Sexarbeit entkriminalisieren!

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Sexarbeit ist eine Dienstleistung wie andere auch! Es ist vollkommen überflüssig, sie mit Sondersteuern und diskriminierenden Auflagen wie zum Beispiel Sperrbezirken zu belegen. Die Verbannung von Sexarbeit in die Randzonen der Städte macht Sexarbeiterinnen schutzlos gegen gewalttätige Übergriffe.Es gibt etliche Städte in Deutschland (Gütersloh, Berlin...) , die seit Jahren ohne Sperrbezirksverordnung auskommen - ohne das die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet wird. Außerdem widerspricht die Sperrbezirksverordnung der Gewerbefreiheit - daher weg mit den Sperrbezirken!

Sondersteuern die von Sexarbeitenden erhoben werden, kann jeder Kämmerer nach eigenem Gutdünken erheben - oder auch nicht. Alle Menschen, die in der Erotikbranche tätig sind, zahlen Gewerbesteuern. Die Sondersteuern stellen eine unnötige Diskriminierung da - daher: weg mit den Sondersteuern auf Sexarbeit! - sie sind überflüssig und außerdem ist der Verwaltungsaufwand in der Regel höher als die dadurch erzielten Einkünfte.

Die Beratungsstellen für Sexarbeitende lavieren ständig von einem personellen und finanziellen Engpass zum nächsten - es liegt in der Hand der Kommunen, diese Beratungsstellen besser finanziell und personell auszustatten. Es ist ein Unding, wenn ein Gebiet wie Ostwestfalen  mit einer Fläche von 5273,62 km²
und 2.025.000 Einwohnern mit nur zwei hauptamtlichen Beraterinnen auskommen muss, deren Gehälter obendrein durch Spenden finanziert werden. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Also: bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Beratungsstellen für Sexarbeitende!