Übernahme der Kosten für eine Kopforthesenbehandlung

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Viele Krankenkassen weigern sich die Kosten für eine Kopforthesenbehandlung zu übernehmen, da diese im Leistungskatalog nicht mit aufgeführt sind, Dabei sind diese mit 1.800-2.500€ für viele Familien kaum zu stemmen. Die Folgen für viele Babys sind verheerend. Schiefe, asymmetrische Kopfformen, Verschiebung der Ohrachse (Störung des Gleichgewichtssinns), vermindertes Hörvermögen durch verengte Gehörgänge, reduzierte Kopf- und Wirbelsäulenmobilität durch Verschiebung der Halswirbel, Kieferfehlstellungen, anhaltende Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen,  sowie psychische Probleme durch deformierte Köpfe und Gesichter können die Folge sein. Es darf nicht sein, dass Krankenkassen diese Behandlung auf Kosten der Gesundheit von Säuglingen ablehnen. Dass der gemeinsame Bundesausschuss der Meinung ist, dass es sich um eine neue Methode handelt und Studien fehlen ist nicht nachvollziehbar, da die Therapie seit 1979 auf dem Markt ist. Bitte helft uns dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen, damit wir gehört und unseren Kindern geholfen werden kann. 

Noch etwas persönliches: Auch mein Sohn Lukas ist momentan in Behandlung und wir konnten bereits tolle Ergebnisse erzielen, die vorher trotz intensiver Physiotherapie und Osteopathie nicht denkbar waren. Auch uns wurde und wird eine Kostenübernahme verweigert. Bei uns lehnt die Barmer eine Einzelfallprüfung ab, da ihnen die Hände gebunden sind und sie dies nicht erstatten dürfen. Dies überraschender Weise vor dem Hintergrund, dass mir andere Mütter Kostenübernahmen von der Barmer in den letzten Monaten zugeschickt haben. Auch wenn es uns wahrscheinlich nicht weiter bringen wird, finde ich es wichtig auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Vielleicht hilft es ja bald dann anderen Familien.