialkontakten, Schutzräumen und Lehrkräften während der COVID-19-Pandemie haben das Risiko einer Depressionserkrankung stark erhöht (vgl. Studie Ludwig-Walz, Helena, 2022).

Deshalb fordern wir mehr Therapieplätze für Psychotherapie sowie mehr stationäre Behandlungsmöglichkeiten für junge Menschen mit psychischen Problemen. Studien zeigen, dass eine Depression dann am wirksamsten behandelt werden kann, wenn sie früh erkannt wird und ernst genommen wird. Dafür fehlen aber gegenwärtig die Angebote - aus unverständlichen Gründen bleibt die Berechnung der Praxen mit Kassenzulassung auf dem Stand von 1999. Es ist Zeit, das zu ändern und die Politik zum Handeln aufzufordern! Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kinder und Jugendlichen unterstützen und ihnen die Hilfe bieten, die sie benötigen.

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Die Entscheidungsträger*innen

Karl Lauterbach
Bundesminister für Gesundheit

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