

Kinderrechte als Unterrichtsfach
Das Problem
Zitat Morgenpost:
"In Deutschland werden immer mehr Kinder in geschlossenen Heimen untergebracht. Das geht aus einer Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor. Im Jahr 2016 genehmigten Familiengerichte demnach in 15.534 Fällen, dass Minderjährige mit erheblichen Problemen die Freiheit entzogen wird. 2006 hatte diese Zahl bei 6016 gelegen. Also deutlich weniger als die Hälfte."
Dies gibt bei weitem nicht die tatsächliche Zahl an Inobhutnahmen und Unterbringungen in Pflegefamilien, Heimen und sonstigen Einrichtungen außerhalb der Familien wieder. Leider ist die Zahl der privatwirtschaftlichen Träger, die dadurch natürlich Geld verdienen, immer weiter gestiegen und die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Einrichtungen wie Jugendämtern und ebendiesen Trägern immer enger verknüpft.
Wer darunter leidet sind die betroffenen Kinder und deren Eltern.
Klar ist, dass es durchaus eine Menge begründete Fälle gibt, in denen eine Inobhutnahme dringend geboten wäre (siehe zB Staufen bei Freiburg!), aber leider gibt es auch viele Fälle, in denen ein Jugendamt anders handeln könnte und zB beratende Unterstützung geboten wäre. Stattdessen wird das System Kindesunterbringung mit Kindern versorgt, ohne die das Geld ja nicht zu verdienen wäre.
All das kostet durchaus 20.000 bis über 160.000 Euro im Jahr pro Kind, was von den Steuerzahlern getragen wird. Kein Jugendamtmitarbeiter muss das je aus eigener Tasche bezahlen, daher macht sich auch keiner Gedanken, ob die Unterbringung wirklich notwendig ist.
Eher noch wird leider viel zu oft die Unterbringung verlängert, die Eltern bewusst ausgesperrt aus dem Leben der Kinder, mit immer neuen Maßnahmen und Drohungen die Rückführung verzögert und verhindert.
All das muss endlich aufhören!
Daher fordere ich zur Stärkung der Kinder die Integration eines Unterrichtsinhalts Kinder- und Familienrecht in allen Schulen bundesweit.
Kinder müssen endlich (natürlich altersgerecht) verbindlich über ihre Rechte (und Pflichten) aufgeklärt werden.
- Wohin kann ich mich wenden wenn irgendwas in der Familie nicht stimmt?
- Was kann ich tun wenn ich vernachlässigt werde?
- Was kann ich tun, wenn das Jugendamt mich und meine Geschwister aus der Familie nimmt, unterbringt und vielleicht sogar trennt? Ist das zulässig, kann ich das prüfen lassen? Was kann ich dagegen unternehmen?
- Welche Pflichten habe ich innerhalb meiner Familie (Mitarbeit im Haushalt, Schulpflicht, Weisungsrecht der Eltern) und wie weit gehen diese?
All diese Fragen müssen allen Kindern ohne Rechts-Kauderwelsch offen und ehrlich erklärt werden und auch verbindlich festgelegt zur Verfügung stehen.
Erst dann kann man wirklich von KinderRECHTEN sprechen. Was nützt ein Kinderrecht, wenn diejenigen die es betrifft davon nichts wissen?
Kinderrechte betreffen nicht nur die Rechte auf Wohnung, Nahrung, Schulbildung und körperliche Unversehrtheit, nicht nur irgendwelche demokratischen Vertretungen wie Schülersprecher, Jugendabteilungen von Parteien und Diskussionen über Kinderrechte in Afrika, sondern eben auch das Recht auf Information und Einbeziehung des Willens der Kinder in Entscheidungen ihr Leben betreffend. Und darüber braucht jedes Kind auch entsprechende Informationen, die bisher in keinem Schulfach ausreichend und verständlich erklärt werden.
Ich bitte die Entscheidungsträger (Landesministerien für Bildung und Forschung, Kultusministerkonferenz sowie die Landtage der Länder und weitere), diese Informationen zu Kinderrechten und Pflichten in den Unterricht verbindlich einzubauen und im Lehrplan eine ausreichende Zeit dafür vorzusehen, sowohl in der Grundschule als auch in allen weiterführenden Schulzweigen. Dies wäre zB im Rahmen des Ethik/Werte- und Normen - Unterrichts möglich.
Ebenfalls fordere ich die Weiterbildung der entsprechenden Lehrkräfte, um diese Unterrichtseinheiten füllen zu können.
Außerdem muss auch an jeder Schule ein Sozialarbeiter neutral zur Verfügung stehen, diese Fragen zu klären, ohne die Verpflichtung zu haben Jugendamt und andere Stellen einzuschalten sollte ein Schüler von Problemen berichten.
Wichtig ist auch, dass diese Unterrichtseinheit länderübergreifend in allen Bundesländern gleichwertig gelehrt wird.

Das Problem
Zitat Morgenpost:
"In Deutschland werden immer mehr Kinder in geschlossenen Heimen untergebracht. Das geht aus einer Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor. Im Jahr 2016 genehmigten Familiengerichte demnach in 15.534 Fällen, dass Minderjährige mit erheblichen Problemen die Freiheit entzogen wird. 2006 hatte diese Zahl bei 6016 gelegen. Also deutlich weniger als die Hälfte."
Dies gibt bei weitem nicht die tatsächliche Zahl an Inobhutnahmen und Unterbringungen in Pflegefamilien, Heimen und sonstigen Einrichtungen außerhalb der Familien wieder. Leider ist die Zahl der privatwirtschaftlichen Träger, die dadurch natürlich Geld verdienen, immer weiter gestiegen und die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Einrichtungen wie Jugendämtern und ebendiesen Trägern immer enger verknüpft.
Wer darunter leidet sind die betroffenen Kinder und deren Eltern.
Klar ist, dass es durchaus eine Menge begründete Fälle gibt, in denen eine Inobhutnahme dringend geboten wäre (siehe zB Staufen bei Freiburg!), aber leider gibt es auch viele Fälle, in denen ein Jugendamt anders handeln könnte und zB beratende Unterstützung geboten wäre. Stattdessen wird das System Kindesunterbringung mit Kindern versorgt, ohne die das Geld ja nicht zu verdienen wäre.
All das kostet durchaus 20.000 bis über 160.000 Euro im Jahr pro Kind, was von den Steuerzahlern getragen wird. Kein Jugendamtmitarbeiter muss das je aus eigener Tasche bezahlen, daher macht sich auch keiner Gedanken, ob die Unterbringung wirklich notwendig ist.
Eher noch wird leider viel zu oft die Unterbringung verlängert, die Eltern bewusst ausgesperrt aus dem Leben der Kinder, mit immer neuen Maßnahmen und Drohungen die Rückführung verzögert und verhindert.
All das muss endlich aufhören!
Daher fordere ich zur Stärkung der Kinder die Integration eines Unterrichtsinhalts Kinder- und Familienrecht in allen Schulen bundesweit.
Kinder müssen endlich (natürlich altersgerecht) verbindlich über ihre Rechte (und Pflichten) aufgeklärt werden.
- Wohin kann ich mich wenden wenn irgendwas in der Familie nicht stimmt?
- Was kann ich tun wenn ich vernachlässigt werde?
- Was kann ich tun, wenn das Jugendamt mich und meine Geschwister aus der Familie nimmt, unterbringt und vielleicht sogar trennt? Ist das zulässig, kann ich das prüfen lassen? Was kann ich dagegen unternehmen?
- Welche Pflichten habe ich innerhalb meiner Familie (Mitarbeit im Haushalt, Schulpflicht, Weisungsrecht der Eltern) und wie weit gehen diese?
All diese Fragen müssen allen Kindern ohne Rechts-Kauderwelsch offen und ehrlich erklärt werden und auch verbindlich festgelegt zur Verfügung stehen.
Erst dann kann man wirklich von KinderRECHTEN sprechen. Was nützt ein Kinderrecht, wenn diejenigen die es betrifft davon nichts wissen?
Kinderrechte betreffen nicht nur die Rechte auf Wohnung, Nahrung, Schulbildung und körperliche Unversehrtheit, nicht nur irgendwelche demokratischen Vertretungen wie Schülersprecher, Jugendabteilungen von Parteien und Diskussionen über Kinderrechte in Afrika, sondern eben auch das Recht auf Information und Einbeziehung des Willens der Kinder in Entscheidungen ihr Leben betreffend. Und darüber braucht jedes Kind auch entsprechende Informationen, die bisher in keinem Schulfach ausreichend und verständlich erklärt werden.
Ich bitte die Entscheidungsträger (Landesministerien für Bildung und Forschung, Kultusministerkonferenz sowie die Landtage der Länder und weitere), diese Informationen zu Kinderrechten und Pflichten in den Unterricht verbindlich einzubauen und im Lehrplan eine ausreichende Zeit dafür vorzusehen, sowohl in der Grundschule als auch in allen weiterführenden Schulzweigen. Dies wäre zB im Rahmen des Ethik/Werte- und Normen - Unterrichts möglich.
Ebenfalls fordere ich die Weiterbildung der entsprechenden Lehrkräfte, um diese Unterrichtseinheiten füllen zu können.
Außerdem muss auch an jeder Schule ein Sozialarbeiter neutral zur Verfügung stehen, diese Fragen zu klären, ohne die Verpflichtung zu haben Jugendamt und andere Stellen einzuschalten sollte ein Schüler von Problemen berichten.
Wichtig ist auch, dass diese Unterrichtseinheit länderübergreifend in allen Bundesländern gleichwertig gelehrt wird.

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Petition am 6. September 2018 erstellt