

Kitas sind keine Sparposten- sie sind Zukunftsorte!


Kitas sind keine Sparposten- sie sind Zukunftsorte!
Das Problem
Wir sind Eltern der Evangelischen Kindertagesstätte Ockershausen in Marburg und bitten um Ihre Unterstützung für den Erhalt und die Sicherung der Betreuungsqualität in den Kindertagesstätten in und um Marburg.
Mit großer Sorge beobachten wir seit Monaten Entwicklungen, die die Qualität der frühkindlichen Bildung und Betreuung zunehmend gefährden. Obwohl Eltern seit diesem Jahr wieder Beiträge für die Betreuung ihrer Kinder zahlen, verschlechtern sich die Rahmenbedingungen spürbar.
Besonders kritisch sehen wir dabei die fehlende Transparenz über die Verwendung dieser zusätzlichen Einnahmen. Viele Eltern fragen sich, wie die durch die Beiträge eingenommenen Gelder konkret eingesetzt werden und warum sich trotz der zusätzlichen finanziellen Belastung für Familien keine erkennbaren Verbesserungen in den Einrichtungen zeigen. Die Stadt hat hierzu bislang keine ausreichenden Informationen bereitgestellt. Wir erwarten eine offene und nachvollziehbare Darstellung, wie die Mittel verwendet werden und welchen Beitrag sie zur Sicherung und Verbesserung der Betreuungsqualität leisten.
Die Belastungen für die Einrichtungen wachsen stetig. Immer mehr Bürokratie, Dokumentationspflichten und Verwaltungsaufgaben nehmen den pädagogischen Fachkräften wertvolle Zeit. Zeit, die nicht am Schreibtisch, sondern bei den Kindern gebraucht wird. Zeit für Zuhören, Trösten, Fördern, Spielen, Lernen und Begleiten.
Besonders alarmierend ist die Situation bei der Inklusion und der individuellen Förderung. Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf erhalten immer weniger Aufmerksamkeit, weil die personellen und finanziellen Ressourcen fehlen. Dabei haben gerade diese Kinder ein Recht auf die Unterstützung, die sie für einen guten Start ins Leben benötigen.
Gleichzeitig sollen Stellen und Ausbildungsplätze gekürzt werden – und das trotz eines bereits bestehenden Fachkräftemangels. Jede gestrichene Stelle bedeutet weniger Zeit für jedes einzelne Kind, mehr Belastung für die verbleibenden Fachkräfte und eine weitere Verschlechterung der Betreuungsqualität.
Dabei wird oft vergessen: Kindergärten sind weit mehr als bloße Aufbewahrungsstätten. Sie sind die ersten Bildungsorte unserer Kinder. Hier lernen sie Sprache, soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen, Empathie und Neugier. Hier werden die Grundlagen gelegt, auf denen später die Schulen aufbauen. Wer an Kitas spart, spart an der Bildung von morgen.
Die Folgen betreffen jedoch nicht nur die Kinder. Wenn Gruppen aufgrund von Personalmangel geschlossen werden müssen oder Betreuungszeiten eingeschränkt werden, geraten Familien unter Druck. Eltern können ihrer Arbeit oft nicht mehr zuverlässig nachgehen, Arbeitszeiten müssen reduziert werden oder fallen ganz weg. Langfristig betrifft dies die gesamte Wirtschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gute Kinderbetreuung ist kein Luxus – sie ist eine unverzichtbare Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen.
Ebenso wenig darf es sein, dass Erzieherinnen und Erzieher sich in ihrem ohnehin anspruchsvollen Beruf aufreiben und an ihre Belastungsgrenzen gebracht werden. Sie leisten jeden Tag wertvolle Arbeit, begleiten unsere Kinder in einer entscheidenden Lebensphase und tragen eine enorme Verantwortung. Statt weiterer Belastungen brauchen sie Anerkennung, Unterstützung und verlässliche Rahmenbedingungen.
Wir fordern daher realistische und nachhaltige Lösungen statt kurzfristiger Sparmaßnahmen. Der Erhalt und Ausbau von Fachkraftstellen sowie ausreichende Ausbildungsplätze sind unverzichtbar, um die Qualität der Betreuung und Bildung langfristig sicherzustellen.
Unsere Kinder verdienen die bestmöglichen Chancen für ihre Zukunft. Sie verdienen Zeit, Aufmerksamkeit, Förderung und eine liebevolle Betreuung. Jeder Euro, der heute in Kitas investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft.
Bitte unterstützen Sie unsere Forderung und unterzeichnen Sie diese Petition. Helfen Sie uns, den Verantwortlichen in Marburg zu zeigen, dass die Menschen dieser Stadt hinter ihren Kindern, ihren Familien und ihren pädagogischen Fachkräften stehen.
Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen:
Für starke Kitas. Für starke Familien. Für starke Bildung. Für die Zukunft unserer Kinder.
1.485
Das Problem
Wir sind Eltern der Evangelischen Kindertagesstätte Ockershausen in Marburg und bitten um Ihre Unterstützung für den Erhalt und die Sicherung der Betreuungsqualität in den Kindertagesstätten in und um Marburg.
Mit großer Sorge beobachten wir seit Monaten Entwicklungen, die die Qualität der frühkindlichen Bildung und Betreuung zunehmend gefährden. Obwohl Eltern seit diesem Jahr wieder Beiträge für die Betreuung ihrer Kinder zahlen, verschlechtern sich die Rahmenbedingungen spürbar.
Besonders kritisch sehen wir dabei die fehlende Transparenz über die Verwendung dieser zusätzlichen Einnahmen. Viele Eltern fragen sich, wie die durch die Beiträge eingenommenen Gelder konkret eingesetzt werden und warum sich trotz der zusätzlichen finanziellen Belastung für Familien keine erkennbaren Verbesserungen in den Einrichtungen zeigen. Die Stadt hat hierzu bislang keine ausreichenden Informationen bereitgestellt. Wir erwarten eine offene und nachvollziehbare Darstellung, wie die Mittel verwendet werden und welchen Beitrag sie zur Sicherung und Verbesserung der Betreuungsqualität leisten.
Die Belastungen für die Einrichtungen wachsen stetig. Immer mehr Bürokratie, Dokumentationspflichten und Verwaltungsaufgaben nehmen den pädagogischen Fachkräften wertvolle Zeit. Zeit, die nicht am Schreibtisch, sondern bei den Kindern gebraucht wird. Zeit für Zuhören, Trösten, Fördern, Spielen, Lernen und Begleiten.
Besonders alarmierend ist die Situation bei der Inklusion und der individuellen Förderung. Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf erhalten immer weniger Aufmerksamkeit, weil die personellen und finanziellen Ressourcen fehlen. Dabei haben gerade diese Kinder ein Recht auf die Unterstützung, die sie für einen guten Start ins Leben benötigen.
Gleichzeitig sollen Stellen und Ausbildungsplätze gekürzt werden – und das trotz eines bereits bestehenden Fachkräftemangels. Jede gestrichene Stelle bedeutet weniger Zeit für jedes einzelne Kind, mehr Belastung für die verbleibenden Fachkräfte und eine weitere Verschlechterung der Betreuungsqualität.
Dabei wird oft vergessen: Kindergärten sind weit mehr als bloße Aufbewahrungsstätten. Sie sind die ersten Bildungsorte unserer Kinder. Hier lernen sie Sprache, soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen, Empathie und Neugier. Hier werden die Grundlagen gelegt, auf denen später die Schulen aufbauen. Wer an Kitas spart, spart an der Bildung von morgen.
Die Folgen betreffen jedoch nicht nur die Kinder. Wenn Gruppen aufgrund von Personalmangel geschlossen werden müssen oder Betreuungszeiten eingeschränkt werden, geraten Familien unter Druck. Eltern können ihrer Arbeit oft nicht mehr zuverlässig nachgehen, Arbeitszeiten müssen reduziert werden oder fallen ganz weg. Langfristig betrifft dies die gesamte Wirtschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gute Kinderbetreuung ist kein Luxus – sie ist eine unverzichtbare Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen.
Ebenso wenig darf es sein, dass Erzieherinnen und Erzieher sich in ihrem ohnehin anspruchsvollen Beruf aufreiben und an ihre Belastungsgrenzen gebracht werden. Sie leisten jeden Tag wertvolle Arbeit, begleiten unsere Kinder in einer entscheidenden Lebensphase und tragen eine enorme Verantwortung. Statt weiterer Belastungen brauchen sie Anerkennung, Unterstützung und verlässliche Rahmenbedingungen.
Wir fordern daher realistische und nachhaltige Lösungen statt kurzfristiger Sparmaßnahmen. Der Erhalt und Ausbau von Fachkraftstellen sowie ausreichende Ausbildungsplätze sind unverzichtbar, um die Qualität der Betreuung und Bildung langfristig sicherzustellen.
Unsere Kinder verdienen die bestmöglichen Chancen für ihre Zukunft. Sie verdienen Zeit, Aufmerksamkeit, Förderung und eine liebevolle Betreuung. Jeder Euro, der heute in Kitas investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft.
Bitte unterstützen Sie unsere Forderung und unterzeichnen Sie diese Petition. Helfen Sie uns, den Verantwortlichen in Marburg zu zeigen, dass die Menschen dieser Stadt hinter ihren Kindern, ihren Familien und ihren pädagogischen Fachkräften stehen.
Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen:
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Petition am 4. Juni 2026 erstellt