

Bitte erteilen Sie der Grupo Calli erneut eine Einreise- und Aufenthaltsgenehmigung!
Das Problem
Gerechtigkeit für die Grupo Calli: Ausländerbehörde Bayreuth verweigert Aufenthaltsgenehmigung für mexikanisch-fränkische Tänzer- und Kunsthandwerkerfamilie!
Seit über 20 Jahren ist die mexikanische Familie Guadarrama – die Grupo Calli – nun schon ein geschätzter und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der fränkischen Gemeinde Plech. Die aztekischen Tänzer aus Mexico City – oder Tenochtitlan, wie die Stadt auf Náhuatl genannt wird – waren all die Jahre im Freizeitpark 'Fränkisches Wunderland' als Künstler beschäftigt, worauf sich auch ihre Aufenthaltsgenehmigung gründete. Sie haben sich – ebenfalls in Plech – eine Werkstatt für traditionelles Kunsthandwerk aufgebaut und als Botschafter der indigenen Kultur Mexikos das Leben vieler Menschen hier bereichert, auch meines.
Mario, Carlos und Olivia Guadarrama fertigen kleine Kunstwerke aus Leder und Holz an und führen traditionelle aztekische Tänze auf, auch auf der Bühne war die Gruppe bereits zu sehen, als Unterstützung der mexikanischen Industrial-Band Hocico unter anderem auf dem Wave Gotik Treffen 2008.
Carlos' und Olivias Sohn Itzamná studiert in Erlangen, auch er möchte seinen Teil beitragen, um Kulturen zu verbinden, und Gymnasiallehrer für Spanisch, Englisch und Ethik/Philosophie werden. Ihre Tochter Tlalli – der aztekische Name bedeutet 'Erde' – geht hier zur Schule, in die 10. Klasse.
All diese Jahre haben die Familienmitglieder ihren Beitrag geleistet, Steuern gezahlt und den Menschen eine Kultur nähergebracht, die viele für bereits verschwunden gehalten hatten, etwas, womit sie niemandem hier die Existenz streitig machen können.
Dabei hat die Familie niemals irgendeine Art von staatlicher Unterstützung in Anspruch genommen.
Letzten Winter hatte die Grupo Calli wie jedes Jahr die Zusage für einen neuen Vertrag mit dem 'Fränkischen Wunderland' erhalten, doch als sie ihre Visa beantragen wollten, wurde ihnen die Einreisegenehmigung verweigert. Wie sich herausstellte, hatte der Besitzer Bankrott gemacht und klammheimlich den Freizeitpark geschlossen.
Glück im Unglück: die Gruppe hat daraufhin einen Arbeitsvertrag bei der Firma Bahn aus Hagen bekommen, die schamanische Seminare veranstaltet. Hier wären sie ganz regulär angestellt, versichert und unabhängig von den saisonbedingten Öffnungszeiten eines Freizeitparks. Zudem bietet dies die wunderbare Gelegenheit, noch intensiver als zuvor die Menschen an der aztekischen Kultur und Tradition teilhaben zu lassen.
Dennoch verweigert die Ausländerbehörde Bayreuth die Einreise und eine Aufenthaltsgenehmigung, die der Familie während ihres Engagements im Freizeitpark 20 Jahre lang zugestanden wurde. Es steht der Vorwurf im Raum, es handle sich bei dem Vertrag mit der Firma Bahn um einen Gefälligkeitsvertrag, bei der Grupo Calli um Sozialtouristen. Dass die Guadarramas noch nie irgendwelche Unterstützung seitens des Staates gebraucht oder bekommen haben, wird nicht berücksichtigt, genauso wenig wie die Tatsache, dass die Firma Bahn allein 18.000 € an Sozialabgaben für die Gruppe leisten wird, was den Vorwurf des Gefälligkeitsvertrages wohl entkräften dürfte.
Siehe: Nordbayerischer Kurier vom 28.05.2014
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/plech-auslaenderbehoerde-verweigert-mexikanern-die
Die Familie Guadarrama hat sich hier ein Leben aufgebaut, ihren Teil zur Gesellschaft beigetragen und das Verständnis zwischen den Kulturen gefördert. Itzamná und Tlalli sind ebenso wie ihre Eltern und Carlos' älterer Bruder Mario nicht nur Mexikaner, sondern auch Franken. Die Familie wird durch die Entscheidung der Ausländerbehörde Bayreuth ihrer Existenzgrundlage beraubt, und in Plech fehlen nun geschätzte und wichtige Gemeindemitglieder!
Es ist mir klar, dass dies hier nur ein Fall unter Tausenden ist, die genauso Beachtung verdienen, doch gerade hier wird deutlich, wie willkürlich die Entscheidungen über die Erteilung von Einreise- und Aufenthaltsgenehmigungen oft getroffen werden.
Auf diese Art werden Familien zerstört, Freundschaftsbande zerrissen und junge Menschen entwurzelt, die im Herzen genauso Deutsche wie Mexikaner sind!
Je mehr Menschen diese Petition unterschreiben, desto deutlicher machen wir alle klar: Es muss gerecht zugehen, für uns alle! Egal, woher wir stammen!
Die Grupo Calli nimmt hier niemandem etwas weg, im Gegenteil, ihre Anwesenheit ist eine Bereicherung für uns alle!

Das Problem
Gerechtigkeit für die Grupo Calli: Ausländerbehörde Bayreuth verweigert Aufenthaltsgenehmigung für mexikanisch-fränkische Tänzer- und Kunsthandwerkerfamilie!
Seit über 20 Jahren ist die mexikanische Familie Guadarrama – die Grupo Calli – nun schon ein geschätzter und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der fränkischen Gemeinde Plech. Die aztekischen Tänzer aus Mexico City – oder Tenochtitlan, wie die Stadt auf Náhuatl genannt wird – waren all die Jahre im Freizeitpark 'Fränkisches Wunderland' als Künstler beschäftigt, worauf sich auch ihre Aufenthaltsgenehmigung gründete. Sie haben sich – ebenfalls in Plech – eine Werkstatt für traditionelles Kunsthandwerk aufgebaut und als Botschafter der indigenen Kultur Mexikos das Leben vieler Menschen hier bereichert, auch meines.
Mario, Carlos und Olivia Guadarrama fertigen kleine Kunstwerke aus Leder und Holz an und führen traditionelle aztekische Tänze auf, auch auf der Bühne war die Gruppe bereits zu sehen, als Unterstützung der mexikanischen Industrial-Band Hocico unter anderem auf dem Wave Gotik Treffen 2008.
Carlos' und Olivias Sohn Itzamná studiert in Erlangen, auch er möchte seinen Teil beitragen, um Kulturen zu verbinden, und Gymnasiallehrer für Spanisch, Englisch und Ethik/Philosophie werden. Ihre Tochter Tlalli – der aztekische Name bedeutet 'Erde' – geht hier zur Schule, in die 10. Klasse.
All diese Jahre haben die Familienmitglieder ihren Beitrag geleistet, Steuern gezahlt und den Menschen eine Kultur nähergebracht, die viele für bereits verschwunden gehalten hatten, etwas, womit sie niemandem hier die Existenz streitig machen können.
Dabei hat die Familie niemals irgendeine Art von staatlicher Unterstützung in Anspruch genommen.
Letzten Winter hatte die Grupo Calli wie jedes Jahr die Zusage für einen neuen Vertrag mit dem 'Fränkischen Wunderland' erhalten, doch als sie ihre Visa beantragen wollten, wurde ihnen die Einreisegenehmigung verweigert. Wie sich herausstellte, hatte der Besitzer Bankrott gemacht und klammheimlich den Freizeitpark geschlossen.
Glück im Unglück: die Gruppe hat daraufhin einen Arbeitsvertrag bei der Firma Bahn aus Hagen bekommen, die schamanische Seminare veranstaltet. Hier wären sie ganz regulär angestellt, versichert und unabhängig von den saisonbedingten Öffnungszeiten eines Freizeitparks. Zudem bietet dies die wunderbare Gelegenheit, noch intensiver als zuvor die Menschen an der aztekischen Kultur und Tradition teilhaben zu lassen.
Dennoch verweigert die Ausländerbehörde Bayreuth die Einreise und eine Aufenthaltsgenehmigung, die der Familie während ihres Engagements im Freizeitpark 20 Jahre lang zugestanden wurde. Es steht der Vorwurf im Raum, es handle sich bei dem Vertrag mit der Firma Bahn um einen Gefälligkeitsvertrag, bei der Grupo Calli um Sozialtouristen. Dass die Guadarramas noch nie irgendwelche Unterstützung seitens des Staates gebraucht oder bekommen haben, wird nicht berücksichtigt, genauso wenig wie die Tatsache, dass die Firma Bahn allein 18.000 € an Sozialabgaben für die Gruppe leisten wird, was den Vorwurf des Gefälligkeitsvertrages wohl entkräften dürfte.
Siehe: Nordbayerischer Kurier vom 28.05.2014
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/plech-auslaenderbehoerde-verweigert-mexikanern-die
Die Familie Guadarrama hat sich hier ein Leben aufgebaut, ihren Teil zur Gesellschaft beigetragen und das Verständnis zwischen den Kulturen gefördert. Itzamná und Tlalli sind ebenso wie ihre Eltern und Carlos' älterer Bruder Mario nicht nur Mexikaner, sondern auch Franken. Die Familie wird durch die Entscheidung der Ausländerbehörde Bayreuth ihrer Existenzgrundlage beraubt, und in Plech fehlen nun geschätzte und wichtige Gemeindemitglieder!
Es ist mir klar, dass dies hier nur ein Fall unter Tausenden ist, die genauso Beachtung verdienen, doch gerade hier wird deutlich, wie willkürlich die Entscheidungen über die Erteilung von Einreise- und Aufenthaltsgenehmigungen oft getroffen werden.
Auf diese Art werden Familien zerstört, Freundschaftsbande zerrissen und junge Menschen entwurzelt, die im Herzen genauso Deutsche wie Mexikaner sind!
Je mehr Menschen diese Petition unterschreiben, desto deutlicher machen wir alle klar: Es muss gerecht zugehen, für uns alle! Egal, woher wir stammen!
Die Grupo Calli nimmt hier niemandem etwas weg, im Gegenteil, ihre Anwesenheit ist eine Bereicherung für uns alle!

Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
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Petition am 3. Juni 2014 erstellt