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Busbranche vor dem Abgrund - Soforthilfe für Reisebusunternehmen notwendig

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Deutschlands Busbranche ist in Gefahr - Hilferuf der Busunternehmer!

"Jedes Unternehmen und jeder Mitarbeiter braucht für die Zukunft eine Perspektive. Die gibt es aber für uns als Reiseunternehmen momentan nicht." 

Diese Aussage macht es deutlich wie hart die Busbranche aktuell betroffen ist. Schauen Sie sich das kurze Video an, um die emotionale Geschichten von deutschen Busunternehmern zu erleben:

https://youtu.be/J99uFOx4qfI

Reisebusse stehen auf dem Hof, die Büros sind leer und täglich kommen neue Stornierungen bei den Busunternehmern an!

Durch das derzeitige Verbot von touristischen Busreisen stehen tausende Reisebusse still. Vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen sind dadurch alle Einnahmequellen und Umsätze zu 100% eingebrochen. Wenn es so weiter geht und die Politik nicht handelt, müssen viele dieser Unternehmen Insolvenz anmelden. Die Fixkosten können nicht mehr gedeckt werden und laufende Kredite für die Busse können nicht mehr abbezahlt werden.

Um es kurz zu sagen: Die Busbranche ist am Boden!

Die Politik fühlt sich nicht verantwortlich und es gibt keine klar definierte Perspektive für die Busbranche. Es werden finanzielle Hilfen versprochen, aber um an diese zu kommen vergehen Monate und bis dahin sind bereits viele der Unternehmen insolvent.

Unsere Forderungen an die Politik:

1.    Kurzfristig: Die Busbranche braucht finanzielle Sofort-Zuschüsse

Immer wieder wird von Krediten für kleine und mittelständische Unternehmen gesprochen. Das Problem ist, dass die Kredite nicht dort angekommen, wo sie benötigt werden.
Die Busbranche braucht ein klar definiertes Maßnahmenpaket. Vorstellbar ist eine Laufzeit ab Q2/2020 bis Ende Q2/2021, denn es muss damit gerechnet werden, dass die Buchungen für touristische Busreisen erst wieder im nächsten Jahr starten werden. Ohne Hilfen würde bis dahin nur ein Bruchteil der deutschen Busunternehmen überleben. Das wäre fatal für die gesamte Tourismusbranche und Deutschlands wirtschaftliche Lage.
Daher fordern wir, dass diese sich an die finanzielle Unterstützung der Vorhaltekosten orientieren, um diese Kosten komplett zu decken.
Die geforderte Auszahlung muss als nicht rückzahlbarer Kredit innerhalb der nächsten 6-8 Wochen erfolgen, ansonsten werden bis dahin bereits viele Arbeitsplätze fahrlässig aufs Spiel gesetzt.

2.    Mittelfristig: Die Busbranche braucht eine Perspektive

Derzeit gibt es keine konkreten Aussagen zu einer Strategie, inwiefern der Busbranche geholfen werden kann. Das muss sich ändern, denn die Busbranche braucht klar definierte Maßnahmen, auf deren Basis die Zukunft geplant werden kann.
Es braucht einen Zeitplan, der zeigt wie es für die Tourismus- und Busbranche weitergeht und wann welche Art von Fahrten wieder möglich sein werden. Ein ungefährer Horizont wäre ein Anfang, um zu wissen, auf was sich die Branche einzustellen hat.

Wir bieten an, in einem gemeinsamen Dialog mit der Politik und Unternehmen einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, um das Busreisen für Jedermann auch in Zeiten von Corona sicher zu gestalten.

3.    Langfristig: Senkung der Mehrwertsteuer auf 7%

Wir fordern die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7%, damit Busunternehmen auch langfristig überleben können. Nur dadurch können auch nach der Krise viele wichtige Arbeitsplätze gesichert werden.
Durch die Senkung der Mehrwertsteuer ist es vielen Busunternehmen wieder möglich, die dringend benötigte Liquidität zu erlangen. Andernfalls droht vielen Unternehmen die Insolvenz.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, um den betroffenen Busunternehmern mehr Gehör zu verschaffen und ein Zeichen in Richtung Politik zu senden!

 



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