Kein Verbot von Spielformen durch den NFV: Freundschaftsspiele u. Turniere 6+1 erlauben

Das Problem

An den Niedersächsischen Fußballverband (NFV),

 


Ziel:

Wir fordern den NFV auf, die Durchführungsbestimmungen der Saison 2024/2025 für den Spielbetrieb im Kinderfussball (untere E-Jugend, F-Jugend, G-Jugend) umgehend zu ändern und die Verbotsmentalität bezüglich langjährig bewährter Spielformen aufzuheben.

Der NFV wird dahingehend aufgefordert, das Format 6+1 (6 Feldspieler + 1 Torwart) für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere - neben Funino / Kinderfussball mit alternativen Spielformen - als offizielle Spielform für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere zu genehmigen anstatt sie zu verbieten.

Ein 


Begründung:

1. Der NFV verbietet mit seiner aktuellen Durchführungsbestimmung (Stand: 27.05.2024) das Fußballspielen! 

2. Der NFV behindert mit seiner aktuellen Verbotsmentalität zudem die sportliche Entwicklung der Kinder, anstatt sie zu fördern.

3. Der NFV nimmt eine destruktive anstelle einer konstruktiven Haltung ein, die den Kindern den Spaß am Fussballsport nimmt und im Zweifel zu einem Mitgliederschwund führen wird.

 

1. Vielfalt der Spielformen:

   Das Format 6+1 bietet eine wertvolle Ergänzung zu Funino, indem es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, verschiedene Spielformen zu erleben und unterschiedliche Fähigkeiten zu entwickeln. Während Funino auf kleinere Felder und mehr Ballkontakte fokussiert, bietet 6+1 eine realitätsnähere Abbildung des traditionellen Fußballs und bereitet die Spieler besser auf den späteren Wechsel in den regulären Spielbetrieb vor. Ein Verbot der 6+1 Spielform für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere fördert die Kinder nicht, sondern schränkt sie in ihrer Entwicklung massiv ein und nimmt ihnen mit zunehmenden Alter immer mehr die Freude am Fußball. 


2. Förderung individueller und kollektiver Fähigkeiten:

   Das 6+1-Format fördert sowohl individuelle Fähigkeiten als auch das Teamspiel. Spieler lernen, sich in größeren Teamstrukturen zu organisieren, Positionen zu halten und taktische Konzepte zu verstehen, was ihre fußballerische Entwicklung umfassend unterstützt.


3. Flexibilität für Vereine:

   Durch die Zulassung des 6+1-Formats erhalten Vereine mehr Flexibilität in der Gestaltung ihres Trainings- und Spielbetriebs. Dies kann dazu beitragen, die Teilnahme und das Engagement der Spieler zu erhöhen, da sie abwechslungsreiche und spannende Wettkampfformen erleben.

 

4. Erfahrungen und Wünsche der Vereine:

   Viele Vereine haben bereits positive Erfahrungen mit dem 6+1-Format in inoffiziellen Spielen gesammelt. Die Möglichkeit, dieses Format auch offiziell in Freundschaftsspielen und Vereinsturnieren nutzen zu können, entspricht den Wünschen vieler Trainer, Spieler und Eltern.


5. Nachteile der Spielformen 3vs3, 3+1 und 4+1 bei Ausschluss anderer Spielformen

Die Vereine erkennen die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der Spielformen des Kinderfussballs in allen Varianten (einschließlich 6+1) an. Sie wollen alle Spielformen spielen. Sie geben zu bedenken, dass in den Vereinen des Breitensports viele ehrenamtliche und engagierte Trainerinnen und Trainer die besten Bedingungen für ihre Kinder ermöglichen wollen. Bei Turniermodi mit einem 3+1 oder 4+1 können die Trainer niemals gewährleisten, alle Spielerinnen und Spieler ihres Kaders mit ausreichend individueller Spielzeit einzusetzen. Die Kadergrösse beträgt in der Regel zwischen 12-20 Kinder. Dies ist einerseits von der Betreuung an der Seitenlinie und mit Fahrten zu den Spielorten logistisch kaum umzusetzen, noch entspricht es der Idee, allen Kindern möglichst viele Spielminuten und damit Ballkontakte, Dribblings, Pässe, Zweikämpfe und Torabschlüsse zu ermöglichen. Eine Vielzahl an Kindern wird zu Hause bleiben müssen oder mehr Zeit neben als auf dem Spielfeld verbringen müssen. Im Ergebnis verlieren die Kinder die Freude am Fußballspielen und wenden sich von der Sportart Fußball ab. Insofern ist es dringend geboten, dass über das NFV-Spieltagsformat alle anderen Spielformationen bei Freundschaftsspielen und Vereinsturnieren weiterhin Bestand haben, anstelle diese explizit zu verbieten. Der NFV verbietet mit seiner aktuellen Durchführungsbestimmung (Stand: 27.05.2024) das Fußballspielen!

 

6. Der Mix an Spielformen ist entscheidend 

Die Vereine nehmen ohnehin an den Leuchttürmen und Spielformaten des NFV teil. Die vom NFV vorgelegten Konzepte zum Funino werden im Trainingsbetrieb der unteren Kinder- und Jugendmannschaften bereits intensiv verwendet. Die Vereine akzeptieren mithin den Weg der Förderung alternativer Spielformen, um im Kinderfussball eine möglichst umfassende Förderung und Entwicklung der Spielerinnen und Spieler zu ermöglichen. Andersherum darf es nicht sein, dass bestimmte Spielformen wie das 6+1 seitens des NFV mit einer Verbotsmentalität behandelt werden. Dies kann und darf nicht das Ziel im Fussballsport sein. Zudem behindert es die Kinder in ihrer sportlichen Entwicklung, denn der Mix an Spielformen ist entscheidend.

 

Vorschlag zur dringlichen Umsetzung:

Offizielle Genehmigung:

  • Der NFV genehmigt das 6+1-Format offiziell für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere, parallel zur bestehenden Funino-Spielform, bzw. verzichtet ausdrücklich auf die in den Durchführungsbestimmmungen und per Mail (Stand: 27.05.2024) formulierten Verbote für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere im 6+1-Format.

Regelwerk:

  • Erstellung eines angepassten Regelwerks für das 6+1-Format für diese Zwecke für die Saison 2024/2024 ff., das die spezifischen Anforderungen und Sicherheitsaspekte berücksichtigt. Die Durchführungsbestimmungen der Saison 2024/2025 (Stand: 27.05.2024) müssen dahingehen dringend und unverzüglich geändert werden.

Die Umsetzung möge der NFV bei seiner geplanten Verbandstagung am 15.06.2024 beschließen. 

3.300

Das Problem

An den Niedersächsischen Fußballverband (NFV),

 


Ziel:

Wir fordern den NFV auf, die Durchführungsbestimmungen der Saison 2024/2025 für den Spielbetrieb im Kinderfussball (untere E-Jugend, F-Jugend, G-Jugend) umgehend zu ändern und die Verbotsmentalität bezüglich langjährig bewährter Spielformen aufzuheben.

Der NFV wird dahingehend aufgefordert, das Format 6+1 (6 Feldspieler + 1 Torwart) für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere - neben Funino / Kinderfussball mit alternativen Spielformen - als offizielle Spielform für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere zu genehmigen anstatt sie zu verbieten.

Ein 


Begründung:

1. Der NFV verbietet mit seiner aktuellen Durchführungsbestimmung (Stand: 27.05.2024) das Fußballspielen! 

2. Der NFV behindert mit seiner aktuellen Verbotsmentalität zudem die sportliche Entwicklung der Kinder, anstatt sie zu fördern.

3. Der NFV nimmt eine destruktive anstelle einer konstruktiven Haltung ein, die den Kindern den Spaß am Fussballsport nimmt und im Zweifel zu einem Mitgliederschwund führen wird.

 

1. Vielfalt der Spielformen:

   Das Format 6+1 bietet eine wertvolle Ergänzung zu Funino, indem es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, verschiedene Spielformen zu erleben und unterschiedliche Fähigkeiten zu entwickeln. Während Funino auf kleinere Felder und mehr Ballkontakte fokussiert, bietet 6+1 eine realitätsnähere Abbildung des traditionellen Fußballs und bereitet die Spieler besser auf den späteren Wechsel in den regulären Spielbetrieb vor. Ein Verbot der 6+1 Spielform für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere fördert die Kinder nicht, sondern schränkt sie in ihrer Entwicklung massiv ein und nimmt ihnen mit zunehmenden Alter immer mehr die Freude am Fußball. 


2. Förderung individueller und kollektiver Fähigkeiten:

   Das 6+1-Format fördert sowohl individuelle Fähigkeiten als auch das Teamspiel. Spieler lernen, sich in größeren Teamstrukturen zu organisieren, Positionen zu halten und taktische Konzepte zu verstehen, was ihre fußballerische Entwicklung umfassend unterstützt.


3. Flexibilität für Vereine:

   Durch die Zulassung des 6+1-Formats erhalten Vereine mehr Flexibilität in der Gestaltung ihres Trainings- und Spielbetriebs. Dies kann dazu beitragen, die Teilnahme und das Engagement der Spieler zu erhöhen, da sie abwechslungsreiche und spannende Wettkampfformen erleben.

 

4. Erfahrungen und Wünsche der Vereine:

   Viele Vereine haben bereits positive Erfahrungen mit dem 6+1-Format in inoffiziellen Spielen gesammelt. Die Möglichkeit, dieses Format auch offiziell in Freundschaftsspielen und Vereinsturnieren nutzen zu können, entspricht den Wünschen vieler Trainer, Spieler und Eltern.


5. Nachteile der Spielformen 3vs3, 3+1 und 4+1 bei Ausschluss anderer Spielformen

Die Vereine erkennen die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der Spielformen des Kinderfussballs in allen Varianten (einschließlich 6+1) an. Sie wollen alle Spielformen spielen. Sie geben zu bedenken, dass in den Vereinen des Breitensports viele ehrenamtliche und engagierte Trainerinnen und Trainer die besten Bedingungen für ihre Kinder ermöglichen wollen. Bei Turniermodi mit einem 3+1 oder 4+1 können die Trainer niemals gewährleisten, alle Spielerinnen und Spieler ihres Kaders mit ausreichend individueller Spielzeit einzusetzen. Die Kadergrösse beträgt in der Regel zwischen 12-20 Kinder. Dies ist einerseits von der Betreuung an der Seitenlinie und mit Fahrten zu den Spielorten logistisch kaum umzusetzen, noch entspricht es der Idee, allen Kindern möglichst viele Spielminuten und damit Ballkontakte, Dribblings, Pässe, Zweikämpfe und Torabschlüsse zu ermöglichen. Eine Vielzahl an Kindern wird zu Hause bleiben müssen oder mehr Zeit neben als auf dem Spielfeld verbringen müssen. Im Ergebnis verlieren die Kinder die Freude am Fußballspielen und wenden sich von der Sportart Fußball ab. Insofern ist es dringend geboten, dass über das NFV-Spieltagsformat alle anderen Spielformationen bei Freundschaftsspielen und Vereinsturnieren weiterhin Bestand haben, anstelle diese explizit zu verbieten. Der NFV verbietet mit seiner aktuellen Durchführungsbestimmung (Stand: 27.05.2024) das Fußballspielen!

 

6. Der Mix an Spielformen ist entscheidend 

Die Vereine nehmen ohnehin an den Leuchttürmen und Spielformaten des NFV teil. Die vom NFV vorgelegten Konzepte zum Funino werden im Trainingsbetrieb der unteren Kinder- und Jugendmannschaften bereits intensiv verwendet. Die Vereine akzeptieren mithin den Weg der Förderung alternativer Spielformen, um im Kinderfussball eine möglichst umfassende Förderung und Entwicklung der Spielerinnen und Spieler zu ermöglichen. Andersherum darf es nicht sein, dass bestimmte Spielformen wie das 6+1 seitens des NFV mit einer Verbotsmentalität behandelt werden. Dies kann und darf nicht das Ziel im Fussballsport sein. Zudem behindert es die Kinder in ihrer sportlichen Entwicklung, denn der Mix an Spielformen ist entscheidend.

 

Vorschlag zur dringlichen Umsetzung:

Offizielle Genehmigung:

  • Der NFV genehmigt das 6+1-Format offiziell für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere, parallel zur bestehenden Funino-Spielform, bzw. verzichtet ausdrücklich auf die in den Durchführungsbestimmmungen und per Mail (Stand: 27.05.2024) formulierten Verbote für Freundschaftsspiele und Vereinsturniere im 6+1-Format.

Regelwerk:

  • Erstellung eines angepassten Regelwerks für das 6+1-Format für diese Zwecke für die Saison 2024/2024 ff., das die spezifischen Anforderungen und Sicherheitsaspekte berücksichtigt. Die Durchführungsbestimmungen der Saison 2024/2025 (Stand: 27.05.2024) müssen dahingehen dringend und unverzüglich geändert werden.

Die Umsetzung möge der NFV bei seiner geplanten Verbandstagung am 15.06.2024 beschließen. 

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