

Kein Umspannwerk in Halsbach!
Das Problem
Das Unternehmen TenneT plant als einer der vier großen deutschen Übertragungsnetzbetreiber die Errichtung mehrerer Großumspannwerke in Unterfranken. Aktuell läuft ein Auswahlverfahren zur Standortermittlung für den Bau eines solchen Umspannwerks im Bereich Lohr, in unmittelbarer Nähe zum Ortsteil Halsbach.
Die Stadt Lohr am Main und ihre Ortsteile stehen für eine hohe Lebensqualität, eine vielfältige Natur und eine gewachsene Kulturlandschaft. Diese Qualitäten machen unsere Heimat lebenswert und prägen das Bild unserer Region. Deshalb darf bei der Suche nach einem Standort für das geplante Umspannwerk nicht allein die technische Machbarkeit im Mittelpunkt stehen.
Mit der Aufnahme von Halsbach in das laufende Auswahlverfahren wächst die Sorge vieler Bürgerinnen und Bürger. Ein Umspannwerk mit einer Fläche von rund 30 Hektar wäre ein Großprojekt mit weitreichenden Folgen. Neben der eigentlichen Anlage wären zusätzliche Stromleitungen, technische Einrichtungen, Zufahrtsstraßen und weitere Infrastruktur notwendig. Hinzu kämen Flächen für naturschutzrechtlich erforderliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die ebenfalls in Anspruch genommen werden müssten. Dadurch würde der tatsächliche Flächenbedarf deutlich über die reine Größe des Umspannwerks hinausgehen und das Landschaftsbild nachhaltig verändern.
Besonders der Standort Halsbach wirft dabei erhebliche Fragen auf. Die geringe Entfernung zur bestehenden Wohnbebauung bedeutet für die Anwohner eine besondere Belastung. Neben den baulichen Auswirkungen wären auch dauerhafte Beeinträchtigungen durch Geräusche, den Betrieb der technischen Anlagen sowie zusätzlichen Verkehr zu erwarten. Ein Vorhaben dieser Größenordnung würde das gewachsene Ortsbild von Halsbach nachhaltig verändern und den Charakter des Dorfes deutlich beeinflussen. Aus unserer Sicht ist Halsbach daher kein geeigneter Standort für ein Projekt dieser Dimension.
Besonders betroffen wären die Menschen, die in unmittelbarer Nähe leben. Ein solches Vorhaben verändert das Wohnumfeld über Jahrzehnte und beeinträchtigt die Lebensqualität in den betroffenen Ortsteilen.
Darüber hinaus würden wertvolle landwirtschaftliche Nutzflächen dauerhaft verloren gehen. Für viele Betriebe sind diese Flächen die Grundlage ihrer täglichen Arbeit und ihrer wirtschaftlichen Zukunft. Jeder Hektar, der der Landwirtschaft entzogen wird, schwächt die regionale Lebensmittelproduktion und erschwert die Fortführung familiengeführter Höfe. Gerade in Halsbach werden verschiedene regionale Produkte wie Bio-Getreide, Obst, Säfte, Rindfleisch, Eier und Bier erzeugt. Diese regionale Vielfalt zeigt, welche Bedeutung die landwirtschaftlichen Flächen auch für die Versorgung und Wertschöpfung vor Ort haben.
Auch Natur, Naherholung und Tourismus dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Die Landschaft rund um die Lohrer Ortsteile wird von Einheimischen und Gästen gleichermaßen zum Wandern, Radfahren und Erholen genutzt. Sie trägt wesentlich zur Attraktivität der Region als Ausflugs- und Urlaubsziel bei. Ein großflächiges Industrieprojekt dieser Dimension könnte das Landschaftsbild nachhaltig beeinträchtigen und damit auch negative Auswirkungen auf den Tourismus sowie auf regionale Betriebe im Gastgewerbe und der Freizeitwirtschaft haben.
Wir stehen hinter der Energiewende und einem leistungsfähigen Stromnetz. Gleichzeitig erwarten wir, dass ein Vorhaben dieser Größenordnung dort realisiert wird, wo die Belastungen für Menschen, Landwirtschaft, Natur und Erholung möglichst gering sind. Aus unserer Sicht dürfen deshalb keine Ortsteile der Stadt Lohr als Standort für dieses Umspannwerk ausgewählt werden. Stattdessen müssen Alternativstandorte mit größerem Abstand zu Wohngebieten und geringeren Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft vorrangig geprüft werden.
Wir setzen uns für eine faire, transparente und verantwortungsvolle Standortentscheidung ein. Die Ortsteile der Stadt Lohr sind Lebensraum, Arbeitsraum und Erholungsraum zugleich. Sie verdienen einen besonderen Schutz.
Unterstützen Sie unsere Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen dafür, dass die Ortsteile der Stadt Lohr auch für kommende Generationen lebenswert bleiben.
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Das Problem
Das Unternehmen TenneT plant als einer der vier großen deutschen Übertragungsnetzbetreiber die Errichtung mehrerer Großumspannwerke in Unterfranken. Aktuell läuft ein Auswahlverfahren zur Standortermittlung für den Bau eines solchen Umspannwerks im Bereich Lohr, in unmittelbarer Nähe zum Ortsteil Halsbach.
Die Stadt Lohr am Main und ihre Ortsteile stehen für eine hohe Lebensqualität, eine vielfältige Natur und eine gewachsene Kulturlandschaft. Diese Qualitäten machen unsere Heimat lebenswert und prägen das Bild unserer Region. Deshalb darf bei der Suche nach einem Standort für das geplante Umspannwerk nicht allein die technische Machbarkeit im Mittelpunkt stehen.
Mit der Aufnahme von Halsbach in das laufende Auswahlverfahren wächst die Sorge vieler Bürgerinnen und Bürger. Ein Umspannwerk mit einer Fläche von rund 30 Hektar wäre ein Großprojekt mit weitreichenden Folgen. Neben der eigentlichen Anlage wären zusätzliche Stromleitungen, technische Einrichtungen, Zufahrtsstraßen und weitere Infrastruktur notwendig. Hinzu kämen Flächen für naturschutzrechtlich erforderliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die ebenfalls in Anspruch genommen werden müssten. Dadurch würde der tatsächliche Flächenbedarf deutlich über die reine Größe des Umspannwerks hinausgehen und das Landschaftsbild nachhaltig verändern.
Besonders der Standort Halsbach wirft dabei erhebliche Fragen auf. Die geringe Entfernung zur bestehenden Wohnbebauung bedeutet für die Anwohner eine besondere Belastung. Neben den baulichen Auswirkungen wären auch dauerhafte Beeinträchtigungen durch Geräusche, den Betrieb der technischen Anlagen sowie zusätzlichen Verkehr zu erwarten. Ein Vorhaben dieser Größenordnung würde das gewachsene Ortsbild von Halsbach nachhaltig verändern und den Charakter des Dorfes deutlich beeinflussen. Aus unserer Sicht ist Halsbach daher kein geeigneter Standort für ein Projekt dieser Dimension.
Besonders betroffen wären die Menschen, die in unmittelbarer Nähe leben. Ein solches Vorhaben verändert das Wohnumfeld über Jahrzehnte und beeinträchtigt die Lebensqualität in den betroffenen Ortsteilen.
Darüber hinaus würden wertvolle landwirtschaftliche Nutzflächen dauerhaft verloren gehen. Für viele Betriebe sind diese Flächen die Grundlage ihrer täglichen Arbeit und ihrer wirtschaftlichen Zukunft. Jeder Hektar, der der Landwirtschaft entzogen wird, schwächt die regionale Lebensmittelproduktion und erschwert die Fortführung familiengeführter Höfe. Gerade in Halsbach werden verschiedene regionale Produkte wie Bio-Getreide, Obst, Säfte, Rindfleisch, Eier und Bier erzeugt. Diese regionale Vielfalt zeigt, welche Bedeutung die landwirtschaftlichen Flächen auch für die Versorgung und Wertschöpfung vor Ort haben.
Auch Natur, Naherholung und Tourismus dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Die Landschaft rund um die Lohrer Ortsteile wird von Einheimischen und Gästen gleichermaßen zum Wandern, Radfahren und Erholen genutzt. Sie trägt wesentlich zur Attraktivität der Region als Ausflugs- und Urlaubsziel bei. Ein großflächiges Industrieprojekt dieser Dimension könnte das Landschaftsbild nachhaltig beeinträchtigen und damit auch negative Auswirkungen auf den Tourismus sowie auf regionale Betriebe im Gastgewerbe und der Freizeitwirtschaft haben.
Wir stehen hinter der Energiewende und einem leistungsfähigen Stromnetz. Gleichzeitig erwarten wir, dass ein Vorhaben dieser Größenordnung dort realisiert wird, wo die Belastungen für Menschen, Landwirtschaft, Natur und Erholung möglichst gering sind. Aus unserer Sicht dürfen deshalb keine Ortsteile der Stadt Lohr als Standort für dieses Umspannwerk ausgewählt werden. Stattdessen müssen Alternativstandorte mit größerem Abstand zu Wohngebieten und geringeren Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft vorrangig geprüft werden.
Wir setzen uns für eine faire, transparente und verantwortungsvolle Standortentscheidung ein. Die Ortsteile der Stadt Lohr sind Lebensraum, Arbeitsraum und Erholungsraum zugleich. Sie verdienen einen besonderen Schutz.
Unterstützen Sie unsere Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen dafür, dass die Ortsteile der Stadt Lohr auch für kommende Generationen lebenswert bleiben.
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Petition am 29. Juli 2026 erstellt