Kein Containerdorf für Flüchtlinge in Kufstein! – Menschlichkeit hat immer zwei Seiten


Kein Containerdorf für Flüchtlinge in Kufstein! – Menschlichkeit hat immer zwei Seiten
Das Problem
Containerdorf für Flüchtlinge in Kufstein:
Menschlichkeit hat immer zwei Seiten – Framing nützt hier niemandem!
Es gibt die eine Seite: Familien, die mit ihren Kindern, teilweise Babys, aus Kriegs- und Krisengebieten oder vor politischer Verfolgung flüchten, mit einem einzigen Rucksack an Habseligkeiten. Familien, die sich bei uns für sich und ihre Kinder eine bessere Zukunft aufbauen wollen. Keine Frage: Hier sind wir gefordert, jungen Familien eine Möglichkeit zum Aufbau einer Existenz zu bieten.
Doch dann gibt es die andere Seite, wenn in einer Stadt wie Kufstein über 150 junge Burschen aus dem überwiegend arabisch-afrikanischen Raum einquartiert werden (siehe https://tirol.orf.at/stories/3181820/) und nicht ausgeschlossen werden kann, dass es nicht noch viele mehr werden. Die meisten dieser jungen Männer haben keine Aussicht auf Asylstatus und somit keine Möglichkeit auf Arbeit. Sie sitzen in einem fremden Land mit fremder Sprache und Kultur herum, langweilen sich und können ihre hormonellen Bedürfnisse nicht ausleben. Und das erzeugt – vor allem bei Frauen (Kufstein hat 52% weibliche Bevölkerung) – Verunsicherung. Sie sorgen sich vor Übergriffen, vor Bedrängnissen und respektlosem Verhalten ihnen und ihren Töchtern gegenüber. Sie haben Angst, in der Tiroler Kleinstadt in der Dämmerung rauszugehen. Junge Mädchen und Frauen, die speziell im Winter, im Dunkeln in die Schule, zu ihren Arbeitsplätzen und Lehrstellen gehen und im Dunkeln wieder nachhause.
Wenn dann ein Stadtrat bei der Bürgerversammlung etwas über das geplante Sicherheitskonzept für die Bürgerinnen und Bürger von Kufstein erfahren möchte und der Bürgermeister Mag. Martin Krumschnabel das als Populismus und Angstschüren eines Einzelnen abtut, führt das zu Fragen:
Warum hört sich der Kufsteiner Bürgermeister vor seiner emotionalen Meinungsäußerung nicht in der Bevölkerung um, wie die Stimmung wirklich ist? Nimmt der Kufsteiner Bürgermeister die Besorgnis nicht ernst? Oder will er davon nichts hören? Wo sind Sicherheitskonzepte, wenn vorhanden, einzusehen? Werden diese jungen Männer, speziell wenn sie sich langweilen, in dem Lager, das von Security bewacht wird, bleiben oder sich, wie es das Grundgesetz der Freiheit festlegt, frei bewegen? Und müssen wir Kufsteinerinnen und Kufsteiner uns darauf verlassen, dass „schon nichts passieren wird“?
Wir fordern seitens der Gemeindeführung ein klares Bekenntnis zum Sicherheitsbedürfnis unserer Kufsteiner Bevölkerung an erster Stelle und verlangen eine Forderung an den Bund, endlich ein adäquates Asyl-Gesetz im Namen unserer allgemeinen Sicherheit zu beschließen.
Ein besorgter Kreis an Kufsteiner Müttern mit Unterstützung von Herrn Stadtrat Lukas Blunder, MA.
Hier das Zitat des Kufsteiner Bürgermeisterns Martin Krumschnabel aus der Gemeindeversammlung von Mittwoch, 09.11.2022 in Kufstein auf die Frage nach dem Sicherheitskonzept: „Wir haben natürlich am ersten Tag schon eingefordert, dass seitens des Landes mit der Bundespolizei gemeinsam da für die Sicherheit im Lager gesorgt wird und das wird nach deren Möglichkeiten getan. Nur deren Möglichkeiten, das muss man mal sagen, sind relativ beschränkt. Wenn so ein Lager nicht funktionieren würde, dann ist es ein Problem und daher fordere ich natürlich vom Land Verbesserungen ein, doch ich bin weder bereit noch in der Lage – und schon gar nicht in der Lage –, dass wir für das die Sicherheit in der Stadt abdecken. Mit was denn bitte? Sind wir mal realistisch, also jetzt nur reiner Populismus bringt uns ja nicht weiter … Es gibt in der Stadt, wir haben einen Wachkörper, der sieben Tage die Woche 24 Stunden Dienst macht, das ist die Stadtpolizei Kufstein, die natürlich eine Erhöhung der Sicherheit im Vergleich zu anderen Gemeinden noch darstellt, und eine Bundespolizei. Mehr gibt es nicht, muss man ganz ehrlich sagen. … Wir haben der Polizei und dem Land das gesagt und es ist auch Security unten im Lager … Wir haben dafür gesorgt, dass keine weiteren so schnell kommen und das muss mal ausreichen.“
Wir haben keinen Einblick, ob diese vorübergehenden Plätze für flüchtende Menschen dem Bund, Land und Gemeinden Geld bringen. Wenn ja, wäre zu überlegen, ob damit nicht erstens ein Sicherheitskonzept für die steuer- und abgabenzahlende Bevölkerung erstellt und langfristig in den Herkunftsländern der jungen Männer für Ausbildungen und Zukunftschancen gesorgt werden sollte.
* Kufsteiner Gemeindeversammlung, Mittwoch, 09.11.2022
(Nachsehbar auf Youtube: Anfrage ab 1 Stunde 12 - allgemeine Ausführungen zur Lage: https://www.youtube.com/watch?v=601etoQsNoc Minute 36 bis 50, danach weitere Fragen zum Kasernenareal)

Das Problem
Containerdorf für Flüchtlinge in Kufstein:
Menschlichkeit hat immer zwei Seiten – Framing nützt hier niemandem!
Es gibt die eine Seite: Familien, die mit ihren Kindern, teilweise Babys, aus Kriegs- und Krisengebieten oder vor politischer Verfolgung flüchten, mit einem einzigen Rucksack an Habseligkeiten. Familien, die sich bei uns für sich und ihre Kinder eine bessere Zukunft aufbauen wollen. Keine Frage: Hier sind wir gefordert, jungen Familien eine Möglichkeit zum Aufbau einer Existenz zu bieten.
Doch dann gibt es die andere Seite, wenn in einer Stadt wie Kufstein über 150 junge Burschen aus dem überwiegend arabisch-afrikanischen Raum einquartiert werden (siehe https://tirol.orf.at/stories/3181820/) und nicht ausgeschlossen werden kann, dass es nicht noch viele mehr werden. Die meisten dieser jungen Männer haben keine Aussicht auf Asylstatus und somit keine Möglichkeit auf Arbeit. Sie sitzen in einem fremden Land mit fremder Sprache und Kultur herum, langweilen sich und können ihre hormonellen Bedürfnisse nicht ausleben. Und das erzeugt – vor allem bei Frauen (Kufstein hat 52% weibliche Bevölkerung) – Verunsicherung. Sie sorgen sich vor Übergriffen, vor Bedrängnissen und respektlosem Verhalten ihnen und ihren Töchtern gegenüber. Sie haben Angst, in der Tiroler Kleinstadt in der Dämmerung rauszugehen. Junge Mädchen und Frauen, die speziell im Winter, im Dunkeln in die Schule, zu ihren Arbeitsplätzen und Lehrstellen gehen und im Dunkeln wieder nachhause.
Wenn dann ein Stadtrat bei der Bürgerversammlung etwas über das geplante Sicherheitskonzept für die Bürgerinnen und Bürger von Kufstein erfahren möchte und der Bürgermeister Mag. Martin Krumschnabel das als Populismus und Angstschüren eines Einzelnen abtut, führt das zu Fragen:
Warum hört sich der Kufsteiner Bürgermeister vor seiner emotionalen Meinungsäußerung nicht in der Bevölkerung um, wie die Stimmung wirklich ist? Nimmt der Kufsteiner Bürgermeister die Besorgnis nicht ernst? Oder will er davon nichts hören? Wo sind Sicherheitskonzepte, wenn vorhanden, einzusehen? Werden diese jungen Männer, speziell wenn sie sich langweilen, in dem Lager, das von Security bewacht wird, bleiben oder sich, wie es das Grundgesetz der Freiheit festlegt, frei bewegen? Und müssen wir Kufsteinerinnen und Kufsteiner uns darauf verlassen, dass „schon nichts passieren wird“?
Wir fordern seitens der Gemeindeführung ein klares Bekenntnis zum Sicherheitsbedürfnis unserer Kufsteiner Bevölkerung an erster Stelle und verlangen eine Forderung an den Bund, endlich ein adäquates Asyl-Gesetz im Namen unserer allgemeinen Sicherheit zu beschließen.
Ein besorgter Kreis an Kufsteiner Müttern mit Unterstützung von Herrn Stadtrat Lukas Blunder, MA.
Hier das Zitat des Kufsteiner Bürgermeisterns Martin Krumschnabel aus der Gemeindeversammlung von Mittwoch, 09.11.2022 in Kufstein auf die Frage nach dem Sicherheitskonzept: „Wir haben natürlich am ersten Tag schon eingefordert, dass seitens des Landes mit der Bundespolizei gemeinsam da für die Sicherheit im Lager gesorgt wird und das wird nach deren Möglichkeiten getan. Nur deren Möglichkeiten, das muss man mal sagen, sind relativ beschränkt. Wenn so ein Lager nicht funktionieren würde, dann ist es ein Problem und daher fordere ich natürlich vom Land Verbesserungen ein, doch ich bin weder bereit noch in der Lage – und schon gar nicht in der Lage –, dass wir für das die Sicherheit in der Stadt abdecken. Mit was denn bitte? Sind wir mal realistisch, also jetzt nur reiner Populismus bringt uns ja nicht weiter … Es gibt in der Stadt, wir haben einen Wachkörper, der sieben Tage die Woche 24 Stunden Dienst macht, das ist die Stadtpolizei Kufstein, die natürlich eine Erhöhung der Sicherheit im Vergleich zu anderen Gemeinden noch darstellt, und eine Bundespolizei. Mehr gibt es nicht, muss man ganz ehrlich sagen. … Wir haben der Polizei und dem Land das gesagt und es ist auch Security unten im Lager … Wir haben dafür gesorgt, dass keine weiteren so schnell kommen und das muss mal ausreichen.“
Wir haben keinen Einblick, ob diese vorübergehenden Plätze für flüchtende Menschen dem Bund, Land und Gemeinden Geld bringen. Wenn ja, wäre zu überlegen, ob damit nicht erstens ein Sicherheitskonzept für die steuer- und abgabenzahlende Bevölkerung erstellt und langfristig in den Herkunftsländern der jungen Männer für Ausbildungen und Zukunftschancen gesorgt werden sollte.
* Kufsteiner Gemeindeversammlung, Mittwoch, 09.11.2022
(Nachsehbar auf Youtube: Anfrage ab 1 Stunde 12 - allgemeine Ausführungen zur Lage: https://www.youtube.com/watch?v=601etoQsNoc Minute 36 bis 50, danach weitere Fragen zum Kasernenareal)

Erfolg
Jetzt die Petition teilen!
Petition am 13. November 2022 erstellt