KEINE Vollsperrung an der Dornberger Straße

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Das Problem

Die geplante Vollsperrung der Dornberger Straße zwischen Bergstraße und Mönkebergstraße ab dem 07.07.2026 stellt viele Menschen in Bielefeld vor erhebliche Herausforderungen. Besonders betroffen sind Familien mit schulpflichtigen Kindern, Berufspendler, Anwohner sowie örtliche Unternehmen.

Durch die vollständige Sperrung wird der Stadtteil faktisch geteilt. Busverbindungen und sichere Schulwege werden erheblich beeinträchtigt oder entfallen ganz. Viele Kinder können ihren Schulweg nicht mehr wie gewohnt mit dem Bus zurücklegen und sind auf zusätzliche Fahrten mit dem Auto angewiesen. Gleichzeitig werden Ausweichstrecken stark belastet, was zu längeren Fahrzeiten, mehr Staus und höheren Umweltbelastungen führt.

Wir erkennen an, dass die Planung und Genehmigung der Baumaßnahme nicht allein in der Verantwortung der Stadt Bielefeld liegt und auch die zuständigen Fachbehörden – insbesondere Straßen.NRW – an den Entscheidungen beteiligt sind.

Gerade deshalb ist es wichtig, dass die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit Nachdruck in die weiteren Abstimmungen eingebracht werden. Die Auswirkungen einer mehrmonatigen Vollsperrung auf Familien, Schulkinder, den öffentlichen Nahverkehr, den Wirtschaftsverkehr und die Anwohner sind erheblich und müssen bei der Abwägung aller Belange angemessen berücksichtigt werden.

Wir fordern die Stadt Bielefeld und Straßen.NRW auf, gemeinsam nach einer tragfähigen Kompromisslösung zu suchen. Ziel muss es sein, die notwendige Sanierung, die Sicherheit der Beschäftigten auf der Baustelle, den Natur- und Artenschutz sowie die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung bestmöglich miteinander zu vereinbaren.

Ein pauschales "Das ist nicht möglich" darf nicht das Ende der Diskussion sein. Vielmehr erwarten wir, dass alle technisch und organisatorisch realisierbaren Möglichkeiten – etwa eine abschnittsweise halbseitige Verkehrsführung, angepasste Bauphasen oder andere innovative Lösungen – ergebnisoffen geprüft und transparent bewertet werden.

Große Infrastrukturprojekte gelingen dann, wenn nicht einzelne Interessen gegeneinander ausgespielt werden, sondern alle Beteiligten gemeinsam nach der bestmöglichen Lösung suchen.

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Stephan MoenchPetitionsstarter*in

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