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Petition richtet sich an Landratsamt Pfaffenhofen a.d. Ilm

NEIN zur Erweiterung der Hähnchenmastanlage in Eschelbach

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Erneut ist beim Landratsamt Pfaffenhofen a.d. Ilm ein Antrag auf Erweiterung der bestehenden Hähnchenmastanlage in der Gemeinde Wolnhzach eingegangen. Die bestehende Anlage von ca. 50.000 Tieren soll mit dem Neubau von zwei weiteren Tierfabriken auf 144.600 Tiere erhöht werden.

Die Errichtung von Mastanlagen, wie dieser,  wird von der Öffentlichkeit zunehmend kritisch wahrgenommen.

Solch riesige Anlagen gehen zu Lasten von

  • Mensch (nicht nur AnwohnerInnen),
  • Tier und
  • Umwelt. Und das nur zur Bereicherung einiger Weniger.

Eine Studie des Umweltbundesamts (UBA) zeigt in alarmierender Deutlichkeit, welche Umweltschäden durch die Agrarindustrie, insbesondere von der insustriellen Tierhaltung verursacht werden. Durch den unvermeidbaren, regelmäßigen Einsatz von Antibiotika können antibiotikaresistente Keime entstehen, die zwangsläufig über die Stallabluft in die Umwelt gelangen. Nicht nur damit stellt die geplante Anlage für AnwohnerInnen eine Gesundheitsgefahr dar.

Tierfabriken verbreiten nicht nur fürchterlichen Gestank, sondern haben auch langfristige psychosomatische Auswirkungen, die sich in Angstzuständen, Depressionen und in stressbedingter Immunsuppression äußern. Zudem lassen sich gehäuft Atemwegserkrankungen und Asthma bei Menschen feststellen, die in der Nachbarschaft zu Tierfabriken wie dieser leben.

Das Ausbringen der anfallenden, belasteten Gülle führt obendrein zu einem Verlust der Artenvielfalt und einer immer stärkeren Belastung des Grundwassers mit Nitrat.

Natürlich ist die geplante Anlage auch aus Tierrechts- und Tierschutzperspektive eine einzige Katastrophe. Masttiere vegetieren zu Zehntausenden in einer Halle unter miserablen Bedingungen (Platzmangel, nicht vorhandene Hygiene usw.) vor sich hin. Als Küken werden sie aus der Brüterei in die Anlage gebracht und dort innerhalb von 4-5 Wochen auf ihr Schlachtgewicht hochgemästet. Pro Quadratmeter drängen sich über 20 Tiere. Fußkrankheiten sind die Regel; andere durch Turbomast und Enge verursachte Krankheiten und Leiden sind häufig. Zwischen 3% und 5% der Masttiere verenden während der Mast - bei dieser Fabrik also 4338 bis 7230 Tiere je Durchgang. Bei 7-8 Durchgängen pro Jahr kann sich jeder die horrende Zahl sinnlos verendeter Tiere ausrechnen.

Sowohl die Anzahl der Tierplätze als auch der Verluste sind nur noch ein einziger Wahnsinn, hier sind fühlene Geschöpfe nur noch Produktionseinheiten.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, damit nicht noch mehr Umweltbelastung und Tierleid zugelassen werden. Noch bis zum 5. April 2016 sind Einwendungen möglich.

Diese Petition wurde übergeben an:
  • Landratsamt Pfaffenhofen a.d. Ilm

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