

LEID DER PONYS BEENDEN - PONYS SIND KEINE RONDELL-MASCHINEN! BEENDEN SIE PONYKARUSSELLE!


LEID DER PONYS BEENDEN - PONYS SIND KEINE RONDELL-MASCHINEN! BEENDEN SIE PONYKARUSSELLE!
Das Problem
Ein Ponykarussell ist kein Spaß für Tiere...
Ponys in sogenannten Ponykarussellen werden auf Kirmesveranstaltungen, Weihnachtsmärkten oder Volksfesten gezwungen, den ganzen Tag im Kreis zu laufen. Sie werden hierbei stundenlang in ein Karussell gespannt und als Attraktion zur Unterhaltung von Kindern angeboten.
Hierbei werden die Ponys durch unzählige Hände angefasst und von hunderten - ständig wechselnden - Kindern jeweils im 3-Minuten-Takt immer wieder neu bestiegen. Sitzen sie auf dem Rücken der Tiere, ziehen Kinder häufig an den Mähnen der Ponys, treten sie in den Bauch oder trommeln auf ihren Hals, weil sie den Beginn der Runde nicht abwarten können oder es ihnen während der Runde zu langsam voran geht.
Die permanente laute Beschallung durch angrenzende Fahrgeschäfte, die ständig blinkenden Lichter sowie die Menschenmassen, den die Ponys zu alledem ausgesetzt sind, bedeuten für die sensiblen Fluchttiere puren Stress.
All dies müssen die Ponys über sich ergehen lassen, damit die Kasse der Ponykarussell-Betreiber klingelt.
Häufig sind Sattel- und Zaumzeug nicht korrekt angepasst, was zu Satteldruck und damit zu schmerzhaften Scheuerstellen führt, die die Tiere noch mehr quälen, während die Kinder auf ihnen reiten. Die Ponys laufen darüber hinaus viel zu dicht hintereinander und sind oftmals am vorderen Tier angebunden. Dies führt nicht selten zu Verletzungen. Der Sicherheitsabstand, der jedem Reitschüler sofort zu Beginn des Reitunterrichts vermittelt wird, beträgt mindestens eine Pferdelänge - dies wird in Ponykarussellen gänzlich missachtet.
Die Ponys erleiden häufig schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden, da die Wirbelsäule und Beine von Ponys bzw. Pferden anatomisch nicht auf eine dauerhafte Kreisbewegung ausgelegt sind. Außerdem ist es für die Tiere nicht möglich, einen Richtungswechsel vorzunehmen. Gelenke und Muskulatur werden stets einseitig belastet, was zu chronischen schmerzhaften Verspannungen führt. Diese Schäden belasten die Ponys ihr Leben lang und sind meist schwer zu behandeln.
Zu alledem stellt der ständig monotone Bewegungsablauf im Karussell zusätzlich eine psychische Belastung für die Tiere dar.
Die Tiere wirken in solchen Betrieben traurig und teilnahmslos. Sie führen kein artgerechtes Leben, das ihren Bedürfnissen entspricht. Ihr Leben besteht stattdessen aus Monotonie und Schmerzen. Sie können beispielsweise nicht mit Artgenossen über die Wiese galoppieren oder sich zurückziehen, wenn ihnen danach ist, sondern werden ständig von Stadt zu Stadt gekarrt und müssen den ganzen Tag lang im Kreis laufen mit Blick auf das Hinterteil des anderen.
Tiere sind Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen, denen man in Ponykarussell-Betrieben nicht annähernd gerecht werden kann. Ruhe, Schutz und Rückzugsmöglichkeiten können in Kirmesbetrieben nicht gewährleistet werden. Hier zählt primär die wirtschaftliche Gewinnerzielung.
Der Missbrauch von Tieren als Rondell-Maschinen vermittelt Kindern außerdem falsche Werte. Statt Kindern einen respektvollen Umgang mit Lebewesen zu vermitteln, lernen sie fälschlicherweise, dass es richtig sei, die Gefühle, Bedürfnisse und Rechte von Tieren zu ignorieren - sie lernen, dass es richtig sei, Tiere als Unterhaltungsobjekte zu benutzen.
Eine Tiernutzung zur Unterhaltung ist nicht mehr zeitgemäß. Es ist an der Zeit, die ändernden Werte in der Gesellschaft hinsichtlich des Tierschutzes zu berücksichtigen und das Leid der zur Unterhaltung ausgebeuteten Ponys zu beenden. Zweck unseres geltenden Tierschutzgesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf, dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf - gemäß unseres Tierschutzgesetzes - einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Der Betrieb von Ponykarussellen ist demnach aus Gründen des Tierschutzes, wie auch aus ethischen Gründen entschieden abzulehnen.
Es ist dringend notwendig, Fahrgeschäfte mit lebenden Tieren, wie das Ponykarussell, endlich abzuschaffen.
In den Städten Düsseldorf, Neuss, Duisburg, Neuwied, Andernach, Schweinfurt, Coburg, Dachau, Konstanz und Lindau sind keine Ponykarusselle mehr zugelassen. Auch im Gestaltungswesen der stets von rund 4 Mio Menschen besuchten Cranger Kirmes, die zu den größten Volksfesten in Deutschland gehört, ist seit fünf Jahren bereits ein Ponykarussell nicht mehr vorgesehen. Die Beendigung dieser Tierausbeutung zu Unterhaltungszwecken ist mittlerweile sogar auch für das weltweit bekannte Münchner Oktoberfest, das von rund 6 Mio Menschen besucht wird, beschlossen worden. In vielen weiteren Städten steht ein Verbot zur Diskussion.
Auch die Stadt Krefeld traf bezüglich ihrer Kirmes schon einmal ihre Auswahlentscheidung zu Lasten des Ponykarussell-Betriebs. Der Ponykarussellbetreiber, der auf Krefelder Kirmessen Ponys, Großpferde und Esel einsetzt, klagte daraufhin gegen den Ablehnungsbescheid der Stadt Krefeld. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht befand anschließend, dass in dem Ablehnungsbescheid der Stadt zwar an sich zulässige Auswahlkriterien genannt worden seien, es sei jedoch nicht konkret ausgeführt worden, ob und inwieweit das Ponykarussell diese Kriterien erfülle. Die von der Stadt Krefeld erst im Gerichtsverfahren genannten Ablehnungsgründe wie „Nachfrageorientierung“, „Vermeidung mittelbarer negativer Auswirkungen auf den Kirmesbetrieb“ und „Sicherheit der Besucher“ konnten den Ausschluss des Ponykarussells nur deshalb nicht gerichtsfest begründen, da ein Austausch der Kriterien während eines laufenden Auswahlverfahrens unzulässig ist und die eingereichte Begründung konkreter gefasst werden müsste.
Ich fordere den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Herrn Frank Meyer, auf, bei der Platzvergabe für künftige Krefelder Kirmesveranstaltungen ausschließlich Fahrgeschäfte ohne „lebendige Karussellfiguren“ zu berücksichtigen – für Kirmesspaß ohne Tierleid.
Fordern auch Sie den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld mit dieser Petition auf, Ponykarusselle auf Krefelder Kirmessen künftig nicht mehr zuzulassen.
Wie Sie außerdem helfen können:
- Klären Sie Ihre Kinder kindgerecht über das Thema "Ponykarussell" auf und unterstützen Sie solche Betriebe nicht. Sie haben es in der Hand, auf solche "Attraktionen" zu verzichten, die folglich somit immer weniger profitabel werden.
- Fordern Sie Veranstalter von Kirmessen, Weihnachtsmärkten, Volksfesten sowie Ihre Stadtverwaltung auf, Ponykarusselle nicht mehr zuzulassen.
- Wenden Sie sich an das zuständige Veterinäramt, wenn Sie Auffälligkeiten bei den Ponys beobachten.
- Sprechen Sie über das Leid der Tiere mit Menschen aus Ihrem Umfeld.
- Informieren Sie vor Ponykarussell-Betrieben die Besucher, indem Sie vor Ort eine Protestaktion durchführen und Flugblätter verteilen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Adrienne Kneis
E-Mail: Adrienne.Kneis@gmail.com

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Das Problem
Ein Ponykarussell ist kein Spaß für Tiere...
Ponys in sogenannten Ponykarussellen werden auf Kirmesveranstaltungen, Weihnachtsmärkten oder Volksfesten gezwungen, den ganzen Tag im Kreis zu laufen. Sie werden hierbei stundenlang in ein Karussell gespannt und als Attraktion zur Unterhaltung von Kindern angeboten.
Hierbei werden die Ponys durch unzählige Hände angefasst und von hunderten - ständig wechselnden - Kindern jeweils im 3-Minuten-Takt immer wieder neu bestiegen. Sitzen sie auf dem Rücken der Tiere, ziehen Kinder häufig an den Mähnen der Ponys, treten sie in den Bauch oder trommeln auf ihren Hals, weil sie den Beginn der Runde nicht abwarten können oder es ihnen während der Runde zu langsam voran geht.
Die permanente laute Beschallung durch angrenzende Fahrgeschäfte, die ständig blinkenden Lichter sowie die Menschenmassen, den die Ponys zu alledem ausgesetzt sind, bedeuten für die sensiblen Fluchttiere puren Stress.
All dies müssen die Ponys über sich ergehen lassen, damit die Kasse der Ponykarussell-Betreiber klingelt.
Häufig sind Sattel- und Zaumzeug nicht korrekt angepasst, was zu Satteldruck und damit zu schmerzhaften Scheuerstellen führt, die die Tiere noch mehr quälen, während die Kinder auf ihnen reiten. Die Ponys laufen darüber hinaus viel zu dicht hintereinander und sind oftmals am vorderen Tier angebunden. Dies führt nicht selten zu Verletzungen. Der Sicherheitsabstand, der jedem Reitschüler sofort zu Beginn des Reitunterrichts vermittelt wird, beträgt mindestens eine Pferdelänge - dies wird in Ponykarussellen gänzlich missachtet.
Die Ponys erleiden häufig schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden, da die Wirbelsäule und Beine von Ponys bzw. Pferden anatomisch nicht auf eine dauerhafte Kreisbewegung ausgelegt sind. Außerdem ist es für die Tiere nicht möglich, einen Richtungswechsel vorzunehmen. Gelenke und Muskulatur werden stets einseitig belastet, was zu chronischen schmerzhaften Verspannungen führt. Diese Schäden belasten die Ponys ihr Leben lang und sind meist schwer zu behandeln.
Zu alledem stellt der ständig monotone Bewegungsablauf im Karussell zusätzlich eine psychische Belastung für die Tiere dar.
Die Tiere wirken in solchen Betrieben traurig und teilnahmslos. Sie führen kein artgerechtes Leben, das ihren Bedürfnissen entspricht. Ihr Leben besteht stattdessen aus Monotonie und Schmerzen. Sie können beispielsweise nicht mit Artgenossen über die Wiese galoppieren oder sich zurückziehen, wenn ihnen danach ist, sondern werden ständig von Stadt zu Stadt gekarrt und müssen den ganzen Tag lang im Kreis laufen mit Blick auf das Hinterteil des anderen.
Tiere sind Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen, denen man in Ponykarussell-Betrieben nicht annähernd gerecht werden kann. Ruhe, Schutz und Rückzugsmöglichkeiten können in Kirmesbetrieben nicht gewährleistet werden. Hier zählt primär die wirtschaftliche Gewinnerzielung.
Der Missbrauch von Tieren als Rondell-Maschinen vermittelt Kindern außerdem falsche Werte. Statt Kindern einen respektvollen Umgang mit Lebewesen zu vermitteln, lernen sie fälschlicherweise, dass es richtig sei, die Gefühle, Bedürfnisse und Rechte von Tieren zu ignorieren - sie lernen, dass es richtig sei, Tiere als Unterhaltungsobjekte zu benutzen.
Eine Tiernutzung zur Unterhaltung ist nicht mehr zeitgemäß. Es ist an der Zeit, die ändernden Werte in der Gesellschaft hinsichtlich des Tierschutzes zu berücksichtigen und das Leid der zur Unterhaltung ausgebeuteten Ponys zu beenden. Zweck unseres geltenden Tierschutzgesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf, dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf - gemäß unseres Tierschutzgesetzes - einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Der Betrieb von Ponykarussellen ist demnach aus Gründen des Tierschutzes, wie auch aus ethischen Gründen entschieden abzulehnen.
Es ist dringend notwendig, Fahrgeschäfte mit lebenden Tieren, wie das Ponykarussell, endlich abzuschaffen.
In den Städten Düsseldorf, Neuss, Duisburg, Neuwied, Andernach, Schweinfurt, Coburg, Dachau, Konstanz und Lindau sind keine Ponykarusselle mehr zugelassen. Auch im Gestaltungswesen der stets von rund 4 Mio Menschen besuchten Cranger Kirmes, die zu den größten Volksfesten in Deutschland gehört, ist seit fünf Jahren bereits ein Ponykarussell nicht mehr vorgesehen. Die Beendigung dieser Tierausbeutung zu Unterhaltungszwecken ist mittlerweile sogar auch für das weltweit bekannte Münchner Oktoberfest, das von rund 6 Mio Menschen besucht wird, beschlossen worden. In vielen weiteren Städten steht ein Verbot zur Diskussion.
Auch die Stadt Krefeld traf bezüglich ihrer Kirmes schon einmal ihre Auswahlentscheidung zu Lasten des Ponykarussell-Betriebs. Der Ponykarussellbetreiber, der auf Krefelder Kirmessen Ponys, Großpferde und Esel einsetzt, klagte daraufhin gegen den Ablehnungsbescheid der Stadt Krefeld. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht befand anschließend, dass in dem Ablehnungsbescheid der Stadt zwar an sich zulässige Auswahlkriterien genannt worden seien, es sei jedoch nicht konkret ausgeführt worden, ob und inwieweit das Ponykarussell diese Kriterien erfülle. Die von der Stadt Krefeld erst im Gerichtsverfahren genannten Ablehnungsgründe wie „Nachfrageorientierung“, „Vermeidung mittelbarer negativer Auswirkungen auf den Kirmesbetrieb“ und „Sicherheit der Besucher“ konnten den Ausschluss des Ponykarussells nur deshalb nicht gerichtsfest begründen, da ein Austausch der Kriterien während eines laufenden Auswahlverfahrens unzulässig ist und die eingereichte Begründung konkreter gefasst werden müsste.
Ich fordere den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Herrn Frank Meyer, auf, bei der Platzvergabe für künftige Krefelder Kirmesveranstaltungen ausschließlich Fahrgeschäfte ohne „lebendige Karussellfiguren“ zu berücksichtigen – für Kirmesspaß ohne Tierleid.
Fordern auch Sie den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld mit dieser Petition auf, Ponykarusselle auf Krefelder Kirmessen künftig nicht mehr zuzulassen.
Wie Sie außerdem helfen können:
- Klären Sie Ihre Kinder kindgerecht über das Thema "Ponykarussell" auf und unterstützen Sie solche Betriebe nicht. Sie haben es in der Hand, auf solche "Attraktionen" zu verzichten, die folglich somit immer weniger profitabel werden.
- Fordern Sie Veranstalter von Kirmessen, Weihnachtsmärkten, Volksfesten sowie Ihre Stadtverwaltung auf, Ponykarusselle nicht mehr zuzulassen.
- Wenden Sie sich an das zuständige Veterinäramt, wenn Sie Auffälligkeiten bei den Ponys beobachten.
- Sprechen Sie über das Leid der Tiere mit Menschen aus Ihrem Umfeld.
- Informieren Sie vor Ponykarussell-Betrieben die Besucher, indem Sie vor Ort eine Protestaktion durchführen und Flugblätter verteilen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Adrienne Kneis
E-Mail: Adrienne.Kneis@gmail.com

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Petition am 25. April 2022 erstellt