Lösung der Verkehrssituation beim Pillhof: KEINE Ampel, sondern Umsetzung des Tunnels

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Das Problem

Petition für die sofortige Umsetzung des Tunnels im Bereich Pillhof:
Schluss mit Verzögerungstaktik, Fehlplanung und Missinformation!
Forderung nach Umsetzung


An das Land Südtiroler Landesregierung - Herrn Alfreider
An die Gemeinde Eppan, Kaltern und den Gemeindeausschüssen

Betreff:
Forderung nach sofortigem und entschlossenem Handeln zur Umsetzung des Tunnelprojekts im Bereich Pillhof

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Situation im Bereich Pillhof ist seit vielen Jahren untragbar. Der Verkehr kollabiert regelmäßig, die Sicherheit ist nicht gewährleistet, und politische Entscheidungsträger schieben die Verantwortung gegenseitig zu. Währenddessen verschlechtert sich die Lage weiter – und geplante Maßnahmen drohen das einzig sinnvolle Großprojekt, den Tunnel, sogar endgültig zu versenken.

Die Bevölkerung erwartet keine neuen Versprechungen oder Ausreden mehr. Es geht einzig und allein darum, das umzusetzen, was das Land bereits erkannt und 2016 mit gut nachvollziehbaren Argumenten beschlossen hat: den Tunnel am Pillhof als notwendige, langfristige und einzig wirksame Lösung.

 
Unhaltbare Missstände, die sofortiges Handeln erzwingen:

1. Geplante Busvorzugsspur mit Ampel führt absehbar zu noch mehr Staus
Die dafür vorgesehene neue Ampelanlage ist noch nicht umgesetzt, jedoch bereits beschlossen.
Schon heute ist klar:
Diese Maßnahme wird den Verkehr nicht verbessern, sondern erheblich verschlechtern.
Eine Busvorzugsschaltung wird den ohnehin überlasteten Verkehr weiter drosseln und die Staubildung verlängern.
Es handelt sich um kurzfristiges Flickwerk, das die strukturellen Probleme ignoriert.

2. Die geplante Kreuzungsumgestaltung droht den Tunnel technisch unmöglich zu machen
Besonders alarmierend ist, dass die aktuell geplante Umgestaltung des gesamten Kreuzungsbereichs Pillhof
die spätere Umsetzung eines Tunnels de facto technisch nicht möglich ist. Die jetzt geplante Kreuzung müsste nochmals komplett abgerissen werden - natürlich würde das nicht stattfinden.
Damit wird eine kurzfristige, ineffektive Maßnahme über ein langfristig notwendiges Infrastrukturprojekt gestellt – ein Fehler mit gravierenden Folgen für die nächsten Jahrzehnte.
Die politische Verantwortung dafür wäre enorm.

3. Massive wirtschaftliche Schäden für den gesamten Überetscher Raum
Der Pillhof ist ein zentraler Verkehrsknoten:

Pendler,
Zulieferer,
Kunden,
Tourismusverkehr,
lokale Betriebe
– alle leiden unter der täglichen Überlastung.
Die Stauproblematik kostet Zeit, Geld und Wettbewerbsfähigkeit.

4. Akutes Sicherheitsrisiko durch fehlenden Gehsteig
Der Bereich Pillhof verfügt bis heute über keinen durchgehenden Gehsteig.
Fußgänger – darunter Schülerinnen, Arbeitnehmerinnen und Anrainer müssen direkt am Straßenrand entlanggehen, zwischen dichtem Verkehr, LKWs und PKWs.
Diese jahrzehntelange Vernachlässigung ist ein offensichtliches Versagen der Verkehrs- und Sicherheitspolitik. Die Gemeinde ist für die Fussgängersicherheit verantworltich.

5. Lärm, Abgase und Belastung der Bevölkerung
Die dauerhafte Stausituation verursacht vermeidbare Luftverschmutzung und extrem hohe Lärmbelastung für Anwohner*innen und Beschäftigte im Umfeld.
Die Lebensqualität wird seit Jahren geopfert, weil politisches Handeln ausbleibt.

 
Unsere klaren Forderungen:

1. Sofortiger politischer Stopp aller Maßnahmen, die den Tunnel verunmöglichen
Die geplante Kreuzungsumgestaltung muss ausgesetzt werden, solange sie die spätere Realisierung des Tunnels behindert oder technisch ausschließt.

2. Rasche Wiederaufnahme und Priorisierung des Tunnelprojekts
Die Landesregierung und Gemeinde Eppan müssen unverzüglich gemeinsam einen verbindlichen Prozess für Planung, Finanzierung und Umsetzung festlegen.
Wir fordern nichts Neues, nur, dass die Landesregierung endlich das umsetzt, was sie selbst 2016 beschlossen hat.

3. Erstellung eines realistischen, verbindlichen Zeitplans
Mit klar definierten Fristen für jeden Projektabschnitt.

4. Sofortmaßnahmen für Sicherheit im Bereich Pillhof
Errichtung eines sicheren Gehsteigs
Überprüfung und Anpassung sämtlicher Ampel- und Busbevorzugungskonzepte

5. Transparente und ehrliche Kommunikation
Die Öffentlichkeit hat Anspruch auf Klarheit:
Warum wurde jahrelang nichts getan?
Warum werden Maßnahmen geplant, die den Tunnel verunmöglichen?
Wie wird politische Verantwortung übernommen?

 
Schlussfolgerung
Die Situation am Pillhof ist das Ergebnis jahrzehntelanger Verschleppung.
Jetzt stehen wir an einem Punkt, an dem falsche Entscheidungen irreversible Schäden verursachen würden.

Wir, die Unterzeichner*innen, fordern die Landesregierung und die Überetscher Gemeinden Eppan und Kaltern auf:
Halten Sie sich an den Beschluss von 2016, stoppen Sie Fehlplanungen und beginnen Sie mit der Umsetzung eines Projekts, das für die Bevölkerung, die Sicherheit und die wirtschaftliche Zukunft des gesamten Überetschs unverzichtbar, längst notwendig, beschlossen und überfällig ist.

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Norbert GasserPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Landesregierung, Gemeinde Eppan und Kaltern
Landesregierung, Gemeinde Eppan und Kaltern

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