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Änderung des Jagdrechtes nach Abschuss von zwei Fuchs-Welpen in einem Waldgebiet in Mecklenburg-Vorpommern

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Frank Demke von der Wildtierhilfe Mecklenburg-Vorpommern hatte die zwei Fuchswelpen liebevoll aufgezogen und nun hat sich folgendes zugetragen.

"Liebevoll hat Frank Demke den ganzen Sommer über die Fuchswaisen Jacky und Julchen in seiner kleinen Wildtierstation in Mecklenburg-Vorpommern aufgepäppelt und auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet. 

Frank hat sich viele Gedanken um einen geeigneten Auswilderungsort gemacht, entschieden hat er sich dann letztlich für einen befriedeten Wald.  Vor wenigen Tagen hat er Jacky und Jule dort in die Freiheit entlassen und brachte ihnen seitdem jeden Tag ein wenig Futter.

Nachdem Frank in der Nähe des Auswilderungsortes Hinweisschilder auf eine bevorstehende Treibjagd entdeckt hatte, hat er den ganzen Tag in das  Waldgebiet gestellt um seine Füchse zu beschützen. Aber jedes Daumendrücken und Hoffen waren vergeblich. Die Fuchswelpen sind jetzt tot.

Noch am Morgen der Treibjagd war Frank Demke an der Auswilderungsstelle zum Füttern und Sichern des Waldstückes. Er hatte Sichtkontakt zum kleinen Jacky und konnte noch einige Fotos machen. Von einer Treibjagt zunächst nichts zu merken.

Eine gute Freundin war mit raus gekommen um zu helfen. 

Sie gingen in einem großen Bogen um das Waldstück um die kleinen Füchse nicht zu verschrecken. 

Plötzlich krachten in unmittelbarer Nähe mehrere Schüsse. 

Die Treiber kamen mit freilaufenden Hunden, die auch durch das "befriedete" Stück stöberten. Alles ging sehr schnell. 

Bange Stunden des Wartens und Hoffens vergingen bis wir die traurige Gewissheit hatten. 

Mit zerrissenem Körper und weggeschossenen Beinen lagen sie dicht bei einander. Frank hat sie sofort erkannt. Zweifellos.

Nach nur 5 Tagen in Freiheit wurde ihr junges Leben durch die Jagd ausgelöscht. Unendliche Trauer aber auch Wut kommen auf, wenn man über diesen sinnlosen Tod nachdenkt. „Wir haben alles für die Kleinen getan und doch hat es am Ende nicht gereicht. Wir werden nicht aufhören gegen dieses Töten zu kämpfen

.Der Tod von unseren Füchslis Julchen und Jacky darf nicht umsonst gewesen sein. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf für eine sinnvolle Überarbeitung des Jagdrechts nach neuestem ökologischen Wissensstand. Es darf nicht sein, das gesunde Tiere, die eine wichtige Aufgabe im Kreislauf der Natur haben, sinnlos einem Freizeitvergnügen geopfert werden.

Vorfälle dieser Art treten nicht nur in Ihrem Bundesland immer häufiger auf, 

wie man den Medienberichten der letzten Jahre entnehmen konnte.

Die Vorfälle betreffen nicht nur grausame und widerrechtliche Abschüsse von Wildttieren, sondern auch die nicht zu rechtfertigenden Abschüsse von Haustieren, die sich unweit von ihrem Besitzer aufgehalten hatten.

 Daher bitten wir dringend um eine Verschärfung des Jagdrechtes in ihrem Zuständigkeitsbereich, wie bereits in Nordrhein-Westfalen geschehen.

Es kann nicht sein, dass die Jäger im Wildwestmanier durch die Wälder ziehen, Jagdverbote nicht beachten und ausgewildertee Wild-Tiere oder Haustiere  rücksichtslos abknallen, unter dem Vorwand der Wilderei.

Diese anarchischen Zustände müssen ein Ende haben



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