
Liebe Unterstützer*innen! Wir haben mit Hanna von RESTLOS GLÜCKLICH e.V. gesprochen. Der Verein setzt sich für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln ein und sensibilisiert mit Bildungsprojekten an Schulen und Kitas, Mitmachaktionen und Kochworkshops für das Thema Lebensmittelverschwendung. Hanna hat uns ganz konkret berichtet, wie die fehlende Rechtssicherheit dem Verein Schwierigkeiten bereitet:
„Wir setzen uns aktiv gegen die Verschwendung ein, denn gekocht wird nur mit geretteten Lebensmitteln. Rechtlich gesehen bewegen wir uns dabei in einer Grauzone. Denn wir verteilen gerettete Lebensmittel nicht nur weiter, wir verkochen sie auch und essen sie gemeinsam mit den Teilnehmenden. Wir retten und verkochen auch MHD Ware nach sorgfältiger Prüfung. Für die Haftung sind wir allein verantwortlich. Obwohl es noch nie Beschwerden gab, herrscht eine große rechtliche Unsicherheit. Für uns als gemeinnütziger Verein ist das ein operatives und rechtliches Fass ohne Boden in unserer täglichen Arbeit.
Was uns mehr Sicherheit geben würde? Es braucht klare Richtlinien, die bestehende Gesetze in die Praxis der Lebensmittelrettung übersetzen. Richtlinien, die von uns umsetzbar sind und über die wir uns und unsere Teilnehmenden absichern können. Bereits bestehende Hilfestellungen vom Ministerium sind für uns nicht anwendbar.“
RESTLOS GLÜCKLICH e.V. ist ein ganz konkretes Beispiel dafür, wie die Politik zwar das Engagement für Umwelt- und Klimaschutz lobt, aber solchen Vereinen trotzdem bei der Arbeit Steine in den Weg legt. Deshalb bitten wir euch heute: Bleibt mit uns dran, fordert weiter mit uns mehr Rechtssicherheit bei der Lebensmittelrettung und teilt jetzt nochmal unsere Petition: www.change.org/lebensmittel-retten Vielen Dank euch allen – auch im Namen von RESTLOS GLÜCKLICH e.V.!
Eure Deutsche Umwelthilfe und foodsharing