Petitioning Verkehrssenator Frank Horch and 6 others

Weniger Autos - mehr Lebensqualität!

Wenn ich zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf die Straße gehe, erlebe ich es immer wieder: Überall parken Autos, nehmen Platz für Fußgänger, Rad-, Rollstuhl und Kinderwagenfahrer (und andere Autofahrer) weg und machen den Verkehr gefährlicher: Die immer größer werdenden Fahrzeuge machen die Straßen eng und blockieren die Sicht, gerade von Kindern und auf Kinder. Der Skandal daran: das Parken auf öffentlichen Flächen für Autos ist fast überall kostenlos, z. B. in Straßen in Wohngebieten.

Ich will das nicht mehr hinnehmen und fordere in einem ersten Schritt mit bundesweiter Signalwirkung von meiner Heimatstadt Hamburg (Verkehrssenator Frank Horch, Umweltsenator Jens Kerstan):

  • Die Stadt Hamburg soll alle öffentlichen Auto-Parkflächen kostenpflichtig machen.
  • Die Preise für öffentliche Parkplätze sollen sich an den Preisen für den HVV orientieren.
  • Mit den Einnahmen soll die Stadt die Ausweitung der Park+Ride Parkplätze, den ÖPNV und den Rad-/Fußverkehr fördern.
  • Anwohnerparken soll als Maßnahme in den Luftreinhalteplan der Stadt Hamburg aufgenommen werden.
  • Bundesratsinitiative für angemessene Gebühren für Anwohnerparkausweise

Erfahrungen aus anderen Großstädten mit Parkplatzproblemen zeigen, dass durch Anwohnerparken Pendler auf auf Bus und Bahn umsteigen, der Parksuchverkehr deutlich abnimmt, Falschparken z.T. um über die Hälfte reduziert wird, dadurch der Verkehr sicherer wird und sogar Flächen frei werden für mehr Grün oder bessere Radwege. Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Luftschadstoffe, an denen pro Jahr in Deutschland über 80.000 Menschen vorzeitig sterben, ca. 2.000 allein in Hamburg.

 

Mein konkreter, einfacher Vorschlag für Parkgebühren: 

  • Anwohner erhalten Anwohnerparkausweise für den Preis einer ÖPNV Monatskarte (aktuell 84 Euro im Abo), Menschen außerhalb des Erwerbslebens erhalten entsprechende Vergünstigungen. Ein Parkplatz (ca. 10 m²) für den Privatgegenstand Auto auf öffentlichem Grund kostet dann mit ca. 8,40 Euro pro m² ähnlich viel wie andere Menschen für den Lagerplatz ihrer Privatgegenstände in ihrer Wohnung bezahlen. Das ist nur gerecht.
  • Ansonsten kostet Parken für einen Tag soviel wie ein ÖPNV-Tagesticket (7,50 Euro) und Kurzparken soviel wie ein Einzelticket (3,10 Euro) plus 1 Euro pro Stunde ab der zweiten Stunde bis max. 7,50 Euro pro Tag.
  • Strafen für Falschparken werden den Strafen für Schwarzfahren im ÖPNV gleichgestellt, d.h. ab diesen Sommer mindestens 60 Euro pro Ticket und erhöhtes Bußgeld ab dem 4. Ticket. Die Kontrollen werden erhöht, dafür kann die Stadt zahlreiche neue Stellen schaffen, die sich bei 60 Euro pro Schwarzparker schnell auszahlen.
This petition will be delivered to:
  • Verkehrssenator
    Frank Horch
  • Hamburgische Bürgerschaft
  • Innensenator Hamburg
    Andy Grote
  • Geschäftsführer Landesbetrieb Verkehr
    Dr. Jörg Oltrogge
  • Verkehrspolitischer Sprecher Grüne
    Martin Bill
  • Verkehrspolitische Sprecherin SPD
    Martina Koeppen
  • Umweltsenator Hamburg
    Jens Kerstan


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