Krieg ist kein Spiel: Stoppt die Normalisierung von Kriegsgewalt und Lärmterror!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Annette Berghammer und 17 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Warum diese Petition wichtig ist :
Während weltweit reale Kriege Leid, Vertreibung und Tod bringen, soll im Juni 2026 in einem niedersächsischen Dorf das Grauen des Krieges erneut als „Gaudi“ inszeniert werden. Der „9. Historische Schüttenhoff“ in Holzerode ist kein harmloses Heimatfest; er ist eine paramilitärische Simulation, die unter dem Deckmantel der Tradition die Grenze zwischen ziviler Gesellschaft und militärischem Drill gefährlich verwischt.

In einer Zeit, in der wir intensiv über die Wiedereinführung der Wehrpflicht debattieren, darf das „Soldatspielen“ auf öffentlichem Grund nicht länger als unpolitische Folklore geduldet werden. Wir fordern alle friedensliebenden Menschen auf: Setzt mit uns ein Zeichen gegen die Verharmlosung organisierter Gewalt und den rücksichtslosen Lärmterror gegen eine ganze Dorfgemeinschaft!

Der Wahnsinn in Zahlen und Fakten:

  • Trivialisierung von Leid: „Sanitäter“ ziehen durch das Publikum und verbinden imaginäre Wunden, während ein „Kriegsgericht“ willkürliche Strafen für ziviles Verhalten verhängt. Diese spielerische Darstellung von Verletzung und Tod ist eine moralische Bankrotterklärung gegenüber allen Kriegsopfern weltweit.
  • Gefährliche Pädagogik: Der Schüttenhoff fungiert als „Soft-Power“-Instrument, das Kindern und Jugendlichen militärische Hierarchien als erstrebenswert verkauft. Dass Pioniere in regulären Bundeswehruniformen marschieren und Kanonen-Attrappen gezündet werden, bereitet den emotionalen Boden für die Akzeptanz von Aufrüstung und Gehorsam.
  • Rücksichtslose akustische Belagerung: Die Bühne des großen Festzeltes (Kapazität ca. 1000 Personen) ist gezielt direkt auf den Ort gerichtet. In den vergangenen Jahren wurde die Musik rücksichtslos bis weit nach 2:00 Uhr morgens gespielt, was für die ca. 725 Einwohner eine unerträgliche Belastung darstellt.
  • Störung der Sonntagsruhe: Nur wenige Stunden nach dem Ende des nächtlichen Lärms beginnt am Sonntag bereits um 9:00 Uhr morgens der „Barrikadensturm“. Der gesetzlich geschützte Ruhetag wird so zur lärmintensiven Kampfzone.
  • Verbindung von Alkohol und Pseudomilitarismus: Der unkontrollierte, exzessive Alkoholkonsum, der bei diesem Großevent bis weit nach 2:00 Uhr morgens gefördert wird, steht in krassem Widerspruch zur angeblichen Bewahrung ernster historischer Tradition. Wenn Uniformierte im Dorf das „Kriegsrecht“ simulieren, während sie gleichzeitig unter massivem Alkoholeinfluss stehen, wird die Inszenierung zur Groteske und stellt ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar.
  • Rückfall in autoritäre Muster: Obwohl 1969 das Ziel formuliert wurde, jegliche militaristische Verknüpfung durch zivile Symbole auszuschließen, prägen heute wieder Pickelhauben, preußische Uniformen und militärischer Drill das Bild.

 
Unsere Forderungen an die Gemeinde Ebergötzen und den Landkreis Göttingen:

  1. Stopp der militärischen Inszenierung: Ein Verbot von Bundeswehruniformen, Pickelhauben und Kanonen-Attrappen auf öffentlichem Grund.
  2. Strikte Einhaltung der Nachtruhe: Wir fordern eine verbindliche Begrenzung der Musik auf 0:00 Uhr. Ein Festbetrieb bis nach 2:00 Uhr morgens ist gegenüber der arbeitenden Bevölkerung und Familien nicht vertretbar.
  3. Schutz des Sportplatzes: Die Verlegung des lärmintensiven Zeltbetriebs weg von zivilen Sport- und Jugendstätten.
  4. Wahrung der Feiertagsruhe: Keine militärischen Simulationen mit Straßensperrungen und Lärm am Sonntagmorgen.
  5. Finanzielle Offenlegung: Transparenz darüber, ob öffentliche Infrastruktur genutzt wird, um militaristische Ausrüstung indirekt zu subventionieren.

 
Tradition darf kein Blankoscheck für Militarismus und Lärmterror sein. Wir fordern eine zivile Zukunft für unsere Dörfer! Unterschreiben Sie jetzt!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Annette Berghammer und 17 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Warum diese Petition wichtig ist :
Während weltweit reale Kriege Leid, Vertreibung und Tod bringen, soll im Juni 2026 in einem niedersächsischen Dorf das Grauen des Krieges erneut als „Gaudi“ inszeniert werden. Der „9. Historische Schüttenhoff“ in Holzerode ist kein harmloses Heimatfest; er ist eine paramilitärische Simulation, die unter dem Deckmantel der Tradition die Grenze zwischen ziviler Gesellschaft und militärischem Drill gefährlich verwischt.

In einer Zeit, in der wir intensiv über die Wiedereinführung der Wehrpflicht debattieren, darf das „Soldatspielen“ auf öffentlichem Grund nicht länger als unpolitische Folklore geduldet werden. Wir fordern alle friedensliebenden Menschen auf: Setzt mit uns ein Zeichen gegen die Verharmlosung organisierter Gewalt und den rücksichtslosen Lärmterror gegen eine ganze Dorfgemeinschaft!

Der Wahnsinn in Zahlen und Fakten:

  • Trivialisierung von Leid: „Sanitäter“ ziehen durch das Publikum und verbinden imaginäre Wunden, während ein „Kriegsgericht“ willkürliche Strafen für ziviles Verhalten verhängt. Diese spielerische Darstellung von Verletzung und Tod ist eine moralische Bankrotterklärung gegenüber allen Kriegsopfern weltweit.
  • Gefährliche Pädagogik: Der Schüttenhoff fungiert als „Soft-Power“-Instrument, das Kindern und Jugendlichen militärische Hierarchien als erstrebenswert verkauft. Dass Pioniere in regulären Bundeswehruniformen marschieren und Kanonen-Attrappen gezündet werden, bereitet den emotionalen Boden für die Akzeptanz von Aufrüstung und Gehorsam.
  • Rücksichtslose akustische Belagerung: Die Bühne des großen Festzeltes (Kapazität ca. 1000 Personen) ist gezielt direkt auf den Ort gerichtet. In den vergangenen Jahren wurde die Musik rücksichtslos bis weit nach 2:00 Uhr morgens gespielt, was für die ca. 725 Einwohner eine unerträgliche Belastung darstellt.
  • Störung der Sonntagsruhe: Nur wenige Stunden nach dem Ende des nächtlichen Lärms beginnt am Sonntag bereits um 9:00 Uhr morgens der „Barrikadensturm“. Der gesetzlich geschützte Ruhetag wird so zur lärmintensiven Kampfzone.
  • Verbindung von Alkohol und Pseudomilitarismus: Der unkontrollierte, exzessive Alkoholkonsum, der bei diesem Großevent bis weit nach 2:00 Uhr morgens gefördert wird, steht in krassem Widerspruch zur angeblichen Bewahrung ernster historischer Tradition. Wenn Uniformierte im Dorf das „Kriegsrecht“ simulieren, während sie gleichzeitig unter massivem Alkoholeinfluss stehen, wird die Inszenierung zur Groteske und stellt ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar.
  • Rückfall in autoritäre Muster: Obwohl 1969 das Ziel formuliert wurde, jegliche militaristische Verknüpfung durch zivile Symbole auszuschließen, prägen heute wieder Pickelhauben, preußische Uniformen und militärischer Drill das Bild.

 
Unsere Forderungen an die Gemeinde Ebergötzen und den Landkreis Göttingen:

  1. Stopp der militärischen Inszenierung: Ein Verbot von Bundeswehruniformen, Pickelhauben und Kanonen-Attrappen auf öffentlichem Grund.
  2. Strikte Einhaltung der Nachtruhe: Wir fordern eine verbindliche Begrenzung der Musik auf 0:00 Uhr. Ein Festbetrieb bis nach 2:00 Uhr morgens ist gegenüber der arbeitenden Bevölkerung und Familien nicht vertretbar.
  3. Schutz des Sportplatzes: Die Verlegung des lärmintensiven Zeltbetriebs weg von zivilen Sport- und Jugendstätten.
  4. Wahrung der Feiertagsruhe: Keine militärischen Simulationen mit Straßensperrungen und Lärm am Sonntagmorgen.
  5. Finanzielle Offenlegung: Transparenz darüber, ob öffentliche Infrastruktur genutzt wird, um militaristische Ausrüstung indirekt zu subventionieren.

 
Tradition darf kein Blankoscheck für Militarismus und Lärmterror sein. Wir fordern eine zivile Zukunft für unsere Dörfer! Unterschreiben Sie jetzt!

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