

Keine Windkraftanlagen in Wohnortnähe im Ammerland
Das Problem
Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Ammerland und die Schützer von Moor und Tier, wenden uns mit dieser Petition gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in unmittelbarer Wohnortnähe – insbesondere in den Ortsteilen Ihausen und Apen – und fordern einen konsequenten Schutz der Moorlandschaften.
Begründung
1. Schutz der Moore als Klima-, Natur- und Artenschutz
Moore sind unverzichtbare Ökosysteme. Sie speichern große Mengen an Kohlenstoff, regulieren den Wasserhaushalt und bieten Lebensraum für eine Vielzahl hochspezialisierter, teils streng geschützter Tier- und Pflanzenarten. Dazu zählen unter anderem Wiesenvögel, Amphibien, Fledermäuse, Insekten sowie seltene Moorpflanzen. Eingriffe wie Fundamentbau, Zuwegungen, Kabeltrassen, Entwässerungsmaßnahmen und dauerhafte Bodenverdichtung zerstören oder fragmentieren diese sensiblen Lebensräume nachhaltig. Eine Beschädigung der Moorstruktur führt nicht nur zu langfristigen CO₂-Emissionen, sondern auch zum Verlust biologischer Vielfalt und widerspricht den Zielen des Klima-, Natur- und Artenschutzes.
2. Unverhältnismäßige Eingriffe durch Windkraftanlagen im Moor
Der Bau von Windkraftanlagen in Moorgebieten erfordert massive Bodenarbeiten und technische Eingriffe, die mit erheblichen Risiken für geschützte Arten verbunden sind. Insbesondere bodenbrütende Vogelarten, rastende Zugvögel sowie Fledermäuse sind durch Habitatverlust, Störwirkungen und ein erhöhtes Kollisionsrisiko betroffen. Diese Eingriffe sind in sensiblen Moorböden kaum reversibel und stehen im Widerspruch zu nationalen und internationalen Moor-, Natur- und Artenschutzstrategien.
3. Schutz der Wohn- und Lebensqualität
Die Errichtung großdimensionierter Windkraftanlagen in Wohnortnähe beeinträchtigt die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner erheblich. Zu den Belastungen zählen:
Schall- und Infraschallbelastung
Schattenwurf und nächtliche Befeuerung
Wertminderung von Wohn- und landwirtschaftlichen Flächen
Verlust des ortsbildprägenden Landschaftscharakters
Das kleine Dorf Ihausen, würde laut Planung, von vier Seiten mit Windkraftanlagen umbaut werden. Zusätzlich von Ostfriesischer Seite. In Ihausen ist die Bebauung direkt angrenzend an das Naturschutzgebiet, Hollweger Moor geplant.
4. Unzureichende Berücksichtigung von Artenschutzbelangen und Bürgerbeteiligung
Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich unzureichend informiert und beteiligt. Zugleich besteht die Sorge, dass artenschutzrechtliche Prüfungen nicht mit der gebotenen Tiefe und Unabhängigkeit durchgeführt werden. Entscheidungen mit derart weitreichenden Folgen für Umwelt, Artenvielfalt, Klima und Lebensumfeld müssen transparent, nachvollziehbar und unter frühzeitiger Einbindung der betroffenen Bevölkerung sowie unabhängiger Fachgutachten getroffen werden.
5. Erneuerbare Energien – aber naturverträglich
Erneuerbare Energien - sollten naturverträglich, standortgerecht und unter Wahrung des Moorschutzes erfolgen. Alternativen wie Repowering bestehender Anlagen, Nutzung bereits versiegelter Flächen oder größere Abstände zu Wohngebieten sind vorrangig zu prüfen.
Unsere Forderungen
1. Kein Bau von Windkraftanlagen in Moorgebieten sowie in deren unmittelbarer Umgebung im Ammerland, insbesondere dort, wo geschützte oder gefährdete Arten vorkommen.
2. Keine Errichtung von Windkraftanlagen in unmittelbarer Wohnortnähe, insbesondere in Ihausen und Apen.
3. Strikte Einhaltung und konsequente Anwendung des Artenschutzrechts (u. a. Bundesnaturschutzgesetz, EU-Vogelschutz- und FFH-Richtlinie) bei allen Planungen.
4. Umfassende, unabhängige und transparente artenschutzrechtliche Prüfungen, einschließlich Vogelzug-, Fledermaus- und Amphibiengutachten über mehrere Erfassungszeiträume.
5. Konsequenter Schutz und Wiedervernässung der Moore als aktiver Beitrag zum Klima-, Natur- und Artenschutz.
6. Umfassende, transparente und frühzeitige Bürgerbeteiligung bei allen Planungs- und Genehmigungsverfahren.
7. Prüfung alternativer Standorte und Konzepte, die Natur-, Arten-, Klima- und Anwohnerschutz gleichermaßen berücksichtigen.
Schlusswort
Der Schutz unserer Moore und unserer Wohn- und Lebensqualität darf nicht kurzfristigen Ausbauzielen geopfert werden. Klimaschutz gelingt nur im Einklang mit Natur- und Menschenschutz.
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Schriftliche Stellungnahmen und Einwände können noch bis zum 26.01.2026, an den Landkreis Ammerland gerichtet werden!

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Das Problem
Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Ammerland und die Schützer von Moor und Tier, wenden uns mit dieser Petition gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in unmittelbarer Wohnortnähe – insbesondere in den Ortsteilen Ihausen und Apen – und fordern einen konsequenten Schutz der Moorlandschaften.
Begründung
1. Schutz der Moore als Klima-, Natur- und Artenschutz
Moore sind unverzichtbare Ökosysteme. Sie speichern große Mengen an Kohlenstoff, regulieren den Wasserhaushalt und bieten Lebensraum für eine Vielzahl hochspezialisierter, teils streng geschützter Tier- und Pflanzenarten. Dazu zählen unter anderem Wiesenvögel, Amphibien, Fledermäuse, Insekten sowie seltene Moorpflanzen. Eingriffe wie Fundamentbau, Zuwegungen, Kabeltrassen, Entwässerungsmaßnahmen und dauerhafte Bodenverdichtung zerstören oder fragmentieren diese sensiblen Lebensräume nachhaltig. Eine Beschädigung der Moorstruktur führt nicht nur zu langfristigen CO₂-Emissionen, sondern auch zum Verlust biologischer Vielfalt und widerspricht den Zielen des Klima-, Natur- und Artenschutzes.
2. Unverhältnismäßige Eingriffe durch Windkraftanlagen im Moor
Der Bau von Windkraftanlagen in Moorgebieten erfordert massive Bodenarbeiten und technische Eingriffe, die mit erheblichen Risiken für geschützte Arten verbunden sind. Insbesondere bodenbrütende Vogelarten, rastende Zugvögel sowie Fledermäuse sind durch Habitatverlust, Störwirkungen und ein erhöhtes Kollisionsrisiko betroffen. Diese Eingriffe sind in sensiblen Moorböden kaum reversibel und stehen im Widerspruch zu nationalen und internationalen Moor-, Natur- und Artenschutzstrategien.
3. Schutz der Wohn- und Lebensqualität
Die Errichtung großdimensionierter Windkraftanlagen in Wohnortnähe beeinträchtigt die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner erheblich. Zu den Belastungen zählen:
Schall- und Infraschallbelastung
Schattenwurf und nächtliche Befeuerung
Wertminderung von Wohn- und landwirtschaftlichen Flächen
Verlust des ortsbildprägenden Landschaftscharakters
Das kleine Dorf Ihausen, würde laut Planung, von vier Seiten mit Windkraftanlagen umbaut werden. Zusätzlich von Ostfriesischer Seite. In Ihausen ist die Bebauung direkt angrenzend an das Naturschutzgebiet, Hollweger Moor geplant.
4. Unzureichende Berücksichtigung von Artenschutzbelangen und Bürgerbeteiligung
Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich unzureichend informiert und beteiligt. Zugleich besteht die Sorge, dass artenschutzrechtliche Prüfungen nicht mit der gebotenen Tiefe und Unabhängigkeit durchgeführt werden. Entscheidungen mit derart weitreichenden Folgen für Umwelt, Artenvielfalt, Klima und Lebensumfeld müssen transparent, nachvollziehbar und unter frühzeitiger Einbindung der betroffenen Bevölkerung sowie unabhängiger Fachgutachten getroffen werden.
5. Erneuerbare Energien – aber naturverträglich
Erneuerbare Energien - sollten naturverträglich, standortgerecht und unter Wahrung des Moorschutzes erfolgen. Alternativen wie Repowering bestehender Anlagen, Nutzung bereits versiegelter Flächen oder größere Abstände zu Wohngebieten sind vorrangig zu prüfen.
Unsere Forderungen
1. Kein Bau von Windkraftanlagen in Moorgebieten sowie in deren unmittelbarer Umgebung im Ammerland, insbesondere dort, wo geschützte oder gefährdete Arten vorkommen.
2. Keine Errichtung von Windkraftanlagen in unmittelbarer Wohnortnähe, insbesondere in Ihausen und Apen.
3. Strikte Einhaltung und konsequente Anwendung des Artenschutzrechts (u. a. Bundesnaturschutzgesetz, EU-Vogelschutz- und FFH-Richtlinie) bei allen Planungen.
4. Umfassende, unabhängige und transparente artenschutzrechtliche Prüfungen, einschließlich Vogelzug-, Fledermaus- und Amphibiengutachten über mehrere Erfassungszeiträume.
5. Konsequenter Schutz und Wiedervernässung der Moore als aktiver Beitrag zum Klima-, Natur- und Artenschutz.
6. Umfassende, transparente und frühzeitige Bürgerbeteiligung bei allen Planungs- und Genehmigungsverfahren.
7. Prüfung alternativer Standorte und Konzepte, die Natur-, Arten-, Klima- und Anwohnerschutz gleichermaßen berücksichtigen.
Schlusswort
Der Schutz unserer Moore und unserer Wohn- und Lebensqualität darf nicht kurzfristigen Ausbauzielen geopfert werden. Klimaschutz gelingt nur im Einklang mit Natur- und Menschenschutz.
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Schriftliche Stellungnahmen und Einwände können noch bis zum 26.01.2026, an den Landkreis Ammerland gerichtet werden!

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Petition am 14. Dezember 2025 erstellt