2.500 Unterschriften bisher, vielen Dank hierfür!
Wir freuen uns, wenn Sie die Petition weiterleiten, so dass wir noch mehr Menschen erreichen können.
Auch können Sie die Montessori Stiftung Berlin höflich bitten, doch bitte das Wohlergehen von 58 kleinen Kindern über ihre eigenen Interessen zu stellen: https://montessori-stiftung.de/die-stiftung/vorstand/
Zeit für ein Update von uns:
Die Montessori Stiftung Berlin bleibt bisher sowohl bei ihrer Kündigung des Mietvertrags der Kita, als auch bei der viel zu kurzen Kündigungsfrist Ende Juli 2024.
Die Montessori Stiftung Berlin fährt die Strategie des Aussitzens und Ausweichens. Die letzte Antwort auf eine E-Mail von uns erhielten wir nach 2 Monaten Wartezeit. Und das vielleicht auch nur, weil wir die Kitaufsicht in Kopie gesetzt hatten.
Der Inhalt - vage Worthülsen und die Zusicherung der Einladung zu einer Infoveranstaltung im Frühjahr nächsten Jahres. Bis dahin soll ein Konzept stehen. Wir haben keine Antwort auf unsere Frage “warum eine Kündigung, wenn noch kein Konzept steht?” erhalten.
Wir haben die traurige Einsicht gewonnen: nicht nur wir Familien sind von der Kündigung betroffen, weil unsere Kinder ihr zweites Zuhause verlieren sollen. Auch die Erzieherinnen fürchten um den Ort, an dem Sie ein berufliches Zuhause gefunden haben, mit einem tollen Team und einem wertschätzenden Arbeitgeber, der mit Ihnen auf Augenhöhe agiert. Die Montessori Stiftung Berlin hat bislang noch kein einziges Mal den Dialog zu den Erzieherinnen gesucht und sucht anscheinend neues Personal.
Was uns vor einigen Wochen noch gar nicht bewusst war, sind die Auswirkungen auf unseren Träger nobiwerk. Mit dem Verlust der Kita Lillebror steht er vor einer möglichen Insolvenz! Es ist ein kleiner Träger, der eine Mindestanzahl von Kitaplätzen zum Betrieb braucht. Heißt: es besteht die Gefahr, dass auch die Kitas Tommelise und Hucky Bucky vor dem Aus stehen, wenn keine Lösung für Kita Lillebror gefunden wird.
Unsere Kitaleitung und der Träger sind auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, nachdem Sie keinerlei Entgegenkommen von der Seiten der Montessori Stiftung Berlin erfahren haben. Aber: es braucht Zeit geeignete Räumlichkeiten in dem schwierigen Berliner Mietmarkt zu finden. Und wenn man diese gefunden hat, benötigt man längere Zeit (und viel Geld) um die Räumlichkeiten für eine Kita passend zu machen, das ist mit der knappen Kündigungsfrist kaum möglich.
Auch ein großes Problem: es ist praktisch unmöglich Räumlichkeiten in der Nähe des jetzigen Standorts zu finden. Es gibt Eltern die sind wegen der Kita Lillebror nach Mariendorf gezogen und haben Geschwisterkinder in der Deutsch-Skandinavischen Schule (als Erinnerung - das ist dasselbe Gebäude was von einem jetzigen nobiwerk Mitarbeiter gefunden wurde). Es ist einfach logistisch eine Riesen Herausforderung Kinder in verschiedene Stadtteile zu begleiten.
Wir sind wütend und traurig über das Verhalten der Montessori Stiftung Berlins. Und auch fassungslos, dass dies in Deutschland passieren kann: das eine “gemeinnützige Stiftung” sich in ein funktionierendes und harmonisches System “einschleicht” und dieses dann nach einigen Jahren übernimmt. So etwas kennt man eher aus der Wirtschaft, nicht aus der Bildungslandschaft.
Die Montessori Stiftung Berlin hat sich noch nicht geäußert zu unserer Anfrage, wie sich die Kündigung verträgt mit dem von ihr gegebenen Versprechen, dass die Kita immer einen Platz in dem Gebäude haben wird (Hintergrund: die Montessori Stiftung Berlin hatte in der außerordentlichen Versammlung zur Abstimmung der neuen Trägerschaft mit dem Elternförderverein der Deutsch-Skandinavischen Schule (DSG) im Jahr 2017 zugesichert, dass Kita Lillebror immer einen Platz in dem Gebäude haben wird. Nur durch dieses Versprechen hat Ihnen die Elternschaft der Schule die Erlaubnis erteilt, alleiniger Träger der DSG zu werden und das Gebäude zu erwerben.)
Wir appellieren an die Moral der Montessori Stiftung Berlin und bleiben bei unserer Forderung: ziehen Sie die Kündigung des Mietvertrags zurück!