Kinderbetreuung in Engen noch bezahlbar?

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Vivien Hinkel und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Aktuelle Situation der Kinderbetreuung in der Stadt Engen:

Starten wollen wir mit einem positiven Statement. Das Personal an den Kindergärten in Engen wirkt auf uns Eltern äußerst professionell und wertschätzend. Sie kümmern sich wunderbar um unsere Kinder. Der Alltag wird kreativ und lebendig gestaltet, so dass die Einrichtung für die Kinder ein Wohlfühlort darstellt.

Anders sieht es mit den Rahmenbedingungen aus, sowohl finanziell als auch strukturell, welche durch die Stadtverwaltung, bzw. kommunale Politik und in Teilen vom KVJS auf Landesebene gestaltet werden. Seit einigen Jahren kommt es jährlich zu Erhöhungen der Beiträge für die Kinderbetreuung.

Die Gesamterhöhung bei gleichbleibender Leistung seit 2021 bis heute liegt je nach Betreuungsform von 14,6 - 24,6 %

Die letzte Gebührenerhöhung von 7,3 % im September wurde zur gleichen Zeit realisiert, zu der die Betreuungszeiten gekürzt wurden. Insbesondere im Ganztagesbereich stellt dies ein großes Problem dar.

In dem gleichen Kindergartenjahr kommt eine Ankündigung zu einer Erhöhung des Preises für das Mittagessen auf 5,27 €, welches nicht im Verhältnis zu der angebotenen Qualität steht.

Eine Wahl ob dieses Essen genutzt werden möchte, haben die Eltern im Ganztagesbereich nicht (dies sieht die Bestimmungen des KVJS so vor).

Sowohl bei der sukzessiven Erhöhung des Kindergartenbeitrages, als auch bei der enormen Erhöhung des Betrages für das Mittagessen wurden auf staatliche Unterstützungsmöglichkeiten (Kinderzuschlag oder Kostenübernahme der Betreuungskosten) hingewiesen. Diese Unterstützungsmöglichkeiten sind einkommensabhängig und treffen auf eine Vielzahl an berufstätigen Eltern nicht zu.

Wir Eltern arbeiten um unseren Lebensunterhalt zu gestalten, genauso wie dies deutlich von der aktuellen nationalen Regierung gefordert wird, deren Parteien auch einige der Stadträte angehören.

Was wir fordern?

Bedingungen müssen geschaffen werden, die es uns ermöglichen unsere Kinder ebenso verlässlich betreut zu sehen, wie wir verlässlich unsere Arbeitsverträge erfüllen wollen.

Ø  die Stadt muss sich klar zu einer familienfreundlichen Politik bekennen. Das bedeutet konkret: eine Senkung der Kindergarten- und Krippenbeiträge oder zumindest die Zusicherung einer gebührenstabilen Phase von mindestens zwei Kindergartenjahren. Statt wie geplant eine erneute Beitragserhöhung zu beschließen, so dass die Eltern langfristig Planungssicherheit haben

Ø  wir erwarten intensive und kreative Bemühungen um die Kindergärten personell auszustatten. Es gibt zahlreiche positive Beispiele in anderen Städten, an denen sich unsere Stadt orientieren kann.

Ø  ein zeitnaher Wechsel des Anbieters für das warme Mittagessen ist dringend erforderlich, so dass das Preis- und Leistungsverhältnis wieder stimmt

Ø  beim Betrag für das Mittagessen wird eine altersentsprechende Abstufung von Krippe zu Kindergarten gefordert

Unser Appell richtet sich an die Politik, insbesondere den Stadtrat von Engen. Treffen Sie sozialpolitisch verträgliche Entscheidungen. Gehen Sie weg von Beschlüssen, bei denen es ausschließlich um Kostendeckung geht, sondern darum die Familien in Ihrer Stadt zu unterstützen und den Kindern Betreuung und Bildung im finanziell erträglichem Maß zugänglich zu machen.

Liebe Eltern, liebe Bürger*innen der Stadt Engen am 21.10.25 soll über die erneute Erhöhung der Kinderbetreuungskosten im Stadtrat abgestimmt werden. Deshalb ist jetzt Zeit zu handeln, unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.

Die Elterninitiative

 

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Vivien Hinkel und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Aktuelle Situation der Kinderbetreuung in der Stadt Engen:

Starten wollen wir mit einem positiven Statement. Das Personal an den Kindergärten in Engen wirkt auf uns Eltern äußerst professionell und wertschätzend. Sie kümmern sich wunderbar um unsere Kinder. Der Alltag wird kreativ und lebendig gestaltet, so dass die Einrichtung für die Kinder ein Wohlfühlort darstellt.

Anders sieht es mit den Rahmenbedingungen aus, sowohl finanziell als auch strukturell, welche durch die Stadtverwaltung, bzw. kommunale Politik und in Teilen vom KVJS auf Landesebene gestaltet werden. Seit einigen Jahren kommt es jährlich zu Erhöhungen der Beiträge für die Kinderbetreuung.

Die Gesamterhöhung bei gleichbleibender Leistung seit 2021 bis heute liegt je nach Betreuungsform von 14,6 - 24,6 %

Die letzte Gebührenerhöhung von 7,3 % im September wurde zur gleichen Zeit realisiert, zu der die Betreuungszeiten gekürzt wurden. Insbesondere im Ganztagesbereich stellt dies ein großes Problem dar.

In dem gleichen Kindergartenjahr kommt eine Ankündigung zu einer Erhöhung des Preises für das Mittagessen auf 5,27 €, welches nicht im Verhältnis zu der angebotenen Qualität steht.

Eine Wahl ob dieses Essen genutzt werden möchte, haben die Eltern im Ganztagesbereich nicht (dies sieht die Bestimmungen des KVJS so vor).

Sowohl bei der sukzessiven Erhöhung des Kindergartenbeitrages, als auch bei der enormen Erhöhung des Betrages für das Mittagessen wurden auf staatliche Unterstützungsmöglichkeiten (Kinderzuschlag oder Kostenübernahme der Betreuungskosten) hingewiesen. Diese Unterstützungsmöglichkeiten sind einkommensabhängig und treffen auf eine Vielzahl an berufstätigen Eltern nicht zu.

Wir Eltern arbeiten um unseren Lebensunterhalt zu gestalten, genauso wie dies deutlich von der aktuellen nationalen Regierung gefordert wird, deren Parteien auch einige der Stadträte angehören.

Was wir fordern?

Bedingungen müssen geschaffen werden, die es uns ermöglichen unsere Kinder ebenso verlässlich betreut zu sehen, wie wir verlässlich unsere Arbeitsverträge erfüllen wollen.

Ø  die Stadt muss sich klar zu einer familienfreundlichen Politik bekennen. Das bedeutet konkret: eine Senkung der Kindergarten- und Krippenbeiträge oder zumindest die Zusicherung einer gebührenstabilen Phase von mindestens zwei Kindergartenjahren. Statt wie geplant eine erneute Beitragserhöhung zu beschließen, so dass die Eltern langfristig Planungssicherheit haben

Ø  wir erwarten intensive und kreative Bemühungen um die Kindergärten personell auszustatten. Es gibt zahlreiche positive Beispiele in anderen Städten, an denen sich unsere Stadt orientieren kann.

Ø  ein zeitnaher Wechsel des Anbieters für das warme Mittagessen ist dringend erforderlich, so dass das Preis- und Leistungsverhältnis wieder stimmt

Ø  beim Betrag für das Mittagessen wird eine altersentsprechende Abstufung von Krippe zu Kindergarten gefordert

Unser Appell richtet sich an die Politik, insbesondere den Stadtrat von Engen. Treffen Sie sozialpolitisch verträgliche Entscheidungen. Gehen Sie weg von Beschlüssen, bei denen es ausschließlich um Kostendeckung geht, sondern darum die Familien in Ihrer Stadt zu unterstützen und den Kindern Betreuung und Bildung im finanziell erträglichem Maß zugänglich zu machen.

Liebe Eltern, liebe Bürger*innen der Stadt Engen am 21.10.25 soll über die erneute Erhöhung der Kinderbetreuungskosten im Stadtrat abgestimmt werden. Deshalb ist jetzt Zeit zu handeln, unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.

Die Elterninitiative

 

 

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Petition am 2. Oktober 2025 erstellt