LIVE-Talkshows verbieten

Das Problem

Talkshows sollten nicht live ausgestrahlt werden, wenn die interviewenden Journalistinnen und Journalisten nicht in der Lage sind, Falschinformationen ihrer Talkshow-Gäste für ihre Zuschauerinnen und Zuschauer kenntlich zu machen.

Fast jeden Tag der Woche bilden sich Millionen von Menschen durch Talkshows eine politische Meinung. Gerade in diesen nach Journalistinnen und Journalisten benannten Sendungen spielen Fakten aber immer weniger eine Rolle. Das ist problematisch, denn Polit-Talkshows dienen nicht zur Unterhaltung, sondern zur politischen Bildung. Damit haben die Sendungen und die interviewenden Journalisten eine Aufgabe, sie müssen als Korrektiv wirken und Falschinformationen kenntlich machen. Geschieht das nämlich nicht, werden Millionen von Bürgerinnen und Bürgern getäuscht - das kann doch wirklich niemand wollen.

Zwei mögliche Lösungen

  1. Journalistinnen und Journalisten sind tatsächlich in der Lage, Falschinformationen während einer Live-Debatte zu erkennen und das Publikum vom Wahrheitsgehalt in Kenntnis zu setzen.
  2. Journalistinnen und Journalisten sind nicht in der Lage Falschinformationen während einer Live-Debatte zu erkennen und das Publikum vom Wahrheitsgehalt in Kenntnis zu setzen. Eine Live-Debatte bei der wissentlich in Kauf genommen wird, das Publikum zu täuschen kann also nicht stattfinden. Das wäre nämlich unverantwortlich. Die Talk-Shows müssen deswegen zwangsläufig aufgezeichnet werden und mit Anmerkungen versehen werden, wenn z.B. ein Politiker unwahre Argumente verwendet.

So kann es nicht weitergehen

Aktuell erzählen Politikerinnen und Politiker in jeder einzelnen Talkshow Unwahrheiten. Das lässt sich einfach überprüfen, muss man dafür nur die Faktencheck-Webseiten der Fernsehsendungen aufrufen. Das macht aber niemand und so kommen Missverständnisse mit gesellschaftlicher Tragweite zustande.
Die wichtigste Aufgabe einer Journalistin oder eines Journalisten ist es nicht zu unterhalten, sondern Meinungen von Fakten zu trennen, nachzuhaken und Unwahrheiten aufzudecken. Gelingt diese Trennung nicht, ist das zwar weniger problematisch für die Popularität der Sendung, aber sehr wohl problematisch für unsere demokratische Kultur.

// Es geht in dieser Petition also um kein Verbot von Live-Talkshows, sondern lediglich die Frage, ob es nicht im Interesse aller wäre, wenn politische Debatten wieder faktenbasierter geführt werden könnten.

Was ist richtig und was falsch?

Diese Frage stellt sich natürlich: Was ist falsch, was ist richtig?
Die Sendungen allerdings haben dafür schon Kriterien gefunden, denn Faktenchecks gibt es ja schon, z.B. ordnet dort ein Jurist ein, dass die Vermögenssteuer, anders als vom Bundeskanzler behauptet, nicht prinzipiell rechtswidrig ist oder ein Journalist fast zusammen, dass der Atomausstieg nicht zu höheren Strompreisen geführt hat. (Quellen 1,2) Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse, die von Expertinnen und Experten eindeutig belegt werden können, sollten endlich den Raum bekommen, den sie in Talkshows mit gesellschaftlichen Ambitionen auch verdienen.

An wen richtet sich diese Petition?

An alle, für die wissenschaftliche Erkenntnisse in politischen Debatten von gesellschaftlicher Tragweite keine Relevanz zu haben scheinen.

avatar of the starter
Paul KPetitionsstarter*in

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Das Problem

Talkshows sollten nicht live ausgestrahlt werden, wenn die interviewenden Journalistinnen und Journalisten nicht in der Lage sind, Falschinformationen ihrer Talkshow-Gäste für ihre Zuschauerinnen und Zuschauer kenntlich zu machen.

Fast jeden Tag der Woche bilden sich Millionen von Menschen durch Talkshows eine politische Meinung. Gerade in diesen nach Journalistinnen und Journalisten benannten Sendungen spielen Fakten aber immer weniger eine Rolle. Das ist problematisch, denn Polit-Talkshows dienen nicht zur Unterhaltung, sondern zur politischen Bildung. Damit haben die Sendungen und die interviewenden Journalisten eine Aufgabe, sie müssen als Korrektiv wirken und Falschinformationen kenntlich machen. Geschieht das nämlich nicht, werden Millionen von Bürgerinnen und Bürgern getäuscht - das kann doch wirklich niemand wollen.

Zwei mögliche Lösungen

  1. Journalistinnen und Journalisten sind tatsächlich in der Lage, Falschinformationen während einer Live-Debatte zu erkennen und das Publikum vom Wahrheitsgehalt in Kenntnis zu setzen.
  2. Journalistinnen und Journalisten sind nicht in der Lage Falschinformationen während einer Live-Debatte zu erkennen und das Publikum vom Wahrheitsgehalt in Kenntnis zu setzen. Eine Live-Debatte bei der wissentlich in Kauf genommen wird, das Publikum zu täuschen kann also nicht stattfinden. Das wäre nämlich unverantwortlich. Die Talk-Shows müssen deswegen zwangsläufig aufgezeichnet werden und mit Anmerkungen versehen werden, wenn z.B. ein Politiker unwahre Argumente verwendet.

So kann es nicht weitergehen

Aktuell erzählen Politikerinnen und Politiker in jeder einzelnen Talkshow Unwahrheiten. Das lässt sich einfach überprüfen, muss man dafür nur die Faktencheck-Webseiten der Fernsehsendungen aufrufen. Das macht aber niemand und so kommen Missverständnisse mit gesellschaftlicher Tragweite zustande.
Die wichtigste Aufgabe einer Journalistin oder eines Journalisten ist es nicht zu unterhalten, sondern Meinungen von Fakten zu trennen, nachzuhaken und Unwahrheiten aufzudecken. Gelingt diese Trennung nicht, ist das zwar weniger problematisch für die Popularität der Sendung, aber sehr wohl problematisch für unsere demokratische Kultur.

// Es geht in dieser Petition also um kein Verbot von Live-Talkshows, sondern lediglich die Frage, ob es nicht im Interesse aller wäre, wenn politische Debatten wieder faktenbasierter geführt werden könnten.

Was ist richtig und was falsch?

Diese Frage stellt sich natürlich: Was ist falsch, was ist richtig?
Die Sendungen allerdings haben dafür schon Kriterien gefunden, denn Faktenchecks gibt es ja schon, z.B. ordnet dort ein Jurist ein, dass die Vermögenssteuer, anders als vom Bundeskanzler behauptet, nicht prinzipiell rechtswidrig ist oder ein Journalist fast zusammen, dass der Atomausstieg nicht zu höheren Strompreisen geführt hat. (Quellen 1,2) Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse, die von Expertinnen und Experten eindeutig belegt werden können, sollten endlich den Raum bekommen, den sie in Talkshows mit gesellschaftlichen Ambitionen auch verdienen.

An wen richtet sich diese Petition?

An alle, für die wissenschaftliche Erkenntnisse in politischen Debatten von gesellschaftlicher Tragweite keine Relevanz zu haben scheinen.

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Paul KPetitionsstarter*in
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Petition am 24. September 2025 erstellt