Kein Glyphosat im Trinkwasser!

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Sehr geehrter Herr Kretschmann, sehr geehrter Herr Hauk,

hiermit fordern wir als Bürger von Baden-Württemberg Sie auf, der Forderung der Landeswasserversorgung Langenau nach Informationen zum Glyphosatverbrauch der Landwirtschaft in Baden-Württemberg nachzukommen (SWR-Bericht vom 27.06.2018). Gerade als Grün regiertes Bundesland muss Baden-Württemberg hier Spitzenreiter sein und seine Bevölkerung vor Glyphosat und anderen Umweltgiften im Trinkwasser bewahren - und nicht nur durch Vermischung die Obergrenzen einhalten und dadurch noch mehr Wasser verseuchen.

Von den 1325 Trinkwasserversorgungsunternehmen im Land haben die wenigsten die Ausstattung, die Belastung unseres Trinkwassers durch Glyphosat und andere Pestizide durch Vermischung mit reinem Grundwasser zu regulieren, so gelangt es in vielen Regionen doch in die Wasserhähne. Das Einsickern von Glyphosat und anderen Pestiziden ins Grundwasser ist nur eine Frage der Zeit.

Wie dringend das Anliegen ist, zeigt das Beispiel der Chlordecon-Verseuchung auf den französischen Antillen (Die Zeit, 21.07.2018). Dort können die Bewohner die Früchte ihrer Gärten nicht mehr essen.

Sie selbst werden im November folgendermaßen zitiert: 

"In Baden-Württemberg werde sich die grün-schwarze Regierung für eine Reduktion des Einsatzes von Pestiziden und Herbiziden einsetzen. Bei der Anwendung solcher Mittel in der Landwirtschaft gebe es einiges zu verbessern.“ Die Welt vom 28.11.2017

Dann schaffen Sie die rechtlichen Grundlagen, die Herr Berrer, Referatsleiter des Ministeriums für ländlichen Raum, nicht vorfindet, um unserer Bevölkerung Transparenz und langfristig Schutz vor Umweltgiften zu garantieren. Unsere Pflanzen und Tiere leiden schon gewaltig unter dem Einsatz, bei uns Menschen wird es auch bald ankommen. Die Gesundheit von 11 Millionen Menschen darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, weil es Geld kosten würde, die Daten zu erfassen.

Würde man die realen Folgekosten für Mensch und Natur in die Preisbildung der konventionell hergestellten Lebensmittel einbeziehen, würden diese so teuer, dass „bio“ eine günstige Alternative wäre. Glyphosat und andere Umweltgifte senken nur einseitig die Produktionskosten, die nächsten Generationen werden teuer dafür bezahlen.

Durch das Umweltinformationsgesetz § 3 Abs. 1 haben wir Bürger das Recht, Umweltinformationen einzufordern. So fordern wir Transparenz: Einsicht in Einsatzbereiche und den Verbrauch von Pestiziden, Herbiziden und Insektiziden in Baden-Württemberg und ein Verbot des Glyphosat-Einsatzes in BW!



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