Kein Transfer von Wikie und Keijo in den Loro Parque - Für eine echte Sanctuary-Lösung

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Kristina Sedic und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An: Französische Behören, spanische Behörden, Tierschutzorganisationen und Verantwortliche des Marineland Antibes

Wir fordern:

  • keinen Transfer der Orcas Wikie und Keijo in den Loro Parque, Teneriffa
  • den vorübergehenden Verbleib der Tiere im derzeit noch funktionsfähigen Marineland Antibes, bis eine nachhaltige Lösung in Form eines Sanctuarys geschaffen wurde
  • die Entwicklung und Errichtung eines echten Orca-Sanctuarys im Mittelmeerraum

Warum diese Petition wichtig ist:

Die Orca-Dame Wikie ist 24 Jahre alt und lebt gemeinsam mit ihrem 12-jährigen Sohn Keijo im Marineland Antibes. Orcas gehören zu den intelligentesten und sozial komplexesten Meeressäugern der Welt. In freier Wildbahn können weibliche Orcas 80 bis über 90 Jahre alt werden, männliche Orcas häufig 50 bis 60 Jahre.

Trotzdem sollen Wikie und Keijo nun in den Loro Parque gebracht werden - einen Freizeitpark, in dem weiterhin Orca-Shows stattfinden.

Dabei wurde das Marineland Antibes in Frankreich unter anderem mit dem Ziel geschlossen, Meeressäuger besser zu schützen. Es ist widersprüchlich, die Tiere aus einem geschlossenen Freizeitpark in einen anderen Showpark zu verlegen.

Dramatische Verschlechterung der Lebensbedingungen:

  • Das derzeitige Wasservolumen im Marineland Antibes beträgt etwa: ca. 41 Mio. Liter
  • Das derzeitige Wasservolumen im Loro Parque beträgt etwa: ca. 22 Mio. Liter

Im Loro Parque würden Wikie und Keijo gemeinsam mit vier dort lebenden Orcas gehalten werden. Damit würde sich das verfügbare Wasservolumen pro Tier massiv reduzieren. Pro Tier bliebe damit nur noch ungefähr ca. 3,67 Mio. Liter (vorher 20,5 Mio. Liter im Marineland Antibes pro Orca).

Das bedeutet weniger Rückzugsmöglichkeiten, mehr Stress und deutlich höhere Konfliktgefahr.

Orcas sind hochsoziale Tiere mit stabilen Familienverbänden und komplexen Rangordnungen.

Wikie gilt als dominante Leitkuh innerhalb ihrer nur noch kleinen Zweiergruppe mit ihrem Sohn Keijo. Im Loro Parque existiert bereits eine feste Orca-Gruppe mit der dominanten Leitkuh Morgan.

Das Zusammenführen solcher sozialen Strukturen (wobei sie sich wahrscheinlich nicht einmal miteinander verständigen können), birgt erhebliche Risiken:

  • extremer Dauerstress für alle Tiere
  • aggressive Auseinandersetzungen
  • schwere Rangkämpfe
  • Verletzungen
  • psychische Belastungen
  • mögliche langfristige gesundheitliche Schäden

Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass erzwungene Vergesellschaftungen von Orcas in Gefangenschaft immer wieder zu schweren Konflikten geführt haben.

Keine Schnelllösung auf Kosten der Tiere.

Die Becken im Marineland Antibes sind weiterhin in Betrieb. Zwar gibt es Berichte über zunehmende Algenbildung und einen schlechteren Zustand der Anlage, doch dies darf nicht als Rechtfertigung dienen, die Tiere vorschnell in eine möglicherweise noch problematischere Situation zu bringen.

Statt einer schnellen Verlegung in einen weiteren Freizeitpark muss jetzt ernsthaft an einer langfristigen und tiergerechten Lösung gearbeitet werden. Hierzu wäre ein Sanctuary im Mittelmeer aufgrund der dünnen Blubberschicht, können diese Orcas nicht in arktische Gewässer. Sie sind an den Mittelmeerraum gewöhnt. Früher gab es hier Orcas, doch diese wurden ausgerottet.

Die Lösung: Ein echtes Orca-Sanctuary im Mittelmeer!

Wir fordern die Verantwortlichen auf, gemeinsam mit internationalen Experten, Meeresschutzorganisationen und Behörden eine echte Sanctuary-Lösung im Mittelmeerraum zu schaffen.

Ein Sanctuary ist kein Freizeitpark!

Es wäre ein geschützter Meeresbereich mit deutlich mehr Platz, natürlicherem Wasser, weniger Lärm, ohne Shows und mit Fokus auf Wohlbefinden statt Unterhaltung.

Wikie und Keijo verdienen eine Zukunft ohne weitere Showhaltung, ohne erneute Traumatisierung und ohne gefährliche Zwangsvergesellschaftung.

Unsere Forderung:

Stoppen Sie den Transfer von Wikie und Keijo in den Loro Parque.

Arbeiten Sie stattdessen an einer nachhaltigen, wissenschaftlich begleiteten Sanctuary-Lösung im Mittelmeer.

Für das Wohl von Wikie, Keijo und aller beteiligten Tiere.

Unterstütze diese Petition. JEDE Stimme zählt.

Für mehr Tierschutz. Für eine verantwortungsvolle Zukunft. Für Wikie und Keijo.

Bilder von Keijo

Bilder von Wikie

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Jennifer GraßPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Kristina Sedic und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An: Französische Behören, spanische Behörden, Tierschutzorganisationen und Verantwortliche des Marineland Antibes

Wir fordern:

  • keinen Transfer der Orcas Wikie und Keijo in den Loro Parque, Teneriffa
  • den vorübergehenden Verbleib der Tiere im derzeit noch funktionsfähigen Marineland Antibes, bis eine nachhaltige Lösung in Form eines Sanctuarys geschaffen wurde
  • die Entwicklung und Errichtung eines echten Orca-Sanctuarys im Mittelmeerraum

Warum diese Petition wichtig ist:

Die Orca-Dame Wikie ist 24 Jahre alt und lebt gemeinsam mit ihrem 12-jährigen Sohn Keijo im Marineland Antibes. Orcas gehören zu den intelligentesten und sozial komplexesten Meeressäugern der Welt. In freier Wildbahn können weibliche Orcas 80 bis über 90 Jahre alt werden, männliche Orcas häufig 50 bis 60 Jahre.

Trotzdem sollen Wikie und Keijo nun in den Loro Parque gebracht werden - einen Freizeitpark, in dem weiterhin Orca-Shows stattfinden.

Dabei wurde das Marineland Antibes in Frankreich unter anderem mit dem Ziel geschlossen, Meeressäuger besser zu schützen. Es ist widersprüchlich, die Tiere aus einem geschlossenen Freizeitpark in einen anderen Showpark zu verlegen.

Dramatische Verschlechterung der Lebensbedingungen:

  • Das derzeitige Wasservolumen im Marineland Antibes beträgt etwa: ca. 41 Mio. Liter
  • Das derzeitige Wasservolumen im Loro Parque beträgt etwa: ca. 22 Mio. Liter

Im Loro Parque würden Wikie und Keijo gemeinsam mit vier dort lebenden Orcas gehalten werden. Damit würde sich das verfügbare Wasservolumen pro Tier massiv reduzieren. Pro Tier bliebe damit nur noch ungefähr ca. 3,67 Mio. Liter (vorher 20,5 Mio. Liter im Marineland Antibes pro Orca).

Das bedeutet weniger Rückzugsmöglichkeiten, mehr Stress und deutlich höhere Konfliktgefahr.

Orcas sind hochsoziale Tiere mit stabilen Familienverbänden und komplexen Rangordnungen.

Wikie gilt als dominante Leitkuh innerhalb ihrer nur noch kleinen Zweiergruppe mit ihrem Sohn Keijo. Im Loro Parque existiert bereits eine feste Orca-Gruppe mit der dominanten Leitkuh Morgan.

Das Zusammenführen solcher sozialen Strukturen (wobei sie sich wahrscheinlich nicht einmal miteinander verständigen können), birgt erhebliche Risiken:

  • extremer Dauerstress für alle Tiere
  • aggressive Auseinandersetzungen
  • schwere Rangkämpfe
  • Verletzungen
  • psychische Belastungen
  • mögliche langfristige gesundheitliche Schäden

Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass erzwungene Vergesellschaftungen von Orcas in Gefangenschaft immer wieder zu schweren Konflikten geführt haben.

Keine Schnelllösung auf Kosten der Tiere.

Die Becken im Marineland Antibes sind weiterhin in Betrieb. Zwar gibt es Berichte über zunehmende Algenbildung und einen schlechteren Zustand der Anlage, doch dies darf nicht als Rechtfertigung dienen, die Tiere vorschnell in eine möglicherweise noch problematischere Situation zu bringen.

Statt einer schnellen Verlegung in einen weiteren Freizeitpark muss jetzt ernsthaft an einer langfristigen und tiergerechten Lösung gearbeitet werden. Hierzu wäre ein Sanctuary im Mittelmeer aufgrund der dünnen Blubberschicht, können diese Orcas nicht in arktische Gewässer. Sie sind an den Mittelmeerraum gewöhnt. Früher gab es hier Orcas, doch diese wurden ausgerottet.

Die Lösung: Ein echtes Orca-Sanctuary im Mittelmeer!

Wir fordern die Verantwortlichen auf, gemeinsam mit internationalen Experten, Meeresschutzorganisationen und Behörden eine echte Sanctuary-Lösung im Mittelmeerraum zu schaffen.

Ein Sanctuary ist kein Freizeitpark!

Es wäre ein geschützter Meeresbereich mit deutlich mehr Platz, natürlicherem Wasser, weniger Lärm, ohne Shows und mit Fokus auf Wohlbefinden statt Unterhaltung.

Wikie und Keijo verdienen eine Zukunft ohne weitere Showhaltung, ohne erneute Traumatisierung und ohne gefährliche Zwangsvergesellschaftung.

Unsere Forderung:

Stoppen Sie den Transfer von Wikie und Keijo in den Loro Parque.

Arbeiten Sie stattdessen an einer nachhaltigen, wissenschaftlich begleiteten Sanctuary-Lösung im Mittelmeer.

Für das Wohl von Wikie, Keijo und aller beteiligten Tiere.

Unterstütze diese Petition. JEDE Stimme zählt.

Für mehr Tierschutz. Für eine verantwortungsvolle Zukunft. Für Wikie und Keijo.

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