Kulturerbe ja - Tierqual nein!

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Der Landkreis Garmisch -Partenkirchen plant die dortige Kulturlandschaft als UNESCO-Weltkulturerbe schützen zu lassen. Dies ist zwar grundsätzlich begrüßenswert, allerdings beinhaltet der UNESCO-Antrag auch den Schutz der Anbindehaltung von Kühen. Dies wurde von der Tierschutzorganisation Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) aufgedeckt.

Ich bin Heinz, aus der AG Tierrechte der V-Partei³. Diese Petition ist mir ein großes Herzensanliegen, da ich auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen bin, auf dem es Anbindehaltung gab. Als Kind war das für mich "normal", heute bin ich zutiefst entsetzt darüber, dass diese tierquälerische Haltungsform noch immer praktiziert wird. Um auf das Leid der Tiere in unzähligen Ställen aufmerksam zu machen, engagiere ich mich in der AG Tierrechte der V-Partei³.

Anbindehaltung bedeutet für die Tiere eine harte Fixierung auf einem sehr kleinen Raum, so dass sie nur Liegen oder Stehen können. Dies ist eine extreme Einschränkung der Bewegungsfreiheit, die zu Quetschungen, Einschnürungen und Lähmungen führt und selbstverständlich nicht artgerecht ist. Es wurden zahlreiche Fälle aufgedeckt in denen die Fixierung besonders eng war und die Tiere ständig in ihren eigenen Exkrementen liegen mussten. Weitere Informationen finden sich hier: https://v-partei.de/anbindehaltung/

Mittlerweile hat der Landkreis Garmisch-Partenkirchen das Wort "Anbindehaltung" aus dem Antrag entfernt. Stattdessen wird nun der Erhalt der Kombinationshaltung gefordert. Dies ist nur ein Trick, das Tierleid bleibt das Gleiche. Denn Kombinationshaltung bedeutet, dass die Tiere den Winter über in Anbindehaltung gehalten werden.

Die AG Tierrechte der V-Partei³ fordert den Landkreis Garmisch-Partenkirchen dringend auf jeglichen Schutz für tierquälerische Haltungsformen wie Anbinde- und Kombinationshaltung aus dem Antrag an die UNESCO ersatzlos zu streichen.