Massenabfertigung im Kindergarten

Das Problem

Ob wir dem Bildungsplan oder unserem Schutzkonzept noch gerecht werden? Nein! Liegt das an uns? Nein, denn bei diesem schlechten Personalschlüssel in Sachsen-Anhalt ist eins klar: selbst die belastbarsten und qualifiziertesten Kollegen*innen haben nur zwei Augen, zwei Hände und zwei Beine! Besonders traurig macht uns die in unserem Beruf übliche Doppelmoral. Einerseits erzählen wir allen, dass uns das Wohlergehen der Kinder am Herzen liegt und Kitas Bildungsinstitutionen sind und andererseits machen wir im Punkto Kinderschutz, Aufsichtspflicht und Bildungsauftrag große Abstriche und viele faule Kompromisse. 
Der Krankenstand wächst von Jahr zu Jahr, Mitarbeiter kündigen… Doch wo bleibt unsere Unterstützung? 

Dienstpläne müssen spontan wöchentlich geändert werden, wir machen Überstunden und geben jeden Tag unser Bestes den Tag einfach „auszuhalten und zu schaffen“, ohne Unfälle oder Ähnliches. Unsere Juristische Sicherheit steht dabei schon lange nicht mehr im Vordergrund. 
Intime Situationen, wie das Wickeln, werden leider zu einer Massenabfertigung. Zeit für einen Aufbau einer gesunden Beziehung und Bindung zum Kind und auch zu den Eltern gehen unter. Die enorme Belastung auf Grund der schlechten Rahmenbedingungen in Sachsen-Anhalt sind bei allen Kollegen*innen deutlich zu spüren. Immer wieder kommen wir körperlich und psychisch an unsere Grenzen!

Früh-, Spätdienste und Pausen müssen eingehalten und im Personalschlüssel berücksichtigt werden! An Vor- und Nachbereitungszeit ist gar nicht mehr zu Denken. Elterngespräche, Elternarbeit und auch die Portfolioarbeit bleiben seit Monaten liegen. 

Wir fordern bessere Rahmenbedingungen in Sachsen-Anhalt und einen verbesserten Personalschlüssel!

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Mareike MalschPetitionsstarter*in

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Das Problem

Ob wir dem Bildungsplan oder unserem Schutzkonzept noch gerecht werden? Nein! Liegt das an uns? Nein, denn bei diesem schlechten Personalschlüssel in Sachsen-Anhalt ist eins klar: selbst die belastbarsten und qualifiziertesten Kollegen*innen haben nur zwei Augen, zwei Hände und zwei Beine! Besonders traurig macht uns die in unserem Beruf übliche Doppelmoral. Einerseits erzählen wir allen, dass uns das Wohlergehen der Kinder am Herzen liegt und Kitas Bildungsinstitutionen sind und andererseits machen wir im Punkto Kinderschutz, Aufsichtspflicht und Bildungsauftrag große Abstriche und viele faule Kompromisse. 
Der Krankenstand wächst von Jahr zu Jahr, Mitarbeiter kündigen… Doch wo bleibt unsere Unterstützung? 

Dienstpläne müssen spontan wöchentlich geändert werden, wir machen Überstunden und geben jeden Tag unser Bestes den Tag einfach „auszuhalten und zu schaffen“, ohne Unfälle oder Ähnliches. Unsere Juristische Sicherheit steht dabei schon lange nicht mehr im Vordergrund. 
Intime Situationen, wie das Wickeln, werden leider zu einer Massenabfertigung. Zeit für einen Aufbau einer gesunden Beziehung und Bindung zum Kind und auch zu den Eltern gehen unter. Die enorme Belastung auf Grund der schlechten Rahmenbedingungen in Sachsen-Anhalt sind bei allen Kollegen*innen deutlich zu spüren. Immer wieder kommen wir körperlich und psychisch an unsere Grenzen!

Früh-, Spätdienste und Pausen müssen eingehalten und im Personalschlüssel berücksichtigt werden! An Vor- und Nachbereitungszeit ist gar nicht mehr zu Denken. Elterngespräche, Elternarbeit und auch die Portfolioarbeit bleiben seit Monaten liegen. 

Wir fordern bessere Rahmenbedingungen in Sachsen-Anhalt und einen verbesserten Personalschlüssel!

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Mareike MalschPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Dr. Reiner Haseloff
Dr. Reiner Haseloff
Minister-Präsident für Sachsen-Anhalt
Eva Feußner
Eva Feußner
Bildungsministerin des Landes Sachsen-Anhalt
Petra Grimm-Benne
Petra Grimm-Benne
Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt

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Petition am 11. Januar 2024 erstellt