Kein 5G-Mast im Buntentor, Bremen-Neustadt

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Das Problem

 

 

 

Am 7./8. März 2024 wurde über Nacht ein Mobilfunkmast mit 4G- und 5G-Modulen im Buntentor-Viertel in Bremen aufgestellt, ohne die Nachbarn und Anwohner darüber zu informieren. Nur eine Woche später ging der Funkmast auch schon in Betrieb. Wir haben nur aufgrund von Nachfragen vor Ort erfahren, dass es sich um eine Testanlage von Vodafone handelt. Vodafone hatte hierzu einen Teil eines gewerblichen Grundstücks gepachtet und den Mast ohne Baugenehmigung aufgestellt. Er soll zwei Jahre lang in Betrieb sein, und dann erwartet Vodafone einen dauerhaften Betrieb an diesem Ort. Der Mast ist 30 Meter hoch und überragt alle Wohnhäuser und sogar den höchsten Baum. Mit seiner optischen Dominanz wirkt er wie ein ortsfremdes Objekt. Zudem steht er im Naherholungsgebiet der Kleinen Weser. Und zusätzlich noch in einem dicht besiedelten Gebiet. Zum nebenstehenden Wohngebäude wird nur ein minimaler Abstand eingehalten. In nur 150 und 110 Metern Entfernung gibt es zwei Kindergärten, die viel zu eng im Radius der Strahlung stehen. Wir selbst und unsere inzwischen gegründete Bürgerinitiative wohnen in nur 10 bis 60 Metern Umfeld um den Mast. Dabei sollte man nicht näher als 300 bis 350 Meter von einem Funkmast entfernt leben. Nebenbei gesagt: Die Nähe zum nebengelegenen Spazier- und Radweg beinhaltet im Winter das Risiko von Eisschlag, weil es überhaupt keine diesbezügliche Absicherung oder Warnschilder gibt. Wir wissen bisher nichts davon, dass die untere Naturschutzbehörde informiert wurde oder ob der Grundstückseigentümer überhaupt eine Nutzungsänderung seines Grundstücks beantragt hat. Das Bauamt gibt lediglich an, dass solch ein Mast - gleichgültig wie hoch er ist - nicht genehmigungspflichtig sein muss, da er als Fernsprechanlage gilt, obwohl es sich um eine Funkantenne handelt, die nach § 61 (1) 5a bei Masten über 15 Metern genehmigungspflichtig sind. Und obwohl es sich nicht um eine kabelgebundene Telefonanlage handelt, sondern um einen Funkmast, der harte Frequenzen aussendet, wird das Gesetz so ausgelegt, dass Mobilfunktürme zu Fernsprechleitungen zählen. Dazu kommt: Der Mast führt zur Wertminderung der umliegenden Grundstücke, Häuser und Wohnungen, denn keiner will in der Näher einer solchen Strahlungsquelle wohnen.

Seit der Mast in Betrieb ist, messen wir hohe Strahlungswerte mit bis zu 1 Million Mikrowatt/m². Zu Anfang war die Strahlung - wir haben sie mit einem baubiologischen Meßgerät gemessen - noch zwischen moderat und hoch (orange bis rot). Nun ist der Meßpegel am Anschlag und blinkt rot, und das ständig. Offensichtlich wurde die Strahlungsleistung hochgedreht. Das gesundheitliche Risiko ist bei so hoher Strahlung von über 1000 oder 1 Million Mikrowatt/m² sehr hoch, das wurde längst nachgewiesen, wird aber mit hochgesetzten Grenzwerten vertuscht. Denn offiziell darf ein solcher Mast sogar 10 Millionen Mikrowatt/m² ausstrahlen. In der Schweiz und anderswo gelten nicht so hohe Werte, nur in der Bundesrepublik wurden sie so hoch angesetzt! 

Wir wissen, dass der Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Mast so klammheimlich über Nacht aufgestellt wurde, dies nur wegen des Geldes gemacht hat, das er von Vodafone erhält. Anwohner und Nachbarn wurden weder gefragt, informiert noch gewarnt. Wir sind nicht nur besorgt, sondern auch enttäuscht, dass diese Leute so wenig Rücksicht auf Nachbarn nehmen, mit denen sie zusammenleben.

Wir sind uns einig: der Funkmast stört nicht nur optisch unser Wohnviertel und das Naherholungsgebiet, sondern stellt auch eine Umwelt- und Gesundheitsgefahr dar. Deshalb ist unser Ziel: Der Mast muss weg!

Wir bitten Euch, uns zu helfen, indem Ihr bei unserer Unterschriftensammlung mitmacht. Wir möchten eine starke Stimme sein, um nicht nur zu verhindern, dass der Mast dauerhaft stehen bleibt, sondern auch um zu erreichen, dass er abgebaut wird!

Kein 5G-Mast im Buntentor!  

 

 

 

https://kein-5g-mast-im-buntentor.jimdosite.com/

 

 

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