Auf Abiturprüfungen verzichten, Abitur nach bisherigen Leistungen vergeben

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Die Corona-Krise stellt uns alle vor ungeahnte Herausforderungen. Jetzt ist nicht die Zeit, um an liebgewonnenen Gewohnheiten festzuhalten. Gefragt sind zupackende Entscheidungen, um die Situation in den Griff zu kriegen, Menschen zu helfen und positive Kräfte zu mobilisieren.

Eine solche Maßnahme wäre die Zuerkennung des Abiturs an die Abiturienten des diesjährigen Jahrgangs auf der Grundlage ihrer bisherigen Leistungen ohne Durchführung von Abiturprüfungen. Das ist ein Weg, den auch andere Länder, z.B. Großbritannien, gegenwärtig gehen. 

Das Land Berlin hat gestern (21. März 2020) die diesjährigen Abiturprüfungen verschoben. Die Nichtdurchführung der Prüfungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist richtig, die Verschiebung der Prüfungen macht jedoch keinen Sinn. Es ist nicht absehbar, dass die Prüfungen in absehbarer Zeit tatsächlich durchgeführt werden könnten. So wird ein unnötiger Schwebezustand geschaffen, der die Abiturienten vermutlich daran hindern wird, sich in dieser Krise mit voller Kraft sinnvolleren Aufgaben zu widmen. Gleichzeitig behalten die Abiturienten auf diese Weise zumindest grundsätzlich die Möglichkeit, ihren Studienpläne für den Herbst weiter zu verfolgen.

Daher ist der richtige Weg: 

  • ZUERKENNUNG DES ABITURS AUF DER GRUNDLAGE DER BISHERIGEN LEISTUNGEN UND ENTSPRECHENDER EXTRAPOLIERUNG DER NOTEN
  • MÖGLICHKEIT FÜR DIE SCHÜLER, NACH BESSERUNG DER CORONA-SITUATION DIE ABITURNOTE DURCH ABSOLVIEREN EINER "RICHTIGEN PRÜFUNG" ZU VERBESSERN
  • AUFLEGUNG EINES PROGRAMMS ZUR FÖRDERUNG DES EINSATZES VON ABITURIENTEN FÜR SOZIALE DIENSTE UND SONSTIGE GESELLSCHAFTLICHE UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNGEN