

Die Munition, die von den Abrams-Panzern in der Ukraine eingesetzt wird, enthält glücklicherweise kein abgereichertes Uran. Der Verzicht auf die Verwendung dieser Substanz wird aber nicht etwa mit der Sorge vor radioaktiver Umweltbelastung begründet, sondern mit der Sorge davor, dass sensible Technologie in die Hände des Kriegsgegners fallen könnte. Ich zitiere aus dem Online-Artikel "Abrams-Panzer enttäuschen: US-Sicherheitsberater Sullivan warnt" von Daily Wrap vom 9. Dezember 2024, verfasst von Mateusz Tomczak:
"Der Dienst Defence Blog erinnerte daran, dass die in die Ukraine gelieferten Exemplare modifiziert wurden. Die Amerikaner entschieden sich für den Einsatz modifizierter Panzerungsmodule und den Austausch von abgereichertem Uran durch Wolframeinsätze. Dies geschah aus Sorge, dass sensible Technologien in die Hände der Russen fallen könnten. Darüber hinaus sollten die an die Front gesendeten Abrams-Panzer ihrer neuesten Kommunikationssysteme beraubt werden."
Es sei daran erinnert, dass die Verwendung der uranhaltigen Munition der Abrams-Panzer im Irak-Krieg von US-Präsident George W. Bush unter der irakischen Zivilbevölkerung zu Missbildungen von Föten und unter den an jenem Krieg teilnehmenden US-Soldaten zur sogenannten Irak-Krankheit geführt hat.