

Kitas am Limit! Eltern am Limit! Petition an: Ulrike Scharf (Bayerische Staatsministerin)


Kitas am Limit! Eltern am Limit! Petition an: Ulrike Scharf (Bayerische Staatsministerin)
Das Problem
An alle Eltern, Kinderpfleger*innen, Erzieher*innen und Mitbürger*innen,
Für Familien in Bayern ist der Alltag geprägt von Notbetreuungen, abgesagten Betreuungsplätzen, Personalmangel und gekürzten Öffnungszeiten in Krippe, Tagespflege, Kindergarten oder Hort/Mittagsbetreuungen. Dazu kommt zunehmender Druck der Arbeitgeber zur Präsenz am Arbeitsplatz, sodass ein geregeltes Arbeiten mit adäquater und gesicherter Kinderbetreuung nicht möglich ist. Viele Familien geraten dadurch an den Rand der Belastbarkeit – logistisch, mental, und oft auch finanziell.
Unsere Kinder sind unsere Zukunft und sollten an erster Stelle stehen! Doch in der Politik sehen wir dieses noch nicht!
Dieser Zustand ist untragbar und wir als unparteiische Elterninitiative wollen nicht länger dabei tatenlos zusehen. Es ist Zeit, dass sich etwas ändert!
Unsere Forderungen (Details siehe unten):






Unterschreibe und teile unsere Petition! Jede Stimme zählt!
Unsere Forderungen im Detail
Sichere und hochwertige Betreuungsplätze:
- Einhaltung des Rechtsanspruchs auf frühkindliche Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege (§24 Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII))
- Erfüllung der Grundsätze der pädagogischen Förderung, nicht nur reines „Aufbewahren“ der Kinder (§22 Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII)), insbesondere bei Kindern mit erhöhtem Förderbedarf
- Verlässliche Kinderbetreuung ohne Ausfälle und damit Planungssicherheit für die Familien
- Ausreichend hoher Personalschlüssel, um Krankheitsausfälle und Urlaube abzufangen, ohne die Betreuungszeiten reduzieren zu müssen
- Bedarfsgerechte Rahmenöffnungszeiten, auch in Randzeiten
Verbesserung des Personalschlüssels in Bayern:
- Verbesserung des Personalschlüssels, bzw. Erzieher-Kind-Relation (angelehnt an Kita Fachkräfte Verbund Bayern) auf:
- 1:3 in Kinderkrippen
- 1:7,5 im Kindergarten
- 1:9,5 im Hort
- Berücksichtigung von Krankheiten des Personals ab dem ersten Tag, von Urlaub und Fortbildungstagen bei der Personalschlüsselberechnung, Abschaffung der 42-Tage-Regelung
- Verpflichtende Eintragung der mittelbaren Arbeit in der Personalschlüsselberechnung
- Berechnung des Personalschlüssels pro Bereich, nicht pro Einrichtung
- Verpflichtende Leitungsfreistellung und keine Einberechnung in Personalschlüssel
- Praktikanten dürfen nicht in den Schlüssel zählen, es sei denn sie haben einen pädagogischen Berufsabschluss, und dann auch nur für die Stunden, die sie anwesend sind
Bessere Arbeitsbedingungen:
- Verpflichtende Vorbereitungszeit, mit Einberechnung in Personalschlüssel
- Verminderung der Dokumentations- und Verwaltungsarbeit
- Verpflichtende Ausstattung mit ständig stellvertretenden Leitungen und Teil-Freistellung je nach Einrichtungsgröße
- Keine Arbeit alleine; feste Regelungen wann, wie und ob alleine gearbeitet wird = Notfallplan für jede Einrichtung, rechtliche Regelungen dazu im BayKiBiG und Schutzkonzept
Verbesserung der Qualität:
- Geld des Gute-Kita-Gesetzes und anderer Förderprogramme in Qualität investieren, statt in die Beitragsfreiheit
- Es braucht genügend Zeit für Eingewöhnungen
- Regelmäßige Überarbeitung des Bildungs- und Erziehungsplans
- Verpflichtende Qualitätssicherung durch Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte, z.B. durch eine Mindestzahl von zwei Fortbildungstagen pro Jahr
- Förderung von Fachberatung, Coaching, Supervision und Qualitätsbegleitung
- Schnellere und unkompliziertere Anerkennung von pädagogischen Abschlüssen aus dem Ausland
Verbesserung der Ausbildung:
- Bezahlung während der Ausbildung erhöhen
- Kinderpfleger*innen sollten mehr praktische Erfahrung in der Ausbildung sammeln dürfen, z.B. durch ein Praxishalbjahr oder duale Ausbildung
- Benotung von Alltagssituationen anstatt von gestellten Angeboten, längere Beobachtungsdauer für die Benotung
- Praktikum in verschiedenen Arbeitsbereichen muss in allen Ausbildungsbereichen auch weiterhin gesichert werden
- Bessere Vernetzung von Theorie und Praxis
- Einführung von Aufnahmekriterien und Qualifikationsanforderungen, Überprüfung der persönlichen Eignung
- Freistellung für Anleiter-Tätigkeiten, abhängig von der Art des Praktikums
Erhöhung der Anerkennung für Betreuungspersonal:
- Gleichwertige Vergütung mit Zulagen für alle Erzieherinnen, unabhängig welche Trägerschaft
- Finanzielle Zulagen für Anleitung, Gruppenleitung, Fachkräfte mit besonderer Qualifizierung bzw. fachgebundenem Studium, z.B. „Kindheitspädagogik“
- Erhöhung der Anerkennung der Erziehungsarbeit in der Gesellschaft
Das Problem
An alle Eltern, Kinderpfleger*innen, Erzieher*innen und Mitbürger*innen,
Für Familien in Bayern ist der Alltag geprägt von Notbetreuungen, abgesagten Betreuungsplätzen, Personalmangel und gekürzten Öffnungszeiten in Krippe, Tagespflege, Kindergarten oder Hort/Mittagsbetreuungen. Dazu kommt zunehmender Druck der Arbeitgeber zur Präsenz am Arbeitsplatz, sodass ein geregeltes Arbeiten mit adäquater und gesicherter Kinderbetreuung nicht möglich ist. Viele Familien geraten dadurch an den Rand der Belastbarkeit – logistisch, mental, und oft auch finanziell.
Unsere Kinder sind unsere Zukunft und sollten an erster Stelle stehen! Doch in der Politik sehen wir dieses noch nicht!
Dieser Zustand ist untragbar und wir als unparteiische Elterninitiative wollen nicht länger dabei tatenlos zusehen. Es ist Zeit, dass sich etwas ändert!
Unsere Forderungen (Details siehe unten):






Unterschreibe und teile unsere Petition! Jede Stimme zählt!
Unsere Forderungen im Detail
Sichere und hochwertige Betreuungsplätze:
- Einhaltung des Rechtsanspruchs auf frühkindliche Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege (§24 Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII))
- Erfüllung der Grundsätze der pädagogischen Förderung, nicht nur reines „Aufbewahren“ der Kinder (§22 Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII)), insbesondere bei Kindern mit erhöhtem Förderbedarf
- Verlässliche Kinderbetreuung ohne Ausfälle und damit Planungssicherheit für die Familien
- Ausreichend hoher Personalschlüssel, um Krankheitsausfälle und Urlaube abzufangen, ohne die Betreuungszeiten reduzieren zu müssen
- Bedarfsgerechte Rahmenöffnungszeiten, auch in Randzeiten
Verbesserung des Personalschlüssels in Bayern:
- Verbesserung des Personalschlüssels, bzw. Erzieher-Kind-Relation (angelehnt an Kita Fachkräfte Verbund Bayern) auf:
- 1:3 in Kinderkrippen
- 1:7,5 im Kindergarten
- 1:9,5 im Hort
- Berücksichtigung von Krankheiten des Personals ab dem ersten Tag, von Urlaub und Fortbildungstagen bei der Personalschlüsselberechnung, Abschaffung der 42-Tage-Regelung
- Verpflichtende Eintragung der mittelbaren Arbeit in der Personalschlüsselberechnung
- Berechnung des Personalschlüssels pro Bereich, nicht pro Einrichtung
- Verpflichtende Leitungsfreistellung und keine Einberechnung in Personalschlüssel
- Praktikanten dürfen nicht in den Schlüssel zählen, es sei denn sie haben einen pädagogischen Berufsabschluss, und dann auch nur für die Stunden, die sie anwesend sind
Bessere Arbeitsbedingungen:
- Verpflichtende Vorbereitungszeit, mit Einberechnung in Personalschlüssel
- Verminderung der Dokumentations- und Verwaltungsarbeit
- Verpflichtende Ausstattung mit ständig stellvertretenden Leitungen und Teil-Freistellung je nach Einrichtungsgröße
- Keine Arbeit alleine; feste Regelungen wann, wie und ob alleine gearbeitet wird = Notfallplan für jede Einrichtung, rechtliche Regelungen dazu im BayKiBiG und Schutzkonzept
Verbesserung der Qualität:
- Geld des Gute-Kita-Gesetzes und anderer Förderprogramme in Qualität investieren, statt in die Beitragsfreiheit
- Es braucht genügend Zeit für Eingewöhnungen
- Regelmäßige Überarbeitung des Bildungs- und Erziehungsplans
- Verpflichtende Qualitätssicherung durch Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte, z.B. durch eine Mindestzahl von zwei Fortbildungstagen pro Jahr
- Förderung von Fachberatung, Coaching, Supervision und Qualitätsbegleitung
- Schnellere und unkompliziertere Anerkennung von pädagogischen Abschlüssen aus dem Ausland
Verbesserung der Ausbildung:
- Bezahlung während der Ausbildung erhöhen
- Kinderpfleger*innen sollten mehr praktische Erfahrung in der Ausbildung sammeln dürfen, z.B. durch ein Praxishalbjahr oder duale Ausbildung
- Benotung von Alltagssituationen anstatt von gestellten Angeboten, längere Beobachtungsdauer für die Benotung
- Praktikum in verschiedenen Arbeitsbereichen muss in allen Ausbildungsbereichen auch weiterhin gesichert werden
- Bessere Vernetzung von Theorie und Praxis
- Einführung von Aufnahmekriterien und Qualifikationsanforderungen, Überprüfung der persönlichen Eignung
- Freistellung für Anleiter-Tätigkeiten, abhängig von der Art des Praktikums
Erhöhung der Anerkennung für Betreuungspersonal:
- Gleichwertige Vergütung mit Zulagen für alle Erzieherinnen, unabhängig welche Trägerschaft
- Finanzielle Zulagen für Anleitung, Gruppenleitung, Fachkräfte mit besonderer Qualifizierung bzw. fachgebundenem Studium, z.B. „Kindheitspädagogik“
- Erhöhung der Anerkennung der Erziehungsarbeit in der Gesellschaft
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Petition am 2. Februar 2023 erstellt