Kunstförderung muss Kunst fördern – nicht Tourismus und Wirtschaft


Kunstförderung muss Kunst fördern – nicht Tourismus und Wirtschaft
Das Problem
Als Künstler sind wir verblüfft darüber, dass Kunstförderung, insbesondere im Bereich Film, uns explizit ausschließt. Ein Beispiel ist der 2014 gegründete Fördertopf „Filmwerk Vorarlberg“ der Filmwirtschaft mit Sitz in der Wirtschaftskammer. Absurd ist, dass die Kultur die Filmwirtschaft mit 250.000 Euro pro Jahr fördert und "Filmwerk Vorarlberg" u.a. vom Chef der Kulturabteilung ins Leben gerufen wurde. Hauptsächlich werden wirtschaftliche und touristische Zwecke verfolgt, ohne die Künstler ausreichend zu berücksichtigen. Eine Gegenleistung aus der Wirtschaft konnte die Landesregierung nicht nennen! Es ist daher unverständlich, dass beispielsweise die Krimiserie "Die Toten vom Bodensee" trotz einer "künstlerischen Erstbeurteilung" bis zu 120.000 Euro pro Jahr erhält, während wir marginalisiert werden.
Paradoxerweise fordert das Land im Strategiepapier von Künstlern mehr wirtschaftliches Denken. Während das Durchschnittseinkommen von Künstlern in Vorarlberg laut einer vom Land selbst in Auftrag gegebenen Studie nur „5.000 Euro im Jahr“ beträgt, bewegt sich in der Politik nichts. Die bedenklichen Rahmenbedingungen können nur von der Politik geändert werden. Wir fordern einen öffentlichen Diskurs zur Vergabepraxis. Aktuell, aber auch bei einer zukünftigen Erhöhung des Kulturbudgets, soll sichergestellt sein, dass öffentliche Kulturgelder in die dafür vorgesehenen Zwecke fließen. Aktuell profitieren hauptsächlich Wirtschaft und Tourismus.
Wir brauchen Rahmenbedingungen, die uns als Künstlerschaft tatsächlich berücksichtigen. Unterzeichnen Sie bitte diese Petition, um uns dabei zu helfen, diese notwendigen Änderungen herbeizuführen.
Beispiel:
Ein Kurzfilm, wie der 1 x im Jahr stattfindende Termin - genannt „Sprechtag" - mit der Kunstkommission aussieht, schildere ich in meiner Dokumentation. Das Ergebnis dieser Politik ist, es können den Kunstschaffenden keinerlei schlüssige Gründe mehr genannt werden, stattdessen sind es erfundene Argumente, die echte Experten in Panik versetzen würden. Aber alle Argumente des Bittstellers finden kein Gehör. Die Entscheidung ist längst gefallen und eine echte und ehrliche Begründung könnte lauten: wir fördern keine Kunst, aber Einreichen können Sie schon, schließlich müssen wir doch den Schein waren, schließlich stehen die meisten Juroren in einer Interessen Gemeinschaft zum „Filmwerk Vorarlberg“ und wir schützen und fördern unsere Mitglieder und Befangenheit abzuschmettern gehört zu unserem Geschäftsmodell.
So ist auf deren Webseite zu lesen:
„Wir machen uns stark für unsere Mitglieder und ihre Anliegen. Wir gestalten und formen den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Wir stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitglieder und sorgen für faire Bedingungen."

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Das Problem
Als Künstler sind wir verblüfft darüber, dass Kunstförderung, insbesondere im Bereich Film, uns explizit ausschließt. Ein Beispiel ist der 2014 gegründete Fördertopf „Filmwerk Vorarlberg“ der Filmwirtschaft mit Sitz in der Wirtschaftskammer. Absurd ist, dass die Kultur die Filmwirtschaft mit 250.000 Euro pro Jahr fördert und "Filmwerk Vorarlberg" u.a. vom Chef der Kulturabteilung ins Leben gerufen wurde. Hauptsächlich werden wirtschaftliche und touristische Zwecke verfolgt, ohne die Künstler ausreichend zu berücksichtigen. Eine Gegenleistung aus der Wirtschaft konnte die Landesregierung nicht nennen! Es ist daher unverständlich, dass beispielsweise die Krimiserie "Die Toten vom Bodensee" trotz einer "künstlerischen Erstbeurteilung" bis zu 120.000 Euro pro Jahr erhält, während wir marginalisiert werden.
Paradoxerweise fordert das Land im Strategiepapier von Künstlern mehr wirtschaftliches Denken. Während das Durchschnittseinkommen von Künstlern in Vorarlberg laut einer vom Land selbst in Auftrag gegebenen Studie nur „5.000 Euro im Jahr“ beträgt, bewegt sich in der Politik nichts. Die bedenklichen Rahmenbedingungen können nur von der Politik geändert werden. Wir fordern einen öffentlichen Diskurs zur Vergabepraxis. Aktuell, aber auch bei einer zukünftigen Erhöhung des Kulturbudgets, soll sichergestellt sein, dass öffentliche Kulturgelder in die dafür vorgesehenen Zwecke fließen. Aktuell profitieren hauptsächlich Wirtschaft und Tourismus.
Wir brauchen Rahmenbedingungen, die uns als Künstlerschaft tatsächlich berücksichtigen. Unterzeichnen Sie bitte diese Petition, um uns dabei zu helfen, diese notwendigen Änderungen herbeizuführen.
Beispiel:
Ein Kurzfilm, wie der 1 x im Jahr stattfindende Termin - genannt „Sprechtag" - mit der Kunstkommission aussieht, schildere ich in meiner Dokumentation. Das Ergebnis dieser Politik ist, es können den Kunstschaffenden keinerlei schlüssige Gründe mehr genannt werden, stattdessen sind es erfundene Argumente, die echte Experten in Panik versetzen würden. Aber alle Argumente des Bittstellers finden kein Gehör. Die Entscheidung ist längst gefallen und eine echte und ehrliche Begründung könnte lauten: wir fördern keine Kunst, aber Einreichen können Sie schon, schließlich müssen wir doch den Schein waren, schließlich stehen die meisten Juroren in einer Interessen Gemeinschaft zum „Filmwerk Vorarlberg“ und wir schützen und fördern unsere Mitglieder und Befangenheit abzuschmettern gehört zu unserem Geschäftsmodell.
So ist auf deren Webseite zu lesen:
„Wir machen uns stark für unsere Mitglieder und ihre Anliegen. Wir gestalten und formen den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Wir stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitglieder und sorgen für faire Bedingungen."

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Petition am 31. Oktober 2024 erstellt