KITA Lillebror muss bleiben!

KITA Lillebror muss bleiben!

Das Problem

Hilf mit unsere Kita zu retten! Please help saving our Kita!

English below!!

For more Info check: https://www.facebook.com/ParentsAndChildrenOfLillebror

Edit: 16.01.2024: Liebe Unterstützer*innen! Wir brauchen für unsere neuen Räumlichkeiten (bzw. eine Übergangslösung) finanzielle Unterstützung! Jede noch so kleine Spende hilft und es gibt eine Spendenquittung!

https://www.betterplace.org/de/projects/130782-rette-unsere-kita-lillebror

Vielen Dank!

Edit 24.08.: Wir haben heute Änderungen an unserem Text unternommen. Die Historie der Trägerschaft der DSG und Kita Lillebror wurde präzisiert. 

Kita Lillebror bleibt!

Montessori-Stiftung vertreibt Personal und Kinder aus ihrer geliebten deutsch-skandinavischen Kita!


Die Montessori Stiftung Berlin (MSB), deren Bildungseinrichtungen auf der weltberühmten kindzentrierten Pädagogik basiert, vertreibt die Kinder der deutsch-skandinavischen Kita Lillebror aus ihren Räumlichkeiten und nimmt ihnen damit ihr vertrautes Umfeld und ihr zweites Zuhause weg. Die Eltern der Kinder wehren sich vehement gegen diese Entscheidung und fordern, dass Lillebror bleiben darf!


Die Kita Lillebror und ihre direkte Nachbarin, die Deutsch-Skandinavische Schule (DSG), wurden 2012/13 von sechs Eltern gegründet, um deutsch-skandinavischen Kindern ein mehrsprachiges Umfeld und eine von Jesper Juuls Ideen inspirierte Pädagogik zu bieten - ein einzigartiges Konzept in Berlin. Die Gründer*innen haben hart gearbeitet, um aus der DSG und der Kita Lillebror einen Erfolg zu machen. Dazu gehörte auch die Suche nach den jetzigen, sehr geeigneten Räumlichkeiten, einem ehemaligen Schulgebäude, in Berlin Mariendorf. 


Die Gründer*innen gründeten den Deutsch-skandinavischen Förderverein e.V. und fanden damals in der MSB einen zweiten Träger und Sponsor, dessen Werte den Eigenen ähnelten. Dies war zum Erwerb der Räumlichkeiten notwendig. 2013 verließen einige Gründer*innen die DSG, um die Kita Lillebror unter dem Träger nobiwerk zu gründen und unabhängig zu führen. Fortan war die Kita Lillebror Mieterin in diesem Hause.


2017 stimmte der DSG-Elternförderverein dafür, dass die Montessori-Stiftung anstelle von nobiwerk, wie damals vorgeschlagen, alleiniger Träger der DSG werden sollte, allerdings nur unter der Bedingung, dass Lillebror selbst als unabhängige Kita ''immer einen Platz im Haus'' haben würde, was die Montessori Stiftung zusicherte! 


Die Kita und die DSG arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, wobei die Kinder von Lillebror oft zur DSG wechseln, um dort ihre Schulausbildung zu beginnen. Die Kita Lillebror ist für 58 Kinder ein zweites Zuhause, mit engagierten Mitarbeiter*innen, deren Muttersprache entweder Deutsch, Schwedisch, Dänisch oder Norwegisch ist. Die Kita wurde für viele verschiedene Preise nominiert, unter anderem für den Vorlesepreis 2023, mit dem die Bemühungen und kreativen Konzepte der Kitaleitung und des Teams gewürdigt werden. Prinzessin Benedikte von Dänemark ist die Schirmherrin der Kita.


Ohne Vorwarnung und zum Schock des Lillebror-Personals und der Familien kündigte im Juli 2023 die Montessori Stiftung der Kita Lillebror ihren unbefristeten Mietvertrag mit der sehr knappen Frist von einem Jahr. Als Grund wurde lediglich angegeben, dass sie einen Montessori-Campus unter ihrer eigenen Leitung einrichten möchten: Ein Montessori-geführtes Kinderhaus anstelle der Kita Lillebror in engerer Zusammenarbeit mit der DSG. Am 19. Juli 2023 wurde auf der Website der Stiftung und der DSG eine Pressemitteilung zu diesen Plänen veröffentlicht, in der die Familien aufgefordert werden, sich für die neue Kita anzumelden. Damit wird Lillebror vor vollendete Tatsachen gestellt und jede Diskussion mit Lillebror, d.h. eine Moderation zur Lösungsfindung, eine Verhandlung oder einen Kompromiss zu finden, ist faktisch ausgeschlossen. Die Montessori Stiftung hat ihr Versprechen gebrochen.


Die Kinder von Lillebror sehen ihre Zukunft mit ihrer geliebten Kita bedroht! Angesichts der großen Herausforderungen auf dem Berliner Mietmarkt ist ein Jahr eine sehr kurze Zeit, um neue Räumlichkeiten  zu finden und eine Kita einzurichten. Es besteht die Gefahr, dass Lillebror ihre Türen schließt und die 58 mehrsprachigen Kinder und ihre Erzieherinnen ohne Bleibe dastehen.


Wir Eltern fürchten, dass unsere Kinder den Zugang zu Lillebrors unvergleichlicher mehrsprachiger Umgebung verlieren.  Aber selbst wenn es Lillebror gelingen sollte an einem anderen Ort zu eröffnen, werden einige der Mitarbeiter*innen und einige der Kita-Kinder nicht mit umziehen. Ungewissheit und der Verlust der vertrauten Umgebung und wichtiger Beziehungen im Leben der Kinder sind vorprogrammiert. Die Kinder und ihre Familien werden Schwierigkeiten haben, einen neuen Kindergartenplatz zu finden. Diese Ungewissheit und Unterbrechung bedeutet Stress, der sich auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Beziehungen auswirken wird: alles, was für die Entwicklung der Kinder wichtig ist. Diese Situation ist das Gegenteil von dem, wofür sowohl Lillebror als auch die Montessori-Pädagogik stehen: 'Beziehung vor Erziehung und Respekt vor Kindern’. Wir alle verlieren.


In ihrer öffentlichen Ankündigung schreibt die Montessori Stiftung von Plänen, auf die Mitarbeiter*innen und die derzeitigen Lillebror-Familien zuzugehen und ihnen ein Angebot für das zukünftige Kinderhaus zu machen. Die Stiftung hat sich noch nicht gemeldet und so klingt dieses Angebot hohl. Denn wer beendet eine gute Arbeitsbeziehung, ohne vorher den internen Dialog zu suchen? Wer droht Kindern damit sie von vertrauten Freund*innen und Erzieherinnen, von einer verlässlichen Umgebung, die die Kinder kennen und lieben, abzuschneiden?


Als "Anerkennung" für die gute und harte Arbeit, die das Management und die Mitarbeiter*innen von Lillebror über Jahre hinweg geleistet haben, bietet MSB an, uns alle, Mitarbeiter*innen und Eltern, in ihr Kinderhaus zu übernehmen. Allerdings wirkt die fehlende Kommunikation nicht gerade vertrauenserweckend. 


Wir, die Eltern aus Lillebror, fragen uns: Warum hat die MSB den Vertrag gekündigt? Was an der jetzigen Konstellation hat MSB nicht gepasst? Wie kann es sein, dass ein angeblich kinderfreundlicher pädagogischer Verein glaubt, mit einer plötzlichen Kündigung ohne vorherige Gespräche das Vertrauen der Mitarbeiter*innen und Familien gewinnen zu können? Geht man so wertschätzend mit gutem Personal um? Wo soll neues Personal mit scandinavischen Sprachkenntissen gefunden werden, wenn bereits heute Stellen nicht besetzt werden können?

Wenn die MSB das Konzept und die Mitarbeiter*innen von Lillebror so sehr mag, wenn er dessen Erfolg anerkennt, warum lässt er die Kita Lillebror dann nicht einfach so, wie sie ist?


Die Kinder und Eltern von Lillebror fordern: Beschützen Sie die Kinder der Kita Lillebror! Lassen Sie ihnen den Raum und die Zeit ihre ersten Lebensjahre ungestört zu genießen! Bewahren Sie die so wichtigen Beziehungen zu ihren Erzieher*innen, Freund*innen und dem Ort.


Dies ist nur möglich, wenn die Montessori-Stiftung die Kündigung der Kita Lillebror für die derzeitigen Räumlichkeiten in der Machonstraße unverzüglich zurücknimmt und schriftlich bestätigt, dass in Zukunft keine einseitigen Entscheidungen mehr getroffen werden.


MSB - Bleiben Sie den Prinzipien von Maria Montessori treu und respektieren Sie die Kinder. Lassen Sie die Kita Lillebror, wo sie ist, damit sie ihre gute Arbeit fortsetzen kann!

Bitte hilf uns mit deiner Unterschrift und zeige deine Unterstützung. Bitte hilf unseren Kindern, damit sie bleiben können wo sie sind, damit sie weiterhin zu lernen, erforschen und sich entwickeln können- in ihrer gewohnten Umgebung und gemeinsam mit ihren vertrauten ErzieherInnen! 

English:

KITA LILLEBROR STAYS!

Montessori Foundation evicts staff and children from their beloved german-scandinavian Kita!


The Montessori Foundation in Berlin (MSB), uses in its schools the world-famous child-centred pedagogy, forces the German-Scandinavian Kita Lillebror’s children out of their premises, taking away their trusted environment and second home. Their parents vigorously oppose the decision and demand that Lillebror be allowed to stay!


The Kindergarten (Kita) Lillebror, as well as its direct neighbour the German-Scandinavian School (DSG), were founded in 2012 - 13 by six parents in order to offer both a multilingual environment to German - Scandinavian children and a pedagogy inspired by Jesper Juul’s ideas, a unique concept in Berlin. The founders worked hard to make a success out of DSG and the Kita Lillebror, which included finding their current, very suitable premises, a school building, in Berlin Mariendorf. The founders set up  a Deutsch-skandinavischen Förderverein e.V. and found in MSB a second sponsoring organisation whose values were similar to their own. This was necessary in order to aquire the premises. In 2013, some parents left to found Kita Lillebror under nobiwerk and run it independently. Henceworth nobiwerk and Kita Lillebror were tenants in this house. 


In 2017, the DSG parents’ support association voted for the Montessori Foundation to become the sole sponsoring association (Träger) of the DSG, instead of nobiwerk as proposed at the time, but only on the condition that Lillebror, even as an independent Kita, would ‘’always have a place in the building’’ which the Montessori Foundation promised. When the MSB bought the whole building where the DSG and the Kita are housed, the Montessori Foundation became Kita Lillebror’s landlord. 


The Kita and DSG have worked closely together for many years, Lillebror children often going on to DSG to start their schooling. Kita Lillebror is a second home for 58 children, with dedicated staff whose mother tongue is either German, Swedish, Danish or Norwegian. The Kita has been nominated for prizes, among others the Reading Prize 2023, recognizing the efforts and creative concepts of the Kita management and the team. The Kita Lillebror is one of its kind. Princess Benedicte of Denmark is the patroness of the Kindergarten. 


With no prior warning and to the shock of both Lillebror staff and the families attending it, the Montessori Foundation puts an end to their open-ended tenancy agreement in mid-July 2023, and gives the very tight notice of a year to move out. No further reason is given than that they wish to set up a Montessori Campus under their complete management: A Montessori-led Kinderhaus in place of the Kita Lillebror in tighter cooperation with the DSG. A press release about these plans is published on the Montessori Foundation and DSG’s website on 19 July 2023, inviting families to apply to the new Kita, putting Lillebror before a ‘fait accompli’, in effect excluding any discussion with Lillebror, i.e. a moderation to find solutions, a negotiation, or a compromise. The Montessori Foundation broke their promise from 2017.


The children of Lillebror see their future with their beloved Kita threatened. Given the very real challenges of the rental market in Berlin, a year is a very short time to find space and set up a new Kita. The danger remains that Lillebror closes its doors, leaving its 58 children and their educators with no place to go.


We parents fear the children losing access to Lillebror’s unrivalled multilingual environment.  But even if Lillebror manages to open elsewhere, some  of the staff and some of the children’s friends will not move. Uncertainty and disruption to the children’s lives is guaranteed. They will lose their familiar surroundings and relationships. The children and their families will face difficulties finding a new kindergarten place. This uncertainty and disruption means stress, which will affect health, well-being, relationships: everything essential to the children’s development. This situation is the opposite of what Lillebror and the Montessori pedagogy stands for: ‘Relationship over education’ and ‘Respect for children’. We all lose.


In their public announcement, the Montessori Foundation writes of plans to approach staff and current Lillebror families with an offer at the future Kinderhaus. The Foundation has not yet got in touch and so this offer rings hollow. Indeed, who puts an end to a good working relationship without seeking internal dialogue first? Who threatens children with cutting them off from friends and educators they have learned to trust, from a dependable environment the children know well and love? 


As “recognition” for the good and hard work developed over years by the management and staff of Lillebror, MSB offers to ‘’transfer’’ us all, staff and parents, to its Kinderhaus. However, MSB's unilateral decision-making does not inspire confidence.


We, the parents from Lillebror, ask: why did the Montessori Foundation cancel the contract? What about the current set-up does not work for MSB? How is it that a supposedly child-friendly pedagogical association believes a prompt termination of the lease without prior discussion is going to win the trust of staff and families? Is this a valuable way to treat good staff? How and where is the Montessori Stiftung supposed to find educators with scandinavian language skills, when there are already vacant posts not filled?

If MSB likes the Lillebror concept and staff so much, if it recognises its success, why not just keep Lillebror as it is?


The children and parents of Lillebror demand: Protect the children of Kita Lillebror! Allow them the space and time to enjoy their early years undisturbed! Preserve the all-important relationships to their educators, friends and place. 


This is only possible if the Montessori Foundation withdraws Lillebror’s notice of termination for its current premises at Machonstrasse immediately and gives a written confirmation that no more unilateral decisions will be taken in the future. 


MSB - Stay true to the principles of Maria Montessori and respect the children. Leave Kita Lillebror where it is to continue its good work!

Please give us your signature to show your support! With your support we show that we dont want MSB to take over our trusted and beloved premises! Please help our kids to stay where they are and learn, explore and develop in their trusted environment, with their trusted educators!

avatar of the starter
Eltern der Kita LillebrorPetitionsstarter*inWir sind eine repräsentative Gruppe von Eltern des Kita Lillebror. Zu unserem Schutz, verzichten wir auf die Nennung unserer individuellen Namen. // We are a group of parents of the Kindergarten Lillebror. For our protection, we name no names!
Diese Petition hat 2.885 Unterschriften erreicht

Das Problem

Hilf mit unsere Kita zu retten! Please help saving our Kita!

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For more Info check: https://www.facebook.com/ParentsAndChildrenOfLillebror

Edit: 16.01.2024: Liebe Unterstützer*innen! Wir brauchen für unsere neuen Räumlichkeiten (bzw. eine Übergangslösung) finanzielle Unterstützung! Jede noch so kleine Spende hilft und es gibt eine Spendenquittung!

https://www.betterplace.org/de/projects/130782-rette-unsere-kita-lillebror

Vielen Dank!

Edit 24.08.: Wir haben heute Änderungen an unserem Text unternommen. Die Historie der Trägerschaft der DSG und Kita Lillebror wurde präzisiert. 

Kita Lillebror bleibt!

Montessori-Stiftung vertreibt Personal und Kinder aus ihrer geliebten deutsch-skandinavischen Kita!


Die Montessori Stiftung Berlin (MSB), deren Bildungseinrichtungen auf der weltberühmten kindzentrierten Pädagogik basiert, vertreibt die Kinder der deutsch-skandinavischen Kita Lillebror aus ihren Räumlichkeiten und nimmt ihnen damit ihr vertrautes Umfeld und ihr zweites Zuhause weg. Die Eltern der Kinder wehren sich vehement gegen diese Entscheidung und fordern, dass Lillebror bleiben darf!


Die Kita Lillebror und ihre direkte Nachbarin, die Deutsch-Skandinavische Schule (DSG), wurden 2012/13 von sechs Eltern gegründet, um deutsch-skandinavischen Kindern ein mehrsprachiges Umfeld und eine von Jesper Juuls Ideen inspirierte Pädagogik zu bieten - ein einzigartiges Konzept in Berlin. Die Gründer*innen haben hart gearbeitet, um aus der DSG und der Kita Lillebror einen Erfolg zu machen. Dazu gehörte auch die Suche nach den jetzigen, sehr geeigneten Räumlichkeiten, einem ehemaligen Schulgebäude, in Berlin Mariendorf. 


Die Gründer*innen gründeten den Deutsch-skandinavischen Förderverein e.V. und fanden damals in der MSB einen zweiten Träger und Sponsor, dessen Werte den Eigenen ähnelten. Dies war zum Erwerb der Räumlichkeiten notwendig. 2013 verließen einige Gründer*innen die DSG, um die Kita Lillebror unter dem Träger nobiwerk zu gründen und unabhängig zu führen. Fortan war die Kita Lillebror Mieterin in diesem Hause.


2017 stimmte der DSG-Elternförderverein dafür, dass die Montessori-Stiftung anstelle von nobiwerk, wie damals vorgeschlagen, alleiniger Träger der DSG werden sollte, allerdings nur unter der Bedingung, dass Lillebror selbst als unabhängige Kita ''immer einen Platz im Haus'' haben würde, was die Montessori Stiftung zusicherte! 


Die Kita und die DSG arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, wobei die Kinder von Lillebror oft zur DSG wechseln, um dort ihre Schulausbildung zu beginnen. Die Kita Lillebror ist für 58 Kinder ein zweites Zuhause, mit engagierten Mitarbeiter*innen, deren Muttersprache entweder Deutsch, Schwedisch, Dänisch oder Norwegisch ist. Die Kita wurde für viele verschiedene Preise nominiert, unter anderem für den Vorlesepreis 2023, mit dem die Bemühungen und kreativen Konzepte der Kitaleitung und des Teams gewürdigt werden. Prinzessin Benedikte von Dänemark ist die Schirmherrin der Kita.


Ohne Vorwarnung und zum Schock des Lillebror-Personals und der Familien kündigte im Juli 2023 die Montessori Stiftung der Kita Lillebror ihren unbefristeten Mietvertrag mit der sehr knappen Frist von einem Jahr. Als Grund wurde lediglich angegeben, dass sie einen Montessori-Campus unter ihrer eigenen Leitung einrichten möchten: Ein Montessori-geführtes Kinderhaus anstelle der Kita Lillebror in engerer Zusammenarbeit mit der DSG. Am 19. Juli 2023 wurde auf der Website der Stiftung und der DSG eine Pressemitteilung zu diesen Plänen veröffentlicht, in der die Familien aufgefordert werden, sich für die neue Kita anzumelden. Damit wird Lillebror vor vollendete Tatsachen gestellt und jede Diskussion mit Lillebror, d.h. eine Moderation zur Lösungsfindung, eine Verhandlung oder einen Kompromiss zu finden, ist faktisch ausgeschlossen. Die Montessori Stiftung hat ihr Versprechen gebrochen.


Die Kinder von Lillebror sehen ihre Zukunft mit ihrer geliebten Kita bedroht! Angesichts der großen Herausforderungen auf dem Berliner Mietmarkt ist ein Jahr eine sehr kurze Zeit, um neue Räumlichkeiten  zu finden und eine Kita einzurichten. Es besteht die Gefahr, dass Lillebror ihre Türen schließt und die 58 mehrsprachigen Kinder und ihre Erzieherinnen ohne Bleibe dastehen.


Wir Eltern fürchten, dass unsere Kinder den Zugang zu Lillebrors unvergleichlicher mehrsprachiger Umgebung verlieren.  Aber selbst wenn es Lillebror gelingen sollte an einem anderen Ort zu eröffnen, werden einige der Mitarbeiter*innen und einige der Kita-Kinder nicht mit umziehen. Ungewissheit und der Verlust der vertrauten Umgebung und wichtiger Beziehungen im Leben der Kinder sind vorprogrammiert. Die Kinder und ihre Familien werden Schwierigkeiten haben, einen neuen Kindergartenplatz zu finden. Diese Ungewissheit und Unterbrechung bedeutet Stress, der sich auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Beziehungen auswirken wird: alles, was für die Entwicklung der Kinder wichtig ist. Diese Situation ist das Gegenteil von dem, wofür sowohl Lillebror als auch die Montessori-Pädagogik stehen: 'Beziehung vor Erziehung und Respekt vor Kindern’. Wir alle verlieren.


In ihrer öffentlichen Ankündigung schreibt die Montessori Stiftung von Plänen, auf die Mitarbeiter*innen und die derzeitigen Lillebror-Familien zuzugehen und ihnen ein Angebot für das zukünftige Kinderhaus zu machen. Die Stiftung hat sich noch nicht gemeldet und so klingt dieses Angebot hohl. Denn wer beendet eine gute Arbeitsbeziehung, ohne vorher den internen Dialog zu suchen? Wer droht Kindern damit sie von vertrauten Freund*innen und Erzieherinnen, von einer verlässlichen Umgebung, die die Kinder kennen und lieben, abzuschneiden?


Als "Anerkennung" für die gute und harte Arbeit, die das Management und die Mitarbeiter*innen von Lillebror über Jahre hinweg geleistet haben, bietet MSB an, uns alle, Mitarbeiter*innen und Eltern, in ihr Kinderhaus zu übernehmen. Allerdings wirkt die fehlende Kommunikation nicht gerade vertrauenserweckend. 


Wir, die Eltern aus Lillebror, fragen uns: Warum hat die MSB den Vertrag gekündigt? Was an der jetzigen Konstellation hat MSB nicht gepasst? Wie kann es sein, dass ein angeblich kinderfreundlicher pädagogischer Verein glaubt, mit einer plötzlichen Kündigung ohne vorherige Gespräche das Vertrauen der Mitarbeiter*innen und Familien gewinnen zu können? Geht man so wertschätzend mit gutem Personal um? Wo soll neues Personal mit scandinavischen Sprachkenntissen gefunden werden, wenn bereits heute Stellen nicht besetzt werden können?

Wenn die MSB das Konzept und die Mitarbeiter*innen von Lillebror so sehr mag, wenn er dessen Erfolg anerkennt, warum lässt er die Kita Lillebror dann nicht einfach so, wie sie ist?


Die Kinder und Eltern von Lillebror fordern: Beschützen Sie die Kinder der Kita Lillebror! Lassen Sie ihnen den Raum und die Zeit ihre ersten Lebensjahre ungestört zu genießen! Bewahren Sie die so wichtigen Beziehungen zu ihren Erzieher*innen, Freund*innen und dem Ort.


Dies ist nur möglich, wenn die Montessori-Stiftung die Kündigung der Kita Lillebror für die derzeitigen Räumlichkeiten in der Machonstraße unverzüglich zurücknimmt und schriftlich bestätigt, dass in Zukunft keine einseitigen Entscheidungen mehr getroffen werden.


MSB - Bleiben Sie den Prinzipien von Maria Montessori treu und respektieren Sie die Kinder. Lassen Sie die Kita Lillebror, wo sie ist, damit sie ihre gute Arbeit fortsetzen kann!

Bitte hilf uns mit deiner Unterschrift und zeige deine Unterstützung. Bitte hilf unseren Kindern, damit sie bleiben können wo sie sind, damit sie weiterhin zu lernen, erforschen und sich entwickeln können- in ihrer gewohnten Umgebung und gemeinsam mit ihren vertrauten ErzieherInnen! 

English:

KITA LILLEBROR STAYS!

Montessori Foundation evicts staff and children from their beloved german-scandinavian Kita!


The Montessori Foundation in Berlin (MSB), uses in its schools the world-famous child-centred pedagogy, forces the German-Scandinavian Kita Lillebror’s children out of their premises, taking away their trusted environment and second home. Their parents vigorously oppose the decision and demand that Lillebror be allowed to stay!


The Kindergarten (Kita) Lillebror, as well as its direct neighbour the German-Scandinavian School (DSG), were founded in 2012 - 13 by six parents in order to offer both a multilingual environment to German - Scandinavian children and a pedagogy inspired by Jesper Juul’s ideas, a unique concept in Berlin. The founders worked hard to make a success out of DSG and the Kita Lillebror, which included finding their current, very suitable premises, a school building, in Berlin Mariendorf. The founders set up  a Deutsch-skandinavischen Förderverein e.V. and found in MSB a second sponsoring organisation whose values were similar to their own. This was necessary in order to aquire the premises. In 2013, some parents left to found Kita Lillebror under nobiwerk and run it independently. Henceworth nobiwerk and Kita Lillebror were tenants in this house. 


In 2017, the DSG parents’ support association voted for the Montessori Foundation to become the sole sponsoring association (Träger) of the DSG, instead of nobiwerk as proposed at the time, but only on the condition that Lillebror, even as an independent Kita, would ‘’always have a place in the building’’ which the Montessori Foundation promised. When the MSB bought the whole building where the DSG and the Kita are housed, the Montessori Foundation became Kita Lillebror’s landlord. 


The Kita and DSG have worked closely together for many years, Lillebror children often going on to DSG to start their schooling. Kita Lillebror is a second home for 58 children, with dedicated staff whose mother tongue is either German, Swedish, Danish or Norwegian. The Kita has been nominated for prizes, among others the Reading Prize 2023, recognizing the efforts and creative concepts of the Kita management and the team. The Kita Lillebror is one of its kind. Princess Benedicte of Denmark is the patroness of the Kindergarten. 


With no prior warning and to the shock of both Lillebror staff and the families attending it, the Montessori Foundation puts an end to their open-ended tenancy agreement in mid-July 2023, and gives the very tight notice of a year to move out. No further reason is given than that they wish to set up a Montessori Campus under their complete management: A Montessori-led Kinderhaus in place of the Kita Lillebror in tighter cooperation with the DSG. A press release about these plans is published on the Montessori Foundation and DSG’s website on 19 July 2023, inviting families to apply to the new Kita, putting Lillebror before a ‘fait accompli’, in effect excluding any discussion with Lillebror, i.e. a moderation to find solutions, a negotiation, or a compromise. The Montessori Foundation broke their promise from 2017.


The children of Lillebror see their future with their beloved Kita threatened. Given the very real challenges of the rental market in Berlin, a year is a very short time to find space and set up a new Kita. The danger remains that Lillebror closes its doors, leaving its 58 children and their educators with no place to go.


We parents fear the children losing access to Lillebror’s unrivalled multilingual environment.  But even if Lillebror manages to open elsewhere, some  of the staff and some of the children’s friends will not move. Uncertainty and disruption to the children’s lives is guaranteed. They will lose their familiar surroundings and relationships. The children and their families will face difficulties finding a new kindergarten place. This uncertainty and disruption means stress, which will affect health, well-being, relationships: everything essential to the children’s development. This situation is the opposite of what Lillebror and the Montessori pedagogy stands for: ‘Relationship over education’ and ‘Respect for children’. We all lose.


In their public announcement, the Montessori Foundation writes of plans to approach staff and current Lillebror families with an offer at the future Kinderhaus. The Foundation has not yet got in touch and so this offer rings hollow. Indeed, who puts an end to a good working relationship without seeking internal dialogue first? Who threatens children with cutting them off from friends and educators they have learned to trust, from a dependable environment the children know well and love? 


As “recognition” for the good and hard work developed over years by the management and staff of Lillebror, MSB offers to ‘’transfer’’ us all, staff and parents, to its Kinderhaus. However, MSB's unilateral decision-making does not inspire confidence.


We, the parents from Lillebror, ask: why did the Montessori Foundation cancel the contract? What about the current set-up does not work for MSB? How is it that a supposedly child-friendly pedagogical association believes a prompt termination of the lease without prior discussion is going to win the trust of staff and families? Is this a valuable way to treat good staff? How and where is the Montessori Stiftung supposed to find educators with scandinavian language skills, when there are already vacant posts not filled?

If MSB likes the Lillebror concept and staff so much, if it recognises its success, why not just keep Lillebror as it is?


The children and parents of Lillebror demand: Protect the children of Kita Lillebror! Allow them the space and time to enjoy their early years undisturbed! Preserve the all-important relationships to their educators, friends and place. 


This is only possible if the Montessori Foundation withdraws Lillebror’s notice of termination for its current premises at Machonstrasse immediately and gives a written confirmation that no more unilateral decisions will be taken in the future. 


MSB - Stay true to the principles of Maria Montessori and respect the children. Leave Kita Lillebror where it is to continue its good work!

Please give us your signature to show your support! With your support we show that we dont want MSB to take over our trusted and beloved premises! Please help our kids to stay where they are and learn, explore and develop in their trusted environment, with their trusted educators!

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Eltern der Kita LillebrorPetitionsstarter*inWir sind eine repräsentative Gruppe von Eltern des Kita Lillebror. Zu unserem Schutz, verzichten wir auf die Nennung unserer individuellen Namen. // We are a group of parents of the Kindergarten Lillebror. For our protection, we name no names!

Die Entscheidungsträger*innen

Katja Hübner
Katja Hübner
Pädagogische Vorständin der Montessori Stiftung Berlin
Jan Vollendorf
Jan Vollendorf
Kaufmännischer Vorstand, Vorstandsvorsitz der Montessori Stiftung Berlin
Dr. Jörg Boysen
Dr. Jörg Boysen
Vorsitzender des Bundesverbands Montessori Deutschland e.V. und Mitglied im Kuratorium der MSB
Martin Rottmann
Martin Rottmann
Vorsitzender des Kuratoriums der Montessori Stiftung Berlin
Kerstin Behnke
Kerstin Behnke
Kuratorium Montessori Stiftung Berlin

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Petition am 21. August 2023 erstellt